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GGG: Kein Jubiläum, ein dickes Buch und etwas schwere Kost

Seit 1890 residiert die Basler GGG im Schmiedenhof, den sie in den letzten Jahren für ihre eigenen Zwecke umgebaut hat. Ein kritischer Blick auf die neue Hofgestaltung und den ersten Band zur Geschichte dieser ausserordentlichen Gesellschaft.
Basel, 23. Dezember 2015

Seit Mai des zu Ende gehenden Jahres präsentieren sich die GGG-Bibliotheken im Schmiedenhof modern und auf mehreren Stockwerken. Der Durchgang vom Rümelinsplatz hinunter zum kleinen Platz musste deswegen verlegt werden, führt aber immer noch auf die Treppe mit Blick auf die Statue des Basler Aufklärers Isaak Iselin (1728-1782, Bild links), der die "Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen" (GGG) nicht allein gegründet, aber doch wesentliche Impulse dazu gegeben hat. Seit 1891 steht er im Schmiedenhof, ursprünglich sogar in der Mitte des Platzes.

Mehr Café, weniger Läden

Für die Bibliothektserweiterung musste die GGG mehreren Geschäften, darunter der Buchhandlung "Das Narrenschiff" (jetzt an der Steinentorstrasse) sowie einem Kindergarten die Kündigung aussprechen. Damit werde der Hof vermutlich etwas monotoner, meinte OnlineReports vor vier Jahren. An Stelle der Läden ist ein Café mit dem Namen "1777", dem Gründungsdatum der GGG, getreten, das recht gut frequentiert wird. Man muss es aber zu finden wissen, denn es verbirgt sich auch noch etwas hinter einem Gitter, das den dortigen Niveau-Unterschied absichert.

Das Café sorgt zwar für Belebung, aber auf der andern Seite stehen zwei Ladenlokale – das eine war früher eine Crêperie – klaffend leer. Unsere Befürchtungen waren somit nicht ganz unbegründet: Dem Schmieden-Innenhof fehlt es zur Zeit noch etwas an Farbe.

Günstiger Immobilienpreis

Wie der Schmiedenhof zum GGG-Hauptsitz wurde, kann man im eben erschienen Neujahrsblatt 193/194 der GGG nachlesen. Sie erwarb ihn 1884 zum Preis von 130'000 Franken, berichtet die Historikerin Sara Janner in diesem Band zur GGG-Geschichte 1777-1914 (ein zweiter soll folgen). "Sie kaufte die Liegenschaft an, bevor die Altstadtsanierung im Grossbasel abgeschlossen war und konnte auch damit rechnen, dass sich deren Wert erhöhen würde." Was denn auch geschah. Die damals ebenfalls mitgekaufte Liegenschaft Gerbergasse 24, in der jetzt ein Mieter gesucht wird, ist dagegen nicht mehr im Besitz der GGG.

Der 528 Seiten starke Band ist im übrigen nicht gerade leichte Kost und alles andere als eine populär geschriebene Geschichte der GGG. Der Teil I ist Isaak Iselin gewidmet, befasst sich mit der Archivlage, dem Iselin-Bild im 18. und 19. Jahrhundert  und Iselins politischer Tätigkeit bis 1777 (Hans Ulrich Fiechter). Iselin stössst bei den Historikern wieder auf mehr Interesse: Seine "Gesammelten Schriften" werden zur Zeit neu bei Schwabe herausgegeben.

Erschwerte Lektüre



Erst der Teil II des Bandes ist der eigentlichen Geschichte der GGG gewidmet. Das Thema ist komplex, denn die GGG entwickelte sich zu einer Art Ersatzstaat, der überal dort Hilfe leistete oder Institutionen gründete, wo der altbaslerische Nachtwächterstaat überfordert war: Von den Schulen über die Armenfürsorge, der Gründung einer Sparkasse bis zum Naturschutz. Das Thema hätte bei aller Wissenschaftlichkeit eine etwas weniger schwerfällige Erzählart verdient. Erschwerend kommt der relativ kleine Schriftgrad hinzu, der sich vor allem bei den langen kursiv gesetzten Zitaten als hinderlich erweist und bei den Bildlegenden an die Grenze der Lesbarkeit geht. Bildauswahl und Gestaltung kommen abgesehen davon sehr schön daher.   

Die GGG-Geschichte: Angesichts einer "Entstehungsgeschichte von über zwanzig Jahren" (Vorwort) ein gewichtiges Resultat, das den durchschnittlich interessierten Leser aber etwas ratlos lässt.


Info
Sara Janner: GGG 1777-1914. Basler Stadtgeschichte im Spiegel der "Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige", 193. und 194. Neujahrsblatt für die Jahre 2015/16, Schwabe, Basel 2015




Weiterführende Links:
- Isaak Iselin verdrängt "Narrenschiff" aus dem Schmiedenhof
- Neues Café Schmiedenhof – "Teufelhof"-Winiger Betreiber
- "Narrenschiff"-Kapitänin Kathrin Mattmüller gestorben


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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"Sabine Pegoraro vor Bekanntgabe des Rücktitts"

OnlineReports.ch
Anriss vom
12. Februar 2018
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Schickt den Autor ins Sittenlager!

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.