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Eigenmietwert-Erhöhung: Buser tritt gegen Lauber an

Liestal, 4. Mai 2017

Ein Bundesgerichtsurteil über die Berechnung des Eigenmietwerts löst im Baselbiet eine Kontroverse aus: FDP-Landrat Christoph Buser (Bild) wagt den politischen Hosenlupf mit CVP-Finanzdirektor Anton Lauber. Heute Donnerstag lancierte ein Komitee unter seinem Präsidium eine Volksinitiative, die verhindern will, "dass die für die Umsetzung zuständigen kantonalen Behörden den Bundesgerichtsentscheid missbrauchen, um massive Steuererhöhungen umzusetzen, die das Bundesgericht gar nicht verlangte."

Über 50 Millionen Franken Steuern-Mehrbelastung

Nur einen Tag nach Zustellung der Urteilsbegründung durch das Bundesgericht am 11. April habe die Baselbieter Regierung Massnahmen bekannt gegeben, die rückwirkend auf den 1. Januar 2016 für selbstnutzende Wohneigentümer massive Steuererhöhungen zur Folge hätten, wie das Komitee in einer Medienmitteilung kritisiert. Die Rede ist von jährlich rund 18 Millionen Franken an Gemeinde-, Staats- und Bundessteuer.

Da aber eine Vorlage zur Änderung des Steuergesetzes mit entlastenden Massnahmen frühestens auf den 1. Januar 2019 in Frage käme, hätten die Regierungspläne für die Haus- und Wohneigentümer im Kanton bis dahin eine Steuer-Mehrbelastung von weit über 50 Millionen Franken zur Folge. "Dieses gemächliche Vorgehen der Regierung wollen die Initianten nicht hinnehmen", schreiben sie.

Mit ihrer Volksinitiative gegen diese "ungerechtfertigte, massive Steuererhöhung" soll den Rügen des Bundesgerichts durch eine Anpassung des Steuergesetzes rückwirkend auf den 1. Januar 2016 einerseits Rechnung getragen werden. Andererseits soll verhindert werden, dass eine Grosszahl von selbstnutzenden Hauseigentümern von der Steuerverwaltung weit über der Eigenmietwert-Limite von 60 Prozent eingestuft wird.

Steuererleichterung für Mieter und Wohneigentümer

Das Volksbegehren enthält überdies eine Steuererleichterungs-Massnahme für Mieter und Wohneigentümer, die als Arbeitnehmende – in Absprache mit ihrem Arbeitgeber – für ihre Berufstätigkeit ein privates Arbeitszimmer zur Verfügung stellen. Wenn dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, können die Betroffenen für den Mietwert des privaten Arbeitszimmers diese Wohnkosten als Erwerbsunkosten steuerlich geltend machen – für Mieter in Form eines Steuerabzugs (Mietkostenabzug), für selbstnutzende Wohneigentümer in Form eines Abzugs vom als Einkommen zu versteuernden Eigenmietwert.

Heute sei diese Steuererleichterung "nur auf Verordnungsstufe geregelt und sehr restriktiv ausgestaltet". Da aber der Home Office-Bereich in der Arbeitswelt in Zukunft an Bedeutung gewinnen werde, will das Initiativkomitee diesen Wohnkosten-Bereich auf Gesetzesstufe anheben und offener formulieren. Alles Weitere soll in einem Dekret geregelt werden.

Zum Bundesgerichtsurteil kam es als Folge einer Beschwerde des kantonalen Mieterverbandes. Er hatte die auf den 1. Januar 2016 in Kraft getretene Steuergesetz-Änderung angefochten, die eine Steuerentlastung bei Einfamilienhausbesitzern zur Folge gehabt hätte.



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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

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entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

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bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

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und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

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Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

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• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

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Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.