© Foto by OnlineReports.ch


Spital statt Kanton in SBB-Gebäude am Bahnhof?

Liestal, 6. Januar 2017

Was dem Kanton Baselland letzten Herbst nicht gelang, soll dem Kantonsspital Baselland gelingen: sich im neuen SBB-Gebäude am Liestaler Bahnhof SBB einzumieten. Wie das Spital heute Freitag mitteilte, prüft es, sich im geplanten neuen Gebäude einzumieten. Spital und SBB haben "eine Absichtserklärung unterzeichnet", wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Letzten April hatten Vertreter der SBB und der Stadt Liestal das Siegerprojekt für das geplante neue Bahnhofsgebäude auf dem Baufeld C und das Bürogebäude auf dem Baufeld B präsentiert. Mit der Absichtserklärung folge das Kantonsspital "dem allgemeinen Trend einer gesteigerten Nachfrage nach ambulanten Leistungen und prüft den Aufbau einer Gesundheitseinrichtung am Bahnhof Liestal".

Mit der Bildung von Gesundheitszentren oder Notfallpraxen in der unmittelbaren Nähe der Patientenströme, hätten "schweizweit bereits einige Spitäler auf diese Entwicklung reagiert". Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung starte das Kantonsspital ein "mehrjähriges Entwicklungsprojekt". Die Planung erfolge unter Einbeziehung wichtiger Gesundheitspartnern wie beispielsweise der Ärztegesellschaft Baselland.

Um die Umsetzbarkeit der spezifischen Anforderungen des Kantonsspitals sicherzustellen, haben die Parteien vereinbart, die Planung bereits 2017 zu starten. Die Entwicklung des Bahnhof-Areals wird seitens SBB unter Einbezug von Stadt und Kanton weitergeführt. Nächster Meilenstein ist nun das Inkrafttreten des Quartierplans.




Weiterführende Links:
- Kantonsverwaltung: Einmietung in SBB-Neubau gescheitert


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Bei mir läuten einige Alarmglocken"

Schon seit einigen Jahren denken Spitäler darüber nach, sich auch auf den ambulanten Sektor des Gesundheitswesens auszudehnen. Bislang geschah das in Form sogenannter "Polikliniken" oder "ambulanten Beratungsstellen", die sich meist (oder immer) innerhalb der Spitalgebäude befinden und direkten Zusammenhang mit den einzelnen Kliniken haben.

Aus der Sicht eines Spitals, das sich seine "Kundschaft" immer mehr sichern muss, ist der angekündigte Schritt sehr gut nachvollziehbar. Allerdings rüttelt er an einem bisherigen Dogma des Schweizerischen Gesundheitswesens, nämlich dass sich Spitäler auf den stationären Sektor begrenzen und das Erbringen ambulanter Leistungen der praktizierenden Ärzteschaft überlassen – aus dem einfachen Grund, dass ambulante und stationäre Medizin zweierlei Paar Stiefel sind und mit Vorteil denjenigen Leistungserbringern überlassen werden, die die notwendigen Fähigkeiten besitzen.

Dass Mitarbeitende eines Spitals von ambulanter Medizin und ihren spezifischen Umständen kaum eine Ahnung haben (sich aber dieses Mankos nicht bewusst sind beziehungsweise sein wollen), wäre nicht neu. Ob der Umstand im angekündigten Vorgehen berücksichtigt wird (ein spitaleigenes Gesundheitszentrum könnte nämlich an sich auch von ambulant tätigen, vom Spital angestellten ÄrztInnen betrieben werden), wurde allem Anschein nach (noch?) nicht kommuniziert. Als ehemaliger praktizierender Arzt läuten hier bei mir einige Alarmglocken …

So oder so scheint es hier aber die ambulant tätige Ärzteschaft (in Form beispielsweise der Ärztegesellschaft Baselland) verpasst zu haben, bei dem Projekt aktiv mitzureden. Das braucht nicht als Vorwurf an die AeGes BL verstanden zu werden – sicher aber an die Durchschnitts-KollegInnen im Baselbiet, die es auch heute noch vorziehen, still und ungestört vor sich hin zu "dökterlen". Sie werden eines Tages erwachen, sich die Augen reiben und sich fragen, was da so plötzlich alles passierte, ohne dass man es ihnen im Voraus sagte.


Florian Suter, Basel



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.