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Platzmangel: Allschwil sendet Bürgern Steuerbelege zurück

Die Allschwiler Steuerverwaltung leidet unter Platzmangel. Jetzt reagiert sie darauf mit einem unkonventionellen Schritt.
Allschwil, 22. Juni 2018

Nicht schlecht staunte ein Allschwiler Steuerzahler, als er dieser Tage ein dickes Couvert von der Gemeinde erhielt. Darin befanden sich etliche Belege, die er mit seiner Steuererklärung eingereicht hatte. Im Begleitbrief steht: "Da die Kapazität unserer Registratur beschränkt ist, lassen wir Ihnen einige der Steuererklärung beigelegten Belege wieder zugehen." Darunter befanden sich Bankauszüge, Quittungen von Krankenkassenabrechnungen und weitere Dokumente.

Ausserdem bittet die Gemeinde den Bürger im Schreiben, "die Belege aufzubewahren und diese einer allfälligen Einsprache wieder beizulegen".

"Eine Flut von Papieren"

"Die Aufbewahrungspflicht für die Gemeinde beträgt zehn Jahre", erklärte Jesse van Rijswijk, Abteilungsleiter Finanzen der Gemeinde Allschwil, gegenüber OnlineReports.ch "Das ist eine Flut von Papieren." Eine Massnahme sei daher, den Archivraum zu optimieren. Für rund 21'000 Einwohnerinnen und Einwohner erarbeitet die Steuerverwaltung zwischen 11'000 und 12'000 Veranlagungen.

So werde von einem dicken Wertschriftenverzeichnis, das die Banken den Steuerpflichtigen zusenden, nur der Zusammenzug benötigt. "Unterlagen werden auch doppelt eingereicht", zählt der Finanzspezialist weiter auf. Wichtige Belege, wie Lohnausweise behalte die Steuerverwaltung allerdings zurück, beteuerte van Rijswijk.

Grundsätzlich würden elektronisch eingereichte Steuererklärungen auch elektronisch verarbeitet. "Ein überwiegender Teil der Bevölkerung reicht die Steuererklärung noch auf Papier ein", betont van Rijswijk. "Diese werde auch physisch bearbeitet und abgelegt." Zurzeit würden diese Papierakten nicht eingescannt, bestätigt der Finanz-Abteilungsleiter. Konkret: Wenn der Bürger die zurück gesendeten Dokumente nicht aufbewahrt, hat auch Allschwil keine Ahnung mehr.

Zu den Kosten der Rücksendeaktion äussert sich van Rijswijk nicht, da die Menge der Rücksendungen nicht erhoben werde.



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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

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"Verkehrssicherheitsplan droht zum Papiertiger"

CVP Basel-Stadt
Zwischentitel in der
Medienmitteilung
vom 29. Januar 2019
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Schreibsicherheitsplan revisionsbedürftig.

In einem Satz


• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.