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SBB: Alles nicht so schlimm – und doch bedenklich

Gelterkinden, 23. Januar 2018

Der "Interregio 27" von Olten sollte heute Dienstagmorgen in Gelterkinden um 8.22 Uhr nach Basel losfahren. Auf dem Gleis steht aber bockstill und unbemannt ein Lokal-"Firt" aus dem Hause Stadler Rail mit der Anschrift "Dienstzug". Es folgt nun die automatische Verspätungs-Durchsage, von der nur noch die Wortfetzen "wegen Störung an einem andern Fahrzeug" hörbar sind, weil auf einem andern Gleis soeben ein Schnellzug in Richtung Olten durchfährt.

Nachdem der "Flirt" dann mit einem offensichtlich ratternden Rad Richtung Basel davonholpert, folgt mit einigen Minuten Verspätung tatsächlich der "Interregio 27". An dessen vorderstem Doppelstöcker-Wagen sind beide Türen mit "defekt" markiert. Im zweiten Wagen eingestiegen mit dem Versuch, auf diese Weise in den vordersten Wagen zu gelangen. Denkste! Vom Zugsbegleiter wird der Waggon nun für alle Pendler gesperrt – scheinbar, weil er von sämtlicher Infrastruktur gekappt ist. Ein Herr vor mir schüttelt den Kopf. In den hinteren Wagen drängeln sich die Fahrgäste.

Schon klar, wir jammern auf hohem, sehr hohem  Niveau. Aber irgendwie ist bei den SBB im Kleinen etwas (sa)tierisch viel "defekt" – von unverständlichen Lautsprecher-Durchsagen bei gleichzeitig durchbrausenden Zügen gar nicht zu reden.

Nachtrag vom 23. Januar, 11.47 Uhr. Soeben meldet uns ein OnlineReports-Leser, was ihm heute Dienstagmorgen am Bahnhof Gelterkinden um 9.15 Uhr entgegenblickte: eine Anzeigetafel mit dem Vermerk "S3 07.27 Uhr: Ausfall". Derselbe Leser erlebte gestern Montagmorgen nach 7 Uhr einen "Interregio", der mit 12 Minuten Verspätung eintraf.



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"Ich sah nicht grün, sondern rot"

Ja und die S3, welche heute Morgen in Liestal um 7.11 nach Basel bzw. Porrentruy fahren sollte, hatte Verspätung auf unbestimmte Zeit. Ich stand kurz nach sieben Uhr am Liestaler Bahnhof und gegen halb acht kam dann endlich die Meldung, dass die S3 einen "technischen Defekt" habe und zurzeit in Gelterkinden stehe. Schliesslich kam die Durchsage, dass der Zug in 5 Minuten in Liestal eintreffen werde. Er fuhr dann aber vorbei. Mit 6 Minuten Verspätung konnte ich schliesslich in den übervollen Schnellzug nach Basel einsteigen.

Nachdem ich schon gestern wegen einer "technischen Störung" sage und schreibe über 40 Minuten zu spät am Arbeitsort eintraf, waren es heute immerhin nur 30 Minuten. Allerdings sah ich nicht mehr grün sondern ROT! Es vergeht bald keine Woche mehr, in der die SBB nicht irgendwelche Störungen und/oder Verspätungen zu vermelden hat.

Die Messung der Kundenpünktlichkeit scheint mir da nur eine Alibiübung. Vielleicht sollten vielmehr die Lokführer instruiert werden, "technische Störungen" selber zu beheben, so wie das früher jeweils der Fall war!


Sabina Droll, Seltisberg



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RückSpiegel


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In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

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Weitere RückSpiegel

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"Seit der Spieler-Revolte Anfang Dezember hat das Team von Marcel Koller aus sieben Spielen ein Unentschieden und sieben Siege geholt."

BZ Basel
vom 28. Februar 2019
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Die Revolte hat auch Rechenkünste beflügelt.

In einem Satz


• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.