"NOzeanium" will Basler Mega-Aquarium torpedieren

Jetzt kommt die Gegenwehr: Gegen das vom Basler Zoo geplante und am 17. Oktober vom Grossen Rat lancierte Grossaquarium "Ozeanium" auf der Heuwaage wird das Referendum ergriffen.
Basel, 24. Oktober 2018

"NOzeanium" heisst die simple Botschaft des heute Mittwoch vorgestellten Komitees "Nein zum Ozeanium": Kein "rückschrittliches Grossaquarium", kein "unnötiger Bauklotz", kein "lebensfeindlicher Fischtank" in Basel. Denn einmal realisiert, könne der gute Ruf des Zollis und der Rheinstadt mit ihren visionären Projekten in Kultur, Forschung und Wirtschaft arg Schaden nehmen, erklärten die Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen des Referendums an der Medienkonferenz im "Unternehmen Mitte".

Unterstützung durch Weber-Foundation

Die Gründe: Das auf 100 Millionen veranschlagte Projekt sei weder nachhaltig noch fördere es die Umweltbildung, es verletze die Biodiversitätsstrategie, diene weder dem Klima- noch dem Meeresschutz und könne aufgrund von Nachschubproblemen aus Fisch-Wildfängen und dem weltweit nachlassenden Interesse an Meeresaquarien auch zu happigen Defiziten führen.

Damit wurden die Argumente bekräftigt, die der Forschungstaucher, Filmer und Meeresbiologe Robert Marc Lehmann am 22. März im randvollen Unternehmen Mitte auf Einladung der Fondation Franz Weber (FFW) vorbrachte. Letztere schlug Basel bereits ein virtuelles Aquarium ("Vision Nemo") vor. Präsidentin Vera Weber kritisierte heute, dass es für die für das Ozeanium vorgesehenen Zierfische weder Fang- noch Transportbestimmungen gebe und nur ein winziger Prozentsatz überlebe.

Neues Projekt verlangt

Grossrat Thomas Grossenbacher von den Grünen Basel-Stadt (GB) – sie ergriffen das Referendum – verlangte vom Zoo ein neues Projekt, das dem Artenschutz auch tatsächlich genüge. Dass auch Fische fühlende Mitwesen mit einem Willen seien, stellte Markus Wild klar. Der Tierethiker mit Professur in Basel warnte im Zusammenhang mit dem Ozeanium vor einer weiteren "Entmenschlichung" der Wasserbewohner.

Vorgestellt wurde das Referendum von FFW, GB, Markus Wild, Animal Rights Switzerland und Greenpeace Basel.




Weiterführende Links:
- Ozeanium: Grosser Rat sagt Ja zum Bebauungsplan
- Heuwaage: Umweltverträglichkeits-Prüfung für Ozeanium
- Sperrfeuer gegen Ozeanium: "Gewaltiger Anachronismus"
- 30 Millionen-Rekordspende für Ozeanium – noch fehlt Geld
- Start des Ozeanium-Streits: Nur virtueller Riesenkrake


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"Tierfeindliches Vorhaben"

Ich wünsche dem Referendum Erfolg und hoffe, beim Zustandekommen, dass die Stimmbürger von Basel-Stadt diesem unsinnigen und tierfeindlichen Vorhaben ein demokratisches Ende bereiten.


Albert Augutin, Gelterkinden



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"Dank Stichentscheid des CVP Ratspräsident, Remo Gallacchi, empfehlt nun auch das Parlament, ..."

CVP Basel-Stadt
Medienmitteilung
vom 14. November 2018
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... die Rechtschreibung vor Veröffentlichung zu überprüfen.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.