Meschberger/Koller: SP BL wählt Doppelpräsidium

Die SP Baselland erhält neu ein Doppelpräsidium und nominiert die Bisherigen erneut für die Stände- und Nationalratswahlen.
Liestal, 18. April 2015

Nach dem überraschenden Rücktritt von Pia Fankhauser wird die SP Baselland künftig von einem Co-Präsidium geführt: Die Delegiertenversammlung wählte heute Samstag in Liestal die Birsfelder Juristin Regula Meschberger (62) und den Wirtschaftsstudenten Adil Koller (21) als Co-Präsidium. Die Wahl erfolgte mit 132 Stimmen einstimmig, wie die SP in einem Communiqué schreibt.

SP setzt Strategiegruppe ein

Die beiden SP-Führenden machten laut der Medienmitteilung klar, "dass sie die Partei nicht nur erfolgreich durch die nationalen und kommunalen Wahlen führen, sondern diese Zeit auch für eine programmatische, organisatorische und personelle Aufbauarbeit und Stärkung nutzen wollen". So werde rasch eine Strategiegruppe "SP BL 2020" eingesetzt. Sie soll "herausarbeiten, wie die politischen Herausforderungen der nächsten Jahre zu packen sind". Die Delegierten überwiesen denn auch eine Motion der JUSO, die diese Anliegen als Auftrag an die Geschäftsleitung formulierte.

Die Motion der Juso ist nicht spektakulär, aber sie beinhaltet dringliche Ideen, auf die die Mutterpartei auch von sich aus hätte kommen können. Der Vorstoss verlangt "das Aufzeigen einer linken wirtschaftspolitischen Alternative und damit verbunden  den entschlossenen Kampf gegen sämtliche Sparpakete". Ebenso sollen "Angriffe auf den Service public" von der SP konsequent bekämpft werden. Auch soll "der Bewegungscharakter" der Partei gestärkt werden.

Alle Bisherigen erneut nominiert

Die SP-Delegierten nominierten auch ihre Kandidierenden für Stände- und Nationalrat. Mit Akklamation wurde der Bisherige Claude Janiak als Ständeratskandidat bestätigt. Auch die beiden bisherigen Nationalräte Eric Nussbaumer und Susanne Leutenegger Oberholzer wurden nominiert. Davon erhoffen sich die Genossen nach der Regierungsrats-Schlappe im Februar einen Erfolg im Herbst. Zusätzlich auf die Liste gehievt wurden die frühere Ziefner Juso-Co-Präsidentin Samira Marti, Fraktionspräsidentin Kathrin Schweizer (Muttenz), Landrat und ex-Parteipräsident Martin Rüegg (Gelterkinden), der frühere Landrat Daniel Münger (Münchenstein) und Landrätin Miriam Locher (Münchenstein). Als überzählig schied Landrat Christoph Hänggi (Therwil) aus.

Für die Nationalratswahlen beschloss die SP zudem eine Listenverbindung mit den Grünen Baselland sowie eine Unterlistenverbindung mit den Juso Baselland. Zudem wurde der Geschäftsleitung die Kompetenz erteilt, weitere Listenverbindungen abzuschliessen.



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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".