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Basler Polizei "unter Generalverdacht" der "Besserwisser"

Basel, 20. Juli 2017

Die Basler Kantonspolizei gibt regelmässig ein Personalmagazin namens "Basilea Info" heraus, das als relativ interessant bezeichnet werden kann, auch wenn in der aktuellen Ausgabe der einvernehmlich wegbeförderte Polizeikommandant Gerhard Lips etwas gar prominent verabschiedet wird. Die Gazette beschäftigt sich – unkritisch, wie es der Charakter solcher Publikationen ist – fast ausschliesslich mit polizeiinternen Angelegenheiten.

Die neuste Ausgabe enthält nun jedoch überraschend ein interessantes, aber auch vielsagendes Editorial (Titel: "C'est le ton qui fait la musique"). Ein Text, der mehr über interne Befindlichkeit im Polizei-Hauptquartier im "Spiegelhof" aussagt als bisher vernehmbar war. Nicht Departements-Vorsteher Baschi Dürr oder sein "Medienreferat" haben den Text verfasst, sondern "Basilea Info"-Redaktionsleiter Pierre-Alain Jeker. Man darf aber annehmen, dass zumindest das "Medienreferat" den Text autorisiert hat.

Geballte Entladung des Emotions-Staus

Der Autor schlägt dabei, was im sonst brav gehaltenen redaktionellen Umfeld erst recht auffällt, richtiggehend zu – oder viel mehr: zurück – wie eine geballte emotionale Entladung als Antwort auf das, was "Wortakrobaten, die sich mit ihrem Halbwissen auf dünnem Eis und letztlich im Graubereich des juristisch Zulässigen bewegen", in letzter Zeit veröffentlicht haben. "Es schmerzt, wenn Politiker, Journalisten, Kommentatoren und notorische Besserwisser mantramässig den Rücktritt, die Freistellung und Entlassung einzelner unserer Exponenten einfordern und die Polizei an den kollektiven Pranger stellen." Es gehe nicht an, "dass man uns unter Generalverdacht stellt".

Dabei übersieht der Autor, dass nicht die Polizei als Kollektiv im Fokus der Kritik stand, sondern vor allem deren politische und operationelle Führung. Er fährt fort: "Leute, deren eigener Leistungsausweis mir nicht einsehbar ist, dreschen mitunter undifferenziert mit der verbalen Keule auf uns ein." Als Akteure ortet der Editorial-Komponist Leute, "deren selektive Wahrnehmung oder Selbstinszenierung mehr im Vordergrund zu stehen scheint als ihr Sachverstand".

Schliesslich endet Pierre-Alain Jeker mit der Feststellung, dass Polizeiarbeit "den Dialog geradezu verlangt". Die Polizei sei auch "jederzeit offen für konstruktive Kritik und Anregungen".

KURZ-KOMMENTAR: In der politischen Auseinandersetzung hat jeder das Recht, seine Meinung öffentlich zu äussern und seinen Kritikern in der gebotenen Schärfe zu kontern. Das gilt fraglos auch für Pierre-Alain Jeker im "Basilea-Info". Nur liess sich der PR-Redaktor als Polizei-Sprachrohr genau zu jenem Muster verleiten, das er seinen politischen Gegnern vorwirft: Er wirft sie in einen Topf, indem er es unterlässt, Ross und Reiter zu nennen.

Damit verweigert er sich der Verantwortung, die Personen oder Parteien, die er meint, zu bezeichnen. So kann er sich nach aussen schadlos hinter seinen Pauschal-Vorwürfen verstecken und sich nach innen gleichzeitig als jenen geben, der es mit seiner verbalen Kraftmeierei den Kritikern einmal gezeigt hat. Dabei scheint ein zentrales Problem der Polizei gerade darin zu liegen, dass sie mit ihrer äusserst restriktiven Kommunikations-Politik das von ihr bemängelte Halbwissen geradezu kultiviert.



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"Stark"

Stark, Herr Knechtli, sehr stark. Nicht der Artikel von Jeker im Polizeiblättli, sondern Ihr Kurzkommentar dazu.


Peter Graf, Basel



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"Dank Stichentscheid des CVP Ratspräsident, Remo Gallacchi, empfehlt nun auch das Parlament, ..."

CVP Basel-Stadt
Medienmitteilung
vom 14. November 2018
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... die Rechtschreibung vor Veröffentlichung zu überprüfen.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.