FCB-FCZ-Randale: Polizisten verletzt, Fahrzeug in Brand

Basel, 10. April 2016

Wenn sich die Fussball-Mannschaften von Basel und Zürich auf dem Rasen treffen, geht vor dem Stadion schon fast traditionell ein Volkssport ab: Fussball-Randale. So geschehen auch heute Sonntagnachmittag, nachdem sich die beiden Teams im St. Jakob-Park 2:2 unentschieden getrennt hatten. Nach dem Ende der Partie kam es ab etwa 15.50 Uhr zu heftigen Ausschreitungen, bei denen fünf Polizistinnen und Polizisten aus beiden Basel verletzt wurden. Die gewalttätigen Geschehnisse ereigneten sich sowohl auf der Event-Plattform des Stadiongeländes als auch auf dem Parkplatz der St. Jakobshalle. Die Polizei hielt sieben Personen an, zwei von ihnen wurden festgenommen.
 
Auf der Event-Plattform unmittelbar beim Stadion wurde die Polizei mit Steinen, Flaschen, Petarden und anderen Gegenständen beworfen, als sie unterwegs war, um ein Tor zum Eisenbahnperron zu sichern. Die Kantonspolizei Basel-Stadt habe "zur Selbstverteidigung Mittel einsetzen" müssen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Zwei Baselbieter Polizei-Fahrzeuge, die zur Unterstützung angerückt waren, seien durch eine noch unbekannte Täterschaft "erheblich beschädigt" worden.
 
Kurze Zeit später schlug eine noch unbekannte Täterschaft auf dem Parkplatz der St. Jakobshalle auf Gebiet der Gemeinde Münchenstein einen 53-jährigen Baselbieter Polizisten nieder und verletzte ihn so, dass er ins Spital eingeliefert werden musste. Gemäss letzten Informationen erlitt er eine Rissquetschwunde oberhalb des Auges. Bei der Täterschaft soll es sich um FCB-Fans gehandelt haben.
 
Im weiteren Verlauf schlug die Täterschaft bei einem Patrouillenfahrzeug der Baselbieter Polizei die Scheiben ein und setzte das Fahrzeug in Brand. Am Fahrzeug, das inklusive Ausstattung rund 100'000 Franken kostet, entstand mit grösster Wahrscheinlichkeit Totalschaden.



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"Gehören Chaoten schon zum Rahmenprogramm?"

Wie lange lässt sich unsere Polizei respektive die politischen Verantwortlichen solche Übergriffe noch gefallen und an der Nase herum tanzen? Ein richtig grosses Aufgebot wäre sicher angebracht, die dann rigoros durchgreifen könnten. Solche Dummköpfe müssen dann auch richtig bestraft werden können, denn diese Radau-Typen wissen genau, dass nachher strafrechtlich nicht viel passiert bei unserer Kuscheljustiz.

Ich bin ab und zu Besucher im Camp Nou beim FC Barcelona mit meistens 90'000 Zuschauern. Dort wird sich kaum einer getrauen, während dem Match aus der Reihe zu tanzen oder ein Pyro anzuzünden. Und das auch nach dem Match in der Nähe vom Station. Da warten nämlich schon Hunderte Angehörige der spanischen Bundespolizei Quardia Civil und der katalanischen Mossos d'Esquadra. Wer blöd macht wird sofort "versorgt", wenn dieser Glück hat ist er oder sie eventuell nach zwei/drei Tagen wieder zu Hause. Die nachfolgenden Gerichtsverhandlungen sind auch nicht ohne und bei grösseren Verstössen wird sogar der Arbeitgeber informiert.

Solange bei uns nicht so durchgegriffen wird respektive werden darf, wird sich auch nicht viel ändern. Scheinbar wissen das die Verantwortlichen, aber geändert wird trotzdem nichts. Warum wohl? Gehören Chaoten schon zum Rahmenprogramm einer Sportveranstaltung, um solches besser vermarkten zu können? Es scheint so!


Bruno Heuberger, Oberwil




"Randale als Volkssport"

Seit wann werden Randale als Volkssport bezeichnet? Der Schreibende sollte doch eine andere Wortwahl nehmen.


Horst Bauersachs, Füllinsdorf



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"Die Temperaturen kratzen heute am Gefrierpunkt."

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Hinterliessen sie Spuren, die Temperaturen?

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.