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Die "Schweiz am Sonntag" gibt es ab März nicht mehr

Aarau/Baden, 17. Dezember 2016

Die im Jahr 2007 lancierte "Schweiz am Sonntag" (SaS) – die Sonntags-Zeitung aus dem Haus der Aargauer "AZ Medien AG" von Peter Wanner – ist am Ende: Ende  Februar erscheint sie zum letzten Mal, wie der Verlag, der unter anderem auch die "Basellandschaftliche Zeitung" / "BZ Basel" herausgibt, heute Samstag mitteilte. Das Blatt konnte seine Rentabilität nie erreichen, jetzt hat Wanner die Bremse gezogen.

Etwas beschönigend heisst es auf der Website der "AZ Medien", aus der "Schweiz am Sonntag" werde eine "Schweiz am Wochenende", was nichts anderes als eine erweiterte Samstags-Ausgabe bedeutet. "Sie kombiniert die Stärken der heutigen Samstags- und Sonntagsausgabe", heisst es, und sie werde vor allem im Lokalteil "umfangreicher" sein als die Sonntagsausgabe. Was aber auch zutrifft: Die Nachrichten und Aktualitäten des Samstag können erst in der Printausgabe vom Montag verarbeitet werden. Ob das Motto "Ihr Sonntag beginnt schon am Samstag" von der Leserschaft als Wertvermehrung wahrgenommen wird, muss sich erst noch zeigen.

Mit dieser Konzeptänderung kann Wanner Kosten sparen: Weil am Wochenende ein Druck- und Vertriebsvorgang wegfällt, "werden in diesem nichtpublizistischen Bereich Mittel frei, die wir in die journalistische Leistung und Qualität investieren können". Die "Schweiz am Wochenende" wird am Sonntag aktualisiert herunter geladen werden können.

Die "Schweiz am Sonntag" erschien mit einem Lokalbund auch für die Region Basel, den Christian Mensch verantwortete. Was mit den Basler SaS-Redaktoren geschieht und ob die Restrukturierung auch einen Personalabbau zur Folge haben wird, hat der Verlag bisher nicht kommuniziert.

Im Interview mit OnlineReports im November letzten Jahres, sagte Wanner auf den Einwand, die Basler Ausgabe schreibe immer noch rote Zahlen: "Wir machen hier eine Gesamtbetrachtung. Die gesamte Zeitung ist break-even. Ohne Lokalausgaben wäre die Auflage kleiner und der Inserate-Umfang im Mantelteil geringer. Die Lokalausgaben helfen mit, die Leserzahlen zu stabilisieren."




Weiterführende Links:
- "Spritzigere Zeitung, mehr Primeurs, verstärkte Themenführerschaft"


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"Kostspielige Propaganda"

Da schliesse ich mich gerne an. Lesen Sie, was Christian Mensch für heute aufs Neue recherchiert und publiziert hat! Es geht in diesem Fall nicht nur um kostspielige Propaganda des Kantons Baselland in Zusammenhang mit dem Energiepaket. Ins besondere stösst auch die Motivierung der Regierung in Bezug auf die Einbindung der IWF AG auf. Da liegt viel Sprengstoff darin. Wird da wirklich so gemogelt und verdreht? Ich ging im November noch davon aus, die Bearbeitung der Routinefördergesuche würde öffentlich neu vergeben werden. Im Artikel steht aber ganz etwas anderes.


Peter Toebak, Liestal




"Immer wieder Primeurs"

Ich bedaure die Einstellung dieser Sonntagszeitung. Die "Schweiz am Sonntag" halte ich, nach der "NZZ am Sonntag", für die beste der Sonntagszeitungen die auch immer wieder mit Primeurs aufgewartet hat die dann schweizweit für Aufmerksamkeit sorgten.


Albert Augustin, Gelterkinden



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"Als FCB-Goalie mischte Christian Reinwald das Nachtleben auf – heute verdient er sein Geld mit Tauchen und Vögeln"

BZ Basel
Untertitel
vom 14. November 2018
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Eindeutig zweideutig.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineRepeorts-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.