© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


"Arena/Reporter" am Ende: Aus für die Kleinkredit-Dame

Bern, 4. Februar 2019

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) streicht die Sendung "Arena/Reporter" aus dem Programm: Wie heute bekannt wurde wird das von "Arena"-Mann Jonas Projer und der 35-jährigen Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi moderierte Format dieses Jahr eingestellt.

Dieser Entscheid löst bei mir keine Tränen aus. In diesem ohnehin merkwürdigen Format der "Arena" war Rigozzi erst recht ein Fremdkörper. Nichts gegen sie als Person, aber was hat eine (durchaus intelligente) ehemalige Schönheitskönigin in einem als ernsthaft deklarierten Polit-Talk zu suchen.

Promi- und Hingucker-Effekt

Der Gedanke dürfte nahe liegen, dass es den Sendungs-Verantwortlichen vor allem um einen Promi- und Hingucker-Effekt ging. Denn als profunde Kennerin des politischen Betriebs war sie zuvor nie aufgefallen. Ihre Art der Publikums-Befragung hatte denn auch eher etwas ebenso Erheiterndes wie Befremdliches.

Noch stossender war die Verpflichtung einer Person, die sich kurz zuvor nicht zu schade war, für die Plakatwerbung einer Kreditfirma zu posieren (Bild). Dies als in anderer Funktion von einem öffentlich-rechtlich konzessionierten Sender beauftragte Protagonistin eines TV-Formats mit politischem Anspruch. Allein dies ist nicht in Einklang zu bringen mit dem Anspruch der Unabhängigkeit, den SRG-Journalisten so gern für sich reklamieren.

Nichts gegen einen Versuch, am Format der "Arena", das ich als insiderisch-geschwätzige Selbstdarstellungs-Schau mit Erkenntniswert gegen Null schon lange kritisiere, zu ändern. Mir hätte da eine ganz gewöhnliche Frau ohne Schönheits-Titel, die sachkundig-pfiffige Fragen zu stellen weiss, durchaus genügt.




Weiterführende Links:
- "Arena"-Projer macht Rünenberg zum Basler Stadtquartier
- Jonas Projer: Der Verkehrspolizist, der das Chaos anrichtet


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Diese Zumutung"

Endlich verschwindet diese Zumutung – ich zahle nämlich meine Gebühren nicht fürs Abschalten!


Bruno Heuberger, Oberwil




"Schon lange störte ich mich daran"

Mit Ihrem Artikel "Arena/Reporter" am Ende: Aus für die Kreditkarten-Dame sprechen Sie mir aus dem Herzen. Ich habe mich schon lange gestört darüber. Speziell auch über das Kreditkarten-Engagement vom Christa Rigozzi. Insbesondere, dass Sie als frische Mutter von Zwillingen, Werbung macht für Kreditkarten oder Klein- und Konsumkredite. Ich hätte ihr und dem Schweizer Fernsehen eine Portion mehr Sensibilität und Intelligenz zugetraut.

Wenn man weiss, dass viele Familien unter der Zinslast aus den Klein- und Konsumkrediten leiden. Für mich hat ihr Image mehr gelitten. Auch ihre Glaubwürdigkeit stelle ich in Frage. Zum Prominentenstatus gehört ein entsprechendes Verhalten. Hier hat Frau Christa Rigozzi kläglich versagt. Auch das Schweizer Fernsehen hätte sie vor diesem Hintergrund nie engagieren dürfen und die Zusammenarbeit beenden müssen.


Rolf Wehrli, Pratteln



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In den meisten Gemeinden des Kantons Basel erhalten Sie die Basler Zeitung bis 6.30 Uhr per Frühzustellung durch einen Verträger."

Basler Zeitung
Abo-Dienst aus Zürich
in seinen "Antworten
auf häufig gestellte Fragen"
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Die BaZ scheint entweder 186 Jahre hinten drein oder einige Jahre voraus zu sein.

RückSpiegel


Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).