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Grossrat attackiert möglichen Heusler-Nachfolger Burgener

Basel, 11. März 2017

Der Basler "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt (60, Bild rechts) greift in einer Interpellation Bernhard Burgener, den wahrscheinlichen Nachfolger von FC Basel-Präsident Bernhard Heusler frontal an. Er sei sich zwar im Klaren – schreibt Jurist Leuthardt in seinem Vorstoss –, dass der FCB "eine privatrechtliche Institution ist, auf die die Regierung keinen Einfluss nehmen kann und soll". Dennoch müssten "sogar nicht-fussballaffine Kreise zugestehen, dass das Image des Kantons von diesem FCB nachhaltig mitgeprägt wird". Wie die Spitze dieses Clubs aufgestellt ist, sei deshalb "auch für die Regierung und den Kanton nicht ohne Belang".

Unter Heusler "moralisch korrekt"

Unter Heuslers Präsidium stehe die Vereinsspitze "für Sorgfalt und Umsicht, Seriosität und moralische Korrektheit", wovon auch der Kanton Basel-Stadt und das Label "Basel" nachhaltig profitiert hätten. Doch nun drohe, wie in früheren Zeiten, Ungemach.

Denn designierter Nachfolger im FCB-Präsidium sei "ein Baselbieter Finanzjongleur mit besonderem Flair für eigene Unternehmenskonstrukte und Holdingstrukturen, welche laut seriösen Medienberichten dauerhaft Rechtsstreitigkeiten ausgelöst haben und mit denen sich einige Anwaltskanzleien beschäftigen". In Medienberichten werde "angedeutet, dass eine FCB-Nachfolge dazu dienen könnte, sich aus laufenden Finanzverstrickungen zu befreien und sich gleichsam in ein neues Finanzkonstrukt einzubringen".

Einfluss auf "frauenfeindlichen Sex-Sender"

Burgener ist mit Dieter Hahn in einen erbitterten Machtkampf um den Einfluss in der deutschen "Constantin Medien AG" und die Schweizer "Highlight-Communications AG" verstrickt. Über Constantin kontrolliere Burgener auch den in der Schweiz frei zugänglichen TV-Privatsender "Sport 1", der während der Nacht als "Sex-Sender mit frauenfeindlichen Programmen" und "Sex-Talkshows mit Pornodarstellerinnen" ausstrahle. Laut Leuthardt liefen über "Sport1" regelmässig auch Glücksspiele, "die gerade unter dem Aspekt des Jugendschutzes als fragwürdig einzustufen sind".

Grossrat Leuthardt stellt der Regierung acht Fragen. So beispielsweise, ob das Image des Stadtkantons und des Labels "Basel" durch ein FCB-Präsidium in der Person von Bernhard Burgener tangiert werden könnte. Der Interpellant will auch wissen, ob Burgener im Versteckten und via einen "möglichen Strohmann" Martin Wagner konkrete "Einflussgelüste von rechten Frontmännern" wie Christoph Blocher und Walter Frey in den FCB einbringen soll oder könnte.

"Vorstoss eines Effekthaschers"

Nicht weniger deutlich kontert Burgener-Anwalt Wagner (Bild links). Gegenüber OnlineReports meinte er: "Das ist ein Vorstoss eines Effekthaschers, der mit seiner politischen Tagesarbeit kaum zu überzeugen vermag. Wir geben derart krassen Verleumdungen keine öffentliche Plattform, behalten uns aber ein geeignetes Einschreiten bei weiteren Entgleisungen ausdrücklich vor."



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"Dinge ins Lächerliche gezogen"

Was will auch Martin Wagner zu diesen happigen und nicht sehr schönen Gegebenheiten sagen, als Anwalt hat er ja gelernt, solche Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Die Basler Regierung wird sich aber hüten, in dieses Wespennetz zu stupfen.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Abzocke zugunsten Weniger"

Burgener ist zwar gut, aber ungeeignet den FCB zu führen. Die Netzwerke, welche der Hansdampf-in-allen-Medien-Gassen aufbauen will, dient einzig und alleine der Abzocke zugunsten einiger Weniger.


Michael Przewrocki, Basel



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"Steuervoralge 17"

CVP
Communiqué vom
11. Dezember 2018
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Kein gutes Omen, wenn die Vorlage schon zur Alge mutiert ist.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.