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BVB: Sorry für die lange Serie der Stromausfälle

Von einer aussergewöhnlichen Häufung an Stromunterbrüchen sind die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) seit Monatsbeginn betroffen. Die auffälligste war jene während der Eröffnung des Grenz-Trams nach St-Louis letzten Samstag.
Basel, 12. Dezember 2017

Obwohl in praktisch allen Fällen so rasch wie möglich Ersatzbusse aufgeboten wurden, kam es teilweise zu grösseren Verzögerungen, wie das Unternehmen heute Dienstag schreibt. Die Stromunterbrüche hätten "verschiedene Ursachen und keinen strukturellen Zusammenhang". So beschreiben die BVB ihre Pannen-Serie:

• Samstag, 2. Dezember: Um die Mittagszeit (11.17 bis 12.21 Uhr) kam es zu einem Stromunterbruch auf der Linie 6 in Riehen. Der Grund war ein Defekt der Schutzeinrichtung des Gleichrichters, welcher dafür
zuständig ist, den eingespeisten Wechselstrom in den benötigten Gleichstrom umzuwandeln. Die IWB sind bereits daran, die betroffenen Schutzeinrichtungen zu erneuern. Am Nachmittag (15.37 bis 16.36 Uhr) kam es im Raum Wiesenplatz zu einem Stromunterbruch. Betroffen war insbesondere die Linie 8. Ursache war eine Sicherung, welche aufgrund zusätzlicher Kurse in diesem Netzabschnitt ausgelöst wurde (Netzüberlastung). Die Einspeisungswerte wurden bereits entsprechend angepasst, der Tram-Verkehr am letzten Samstag lief diesbezüglich reibungslos.

• Dienstag, 5. Dezember: In der Nacht kam es zu einem längeren Stromunterbruch im Service-Zentrum Wiesenplatz (00.38 bis 04.39 Uhr). Aus Sicherheitsgründen musste IWB aufgeboten werden, welche das
entsprechende Schutzgerät wieder einschalten konnte. Die stabilisierenden technischen Anpassungen wurden bereits vorgenommen.

• Donnerstag, 7. Dezember: Bauarbeiten der SBB beim Bahnhof lösten am Nachmittag (14.49 bis 16.20 Uhr) einen Stromunterbruch aus. Die in der Folge aufgetretenen Spannungsschwankungen führten dazu, dass eine BVB-Gleichrichterstation und deren Fernsteuerung betroffen waren. Betroffen waren die Abschnitte Schützenhaus und Brausebad bis Neubad (Linien 1/14, 6 und 8).

• Samstag, 9. Dezember: Am frühen Nachmittag (14.32 bis 15.13 Uhr) kam es zu einem Stromunterbruch im Bereich der Burgfelderstrasse. Aufgrund der Feierlichkeiten am Bahnhof Saint-Louis stauten sich die Trams teilweise auf Basler Boden, so dass die entsprechende Sicherung ausgelöst wurde (Netzüberlastung). Auch hier wurden die nötigen technischen Anpassungen bereits vorgenommen, auch wenn die Situation des Eröffnungstags der Linie 3 Ausnahmecharakter hat.

Zwischen 18.01 und 18.41 Uhr kam es ausserdem im Bereich Freidorf (Muttenz) zu einem Stromunterbruch aufgrund zu vieler Fahrzeuge im betroffenen Abschnitt. Die BVB untersucht diese Ursache aktuell vertieft. Der Match-Antransport für das Spiel FCB-FCSG war von Basel her gewährleistet, da die Trams der Linie 14 bis Schänzli verkehrten und dort wendeten. Von Pratteln und Muttenz her kommend wurde ein Tramersatz mit Bussen eingerichtet.

• Sonntag, 10. Dezember: In der Nacht kam es im Service-Zentrum Wiesenplatz zu einem Stromausfall (04.53 bis 05.44 Uhr), weil ein Schutzgerät ausstieg. Fachleute von IWB konnten das Gerät wieder aktivieren.

• Dienstag, 12. Dezember: Heute Dienstagmorgen kam es im Bereich Elisabethen zu einem knapp 50-minütigen Unterbruch bei der Stromzufuhr aufgrund einer Fehlmanipulation durch eine Drittfirma, welche im Auftrag der BVB mit Fahrleitungsarbeiten beschäftigt war.

Im laufenden Monat kam es somit bisher zu rund elf Ausfallstunden. Die BVB hat gemeinsam mit IWB diverse Massnahmen eingeleitet, um weiterhin eine bestmögliche Netzstabilität sicherzustellen. Im jährlichen Durchschnitt liegt die Verfügbarkeit weiterhin bei über 99 Prozent. Die BVB seien sich bewusst, dass diese aussergewöhnliche Häufung von Stromausfällen "insbesondere für unsere Fahrgäste ärgerlich ist" und entschuldigt sich dafür.




Weiterführende Links:
- Jetzt haben die BVB "das einzige Dreiländer-Tram der Welt"


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In einem Satz


Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

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Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

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• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.