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Das "Tango"-Tram will sich schön herausputzen

Seit einem Jahr sind vier "Tango"-Versuchsfahrzeuge auf dem Schienennetz der "Baselland Tansport AG" (BLT) unterwegs: Vor der Bestellung der Hauptserie wird die neue Tram-Generation in zahlreichen Punkten optimiert.
Oberwil, 19. März 2010

Anders als offenbar die Basler Verkehrsbetrieb (BVB) ist BLT-Direktor Andreas Büttiker nach dem ersten Betriebsjahr der vier "Tangos" des Lobes voll: An einer Medienkonferenz heute Freitagmorgen betonte er insbesondere die "extrem hohe Verfügbarkeit" und die Zuverlässigkeit des Trams aus Schweizer Produktion ("Stadler Rail"): Nach 275'000 gefahrenen Kilometern sei es zu "keinen nennenswerten Störungen" gekommen. Büttiker zitierte auch die Fachpresse, wonach die Luftfederung im Drehgestell einen bisher unerreichten "weichen Lauf" bewirke. Acht Doppeltüren im Niederflurbereich ermöglichten ein bequemes und rasches Ein- und Aussteigen. Weitere Plus-Punkte: Sehr gute Übersicht für Wagenführer, elastische Front.

Auch eine Fahrgast-Umfrage letzten Sommer ergab insgesamt einen guten Eindruck bezüglich Optik und Benützung. Allerdings kamen dabei auch Negativpunkte zum Vorschein, die keinem Benutzer der Text-Fahrzeuge verborgen bleiben: Zu wenig Möglichkeiten, sich beim Stehen zu halten, ungenügend komfortabler Zugang über Treppenstufen zu erhöhten Sitzen, störende Bodenerhöhungen, zu geringes Platzangebot für Kinderwagen, zu wenig und zu schmale Sitze, verwirrende 1 1/2-Sitze, kaltes Licht, ruckartiges Anhalten.

Der Verbesserungs-Katalog

Daraus zog die BLT-Führung nun Lehren im Hinblick auf die Bestellung der Hauptserie von total 37 Fahrzeugen bis ins Jahr 2015.

• Im Niederflurbereich werden zusätzlich 11 Sitze (neu: 70) angeboten, wodurch sich die Gesamtzahl der Sitzplätze auf 101 erhöht.

• Die Sitzplätze über den zwei Drehgestellen werden optimiert.

• Die 1 1/2-Sitze werden durch Einzelsitze ersetzt, wodurch mehr Raum und Bewegungsfreiheit entsteht.

• Der Zwischenraum zwischen zwei Sitzen wird um fünf Zentimeter vergrössert.

• Es werden mehr Festhalte-Möglichkeiten geschaffen.

• Die Boden-Unebenheiten werden aufgehoben.

• Die Bremsen werden so optimiert, dass sanfter und ohne Lärmimmissionen angehalten werden kann.

• Eine wärmeres Licht soll "Ambiente" schaffen.

Fahren die BVB einen Sonderzug?

"Wir befinden uns in einer Lernkurve und können uns noch an keinen bereits in Betrieb stehenden Fahrzeugen orientieren", warb BLT-Chef Büttiker gegenüber OnlineReports um Verständnis dafür, dass die Pilot-Fahrzeuge noch deutlich verbesserungsfähig sind. Nach Berücksichtigung der jetzt definierten Anforderungen werde die Region aber ein "Super-Tram" haben, ist Büttiker überzeugt.

Noch offen ist, ob sich nach sechs Jahren gemeinsamer Vorarbeit die Basler Verkehrsbetriebe an der gemeinsamen Beschaffung von rund 60 Fahrzeugen – davon zwischen 15 und 20 für die BVB – beteiligen werden. Zu einem beträchtlichen Konflikt kam es nach der BVB-Verwaltungsratssitzung vom 1. Februar: Zu Sitzungsschluss, als sich die Runde schon allmählich auflöste, legte der neue Präsident ein nicht konkret angekündigtes Traktandum vor, in dem er eine nochmalige Marktforschung über die Kunden-Akzeptanz des "Tangos" in Auftrag zu geben. In massgeblichen Kreisen des Baselbiets war hinter vorgehaltener Hand von einem "Skandal", einem "Handstreich" und einem "Vertrauensbruch" die Rede.

Hohe Investitionssumme

Kommt das gemeinsame Beschaffungsprogramm doch noch zustande, beträgt das Investitionsvolumen rund 300 Millionen Franken, wovon rund 200 Millionen Franken auf die BLT und rund 100 Millionen Franken auf die BVB entfallen.




Weiterführende Links:
- Knatsch um "Tango": BVB fährt an Partner BLT vorbei
- "Tango"-Ausstieg kostet die BVB 1,2 Millionen Franken
- BLT bestellt weitere 15 "Tango"-Trams bei Stadler Rail
- Umfrage: So soll das "Tango"-Tram verbessert werden


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"Steinberg", "Steinberg"

Basler Zeitung
vom 7. November 2019
in einem Text über "Basel
und seine Baustellen"
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Dreimal wollte der Autor in einem Text "Steinenberg" schreiben – einmal erfolgreich, zweimal scheiterte er.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

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In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.

Die SP Baselland empfahl an ihrer Delegiertenversammlung vom 22. Oktober, im zweiten Ständerats-Wahlgang die grüne Maya Graf zu wählen.

Die Grünen Liestal und Umgebung haben Marie-Theres Beeler an der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober für die Legislatur 2020-2024 für den Stadtrat nominiert.

Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebenen Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.