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Rapp-Gruppe nimmt den Standort Transitlager ins Visier

Die in Basel räumlich verzettelte Rapp-Gruppe will ihre Aktivitäten in der Stadt demnächst auf zwei Standorte konzentrieren: Neben dem Hauptsitz an der Hochstrasse fasst sie das Transitlager auf dem Dreispitz-Areal ins Auge.
Basel, 19. November 2015

Noch geben sich die Verantwortlichen der Rapp-Gruppe zugeknöpft. Erst vermutlich in der zweiten Dezemberwoche 2015 wird offiziell bekannt gegeben werden, dass das alteingesessene Basler Planungs- und Beratungsunternehmen eine grössere Zügelaktion für 2016 anpeilt. Neben dem Hauptsitz an der Hochstrassse steht ein zweiter Standort zur Disposition. Aus zuverlässigen Quellen weiss OnlineReports, dass dieser zweite Standort neu auf dem Dreispitz liegt – konkret: im Transitlager.

"Wir haben noch keinen Mietvertrag unterschrieben", begründet Rapp-CEO Bernhard Berger die zurückhaltende Informationspolitik.  Kommuniziert werde erst, "wenn alles in trockenen Tüchern ist".

150 Mitarbeitende am neuen Ort

Berger bestätigt aber, dass von den 350 Mitarbeitenden in Basel rund 200 am Stammsitz an der Hochstrasse tätig sein werden und die anderen 150 "am neuen Ort".

Aufgegeben werden alle bisherigen anderen Miet-Standorte in der Stadt. Für die Beschäftigten am Steinengraben (Rapp Gebäudetechnik), an der Güterstrasse (Rapp Trans AG) sowie an der Dornacherstrasse (Rapp Enserv AG) und an der Münchensteinerstrasse (Generalplanung) ist also demnächst Kofferpacken angesagt.

Die Zügel-Aktion soll im September 2016 stattfinden.
 
Die Mitarbeitenden ausserhalb des heutigen Firmenhauptsitzes würden aber "nicht eins zu eins" am neuen Standort zusammengezogen, präzisiert Berger. Vielmehr soll zusammenkommen, was zusammengehört.  Anvisiert werde am neuen Standort ein Mietverhältnis mit einer zehnjährigen Laufzeit.

Bebauungsplan auf Eis gelegt

Damit legt die international tätige Rapp-Gruppe ihre einstigen baulichen Pläne für den Hauptsitz in Basel für längere Zeit auf Eis, wie Berger bestätigt. Die Rapp AG gab vor drei Jahren bekannt, dass sie einen fünfstöckigen Anbau an ihr bisherigen Firmendomizil an der Hochstrasse errichten und dabei Platz für über 100 neue Arbeitsplätze schaffen wolle. In der Folge stimmt der Grosse Rat einer Änderung des Bebauungsplanes zu. Das war notwendig, weil es sich beim Areal nicht um Bauland handelte.

Der Planungsperimeter umfasste zwei Parzellen und eine Fläche von rund 15 600 Quadratmetern. Die Planungsmassnahmen beschränkten sich aber ausschliesslich auf den nördlichen Arealteil (etwas über 4000 Quadratmetern). Dazu gehört auch der Hauptsitz von Coop Schweiz.

Noch intakte Bausubstanz am Hauptsitz

Die Erweiterung bei Rapp sollte bis 2015 über die Bühne gehen. Daraus wird nun also - vorderhand zumindest - nichts. Schon im April dieses Jahres gab das Unternehmen bekannt, dass ihr die Aufhebung der Franken-Untergrenze etwas zu schaffen mache und sie ihre Ausbaupläne am Hauptsitz deshalb zurückstelle. "Das ist aber nicht der Hauptgrund für das Abwarten", betont Berger. Die heutige noch gute Bausubstanz des Gebäudes an der Hochstrasse lasse schlichtweg zu, dass man die Frage eines Neubaus problemlos um zehn Jahre aufzuschieben könne.

Berger wollte nicht darüber spekulieren, was dann passiert. Die Firma warte die weitere Entwicklung ab. Für das vergangene Geschäftsjahr weist die Rapp-Gruppe eine Umsatzsteigerung von 7,6 Prozent auf 73,2 Millionen Franken aus. Die Ertragslage wurde als erfreulich bezeichnet und die Auftragsbücher seien 2015 "ansprechend" gefüllt.



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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.