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Gundeli-Hinterhof wird überbaut: Petition ist erledigt

Die Petitionskommission des Basler Grossen Rates empfiehlt, die im Juli eingereichte Petition zur Erhaltung des Hinterhofs Gundeldingerstrasse 430 als erledigt zu betrachten.
Basel, 8. Dezember 2015

Damit wird der Weg frei, das denkmalgeschützte Doppel-Haus an der Gundeldingerstrasse 428/430 zu renovieren und den Hinterhof des Hauses 430 mit einem modernen Wohnhaus zu verbauen.

Damit findet auch eine mehrjährige skurrile Geschichte um einen Investor ein Ende, der das Doppelhaus durch eine Neubau ersetzen wollte, um eine aufgeschreckte Anwohnerschaft, die die Unterschutzstellung der Liegenschaften forderte, sowie die Aufnahme besagter Liegenschaften ins Inventar der denkmalgeschützten Bauten.

Unabhängigkeit der Behörden in Frage gestellt

Allerdings ging die Rechnung der Anwohnerschaft nicht auf – im Gegenteil. Die Liegenschaft wird zwar nicht abgerissen, dafür wird der Hinterhof überbaut. Nachdem Einsprachen und Rekurse der Anwohnerschaft abgelehnt wurden, versuchte diese, mit einer Petition ein letztes Mal auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Sie verlangte darin den Erhalt des Hinterhofes der Gundeldingerstrasse 430 sowie generell den Erhalt wertvoller Grünfläche. Sie forderte weiter, dass das Stadtbild nicht um jeden Preis verdichtet werde.

Wie im jetzt veröffentlichten Bericht der Petitionskommission an den Grossen Rat zu lesen ist, stellten die Vertreterinnen der Petentschaft vorgängig unter anderem die Unabhängigkeit der Behörden beim Unterschutzstellungs- und Baubewilligungsentscheid in Frage: Das Doppelhaus sei nur unter Schutz gestellt worden, weil im Gegenzug der Hinterhof überbaut werden dürfe. Ansonsten hätte der Investor ausbezahlt werden müssen.

Zudem sei die Baubewilligung für einen Neu- und Anbau im Hinterhof, inklusive Bewilligung des Ausnahmeantrags in Abweichung des Bau- und Planungsgesetzes (BPG) durch Hans Peter Wessels, den Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements, nicht korrekt zustande gekommen. Sie bemängeln an der Ausnahmebewilligung, dass damit die vorgeschriebene Grünfäche unterschritten werden dürfe, und weisen weiter darauf hin, dass die erteilte Ausnahmebewilligung der zur Zeit laufenden Aktion "Grün- und Freiraumkonzept für das Gundeldingerquartier" des BVD widerspreche.

Politische Diskussion angeregt

Immerhin regt Petitionspräsidentin Brigitta Gerber in ihren Erwägungen im Bericht der Kommission an, auf politischer Ebene zu diskutieren, inwiefern sich das verdichtete Bauen und das Überbauen von Hinterhöfen widersprechen und die Vorschriften betreffend Grünanteil in Hinterhöfen zu überdenken. Es bleibt abzuwarten, ob die Grünen das Thema Ausnahmenbewilligung in der Bau- und Raumplanungskommission thematisieren werden – so wie dies Grossrätin Mirjam Balmer die Initiantinnen auf deren Anfrage wissen liess.




Weiterführende Links:
- Ein geplanter Neubau steht quer im Grünen


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Weitere RückSpiegel

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"Verkehrssicherheitsplan droht zum Papiertiger"

CVP Basel-Stadt
Zwischentitel in der
Medienmitteilung
vom 29. Januar 2019
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Schreibsicherheitsplan revisionsbedürftig.

In einem Satz


Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

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Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

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• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

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Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

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