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Wettbewerbskommission: Tamedia kann BaZ übernehmen

Basel/Zürich, 11. Oktober 2018

Nach Monaten des Wartens steht nun fest: Der Züricher Tamedia-Konzern kann die "Basler Zeitung" (BaZ) übernehmen. So entschied die Wettbewerbskommission, wie die BaZ-Besitzerin "Zeitungshaus AG" heute Donnerstagmorgen bekanntgab. Der Vollzug der Transaktion wird "zeitnah" erfolgen, schreibt die von Rahel Blocher präsidierte "Zeitungshaus AG".

Tamedia schon in zwei Wochen Besitzerin

Gegenüber OnlineReports erklärte Rahel Blocher, sie hoffe, dass der Verkauf bereits "in den nächsten ein, zwei Wochen" stattfinden könne. Jetzt müsse noch ein "Papierkrieg" mit Rücktritten, Verträgen, Aktienzertifikaten und weiterem überstanden werden.

Die Tamedia will die "Basler Zeitung" künftig – analog zu "Berner Zeitung" und "Bund" – in den nächsten Monaten in ein Kopfblatt des "Tages-Anzeigers" umbauen. Danach übernmmt die BaZ im Wesentlichen den Mantelteil vom "Tages-Anzeiger" in Zürich, während in Basel nur noch der Lokalteil und Teile des Kultur-, Wirtschafts- und Sportteils produziert würden.

Blocher-Konzentration auf Gratiszeitungs-Markt

Da der Erwerb des bisher zu Tamedia gehörenden "Tagblatts der Stadt Zürich", des "Rümlangers" und des "Furttalers" durch die in Baar (ZG) domizilierte "Zeitunghaus AG" von dieser Genehmigung der Wettbewerbskommission abhing, ist diese Transaktion nun ebenfalls rechtskräftig geworden.

Die "Zeitungshaus" gibt durch ihre Tochtergesellschaft "Swiss Regiomedia" 24 Gratis-Wochenzeitungen* heraus. Rahel Blocher sagte zu OnlineReports, es bestehe derzeit "noch keine konkrete Strategie", die Vielzahl an Gratiszeitungen inhaltlich zu verbinden. Wichtig für den Erfolg dieser Titel sei, dass sie "vom Publikum akzeptiert" würden.


* Aarauer Nachrichten, Bodensee Nachrichten, Gossauer Nachrichten, Herisauer Nachrichten, Kreuzlinger Nachrichten, Lenzburger Nachrichten, Luzerner Rundschau, Neue Oberaargauer Zeitung, Neue Oltner Zeitung, Oberland Nachrichten, Oberthurgauer Nachrichten, Rheintaler Bote, See und Gaster Zeitung, St. Galler Nachrichten, Frauenfelder Nachrichten, Toggenburger Zeitung, Unterland Zeitung, Untersee Nachrichten, Weinfelder Nachrichten, Wiler Nachrichten, Winterthurer Zeitung, Wyland Zeitung, Zofinger Nachrichten, Zuger Woche.




Weiterführende Links:
- Zürcher "Tages-Anzeiger" soll "Basler Zeitung" kaufen
- Markus Somm: Zum Abschied die Psycho-Attacke
- Jetzt ist es offiziell: Der "Tagi" übernimmt die "Basler Zeitung"
- "Basler Zeitung" wieder im Strudel von Verkaufs-Gerüchten
- BaZ-Chef Markus Somms Rechnung ist nicht aufgegangen
- "Basler Zeitung" stellt "BaZ Kompakt" am Kiosk ein
- Bewegung im Medienmarkt: Die "Basler Zeitung" bringt die "BaZ Kompakt"


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"Grafik wäre wertvoll"

Vielen Dank für das Auflisten der zahlreichen Zeitungen, die (nun) von einem Verleger heraus gegeben werden. Um einen genauen Überblick über die Medienlandschaft in der Schweiz bekommen zu können, wäre eine grafisch leicht überblickbare Zusammenstellung dieser Zusammenhänge wertvoll. Die Auflagenzahl wäre dabei natürlich aussagekräftig. Ob Peter Knechtli, als alter Medienschaffender, dies für uns tun könnte? Oder gibts diese bereits?


Viktor Krummenacher, Bottmingen



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RückSpiegel


Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die sda. und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

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"Skannen Sie mit Ihren Smartphone den QR-Code, ..."

Basilea Info
Kapo Basel-Stadt
6/2018
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Nicht alle cönnen skannen.

In einem Satz


• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.