Klaus Töpfer prognostiziert "Renaissance der Umweltpolitik"

Basel, 24. Februar 2006

Trotz des Besorgnis erregenden Zustands der natürlichen Lebensgrundlagen hegt Professor Klaus Töpfer (Bild), der Generaldirektor des UNO-Umweltprogramms UNEP, Hoffnungen für die Zukunft. Die galoppierende Verknappung der Rohstoffvorkommen werde die Menschheit zunehmend zwingen, nachhaltige Technologien zu entwickeln, sagte Töpfer heute Freitag am ersten Natur-Kongress in Basel. Jahrelang sei die Umweltpolitik vernachlässigt oder ignoriert worden und die Bewahrung der Natur für die Politiker nicht mehr als ein "Nichtjetzt-Thema" gewesen.

Doch jetzt, da auch der Rohstoffhunger des aufstrebenden Chinas ins Unermessliche wachse, werde den Politikern immer mehr bewusst, wie zentral die Entwicklung von Alternativenergien sei. Töpfer: "Ohne blauäugigen Optimismus meine ich: Wir stehen vor einer Renaissance der Umweltpolitik." Zu erreichen sei diese durch unumgängliche Bewusstseinsveränderungen und moderne Technik, erklärte Klaus Töpfer, der mit seinen Ausführungen für die verhinderte deutsche Ex-Ministerin Renate Künast (Grüne) in die Bresche sprang.

In welchem kritischen Zustand sich der Erdball befindet, erläuterte Claude Martin als langjähriger Generaldirektor des WWF International. Am Beispiel des Amazonas-Beckens zeigte er die rasante Entwaldung und das Umfunktionieren der Landschaft in riesige Sojaplantagen für die Deckung der chinesischen Nachfrage. Jedes Jahr verlören der Amazonas und seine Bewohner eine Waldfläche von der Hälfte der Schweiz, was zu Austrocknung und Klimawandel führe. Ebenso dramatisch sei die Waldvernichtung in Borneo, dort aber zurzeit gerade für die Errichtung der grössten Palmölplantage der Welt. Diese versuche der WWF "mit allen Mitteln" zu verhindern, sagte Martin mit einem Verweis auf den verzweifelten Kampf Bruno Mansers.

Als vom Raubbau am schwersten betroffen bezeichnete Martin die Meere. Ihr Leerfischen habe den Bestand der Raubfische bereits um 90 Prozent dezimiert. Dies auch mit Unterstützung der EU, die mit ihren Subventionen unermesslichen Schaden anrichte. Nur gerade ein Prozent der Ozeane seien erst geschützt. "Die Erhaltung der Biodiversität hängt von den Schutzgebieten ab", warnte Martin. Gerade die Wälder und Meere seien in einem sehr kritischen Zustand: "Verlieren wir uns nicht mehr in Flügelkämpfen, bilden wir Allianzen und handeln wir rasch, sonst haben wir absolut keine Chance, die Biodiversität zu erhalten!"

Am Kongress zum Thema "Der Wert der Natur" nahmen gegen 500 Fachleute und Entscheidungsträger beider Geschlechter aus Wissenschaft, Nichtregierungs-Organisationen, Politik, Wirtschaft und Verwaltung teil. Wortführende waren unter anderen Ex-Buwal-Chef Philippe Roch, die Basler Regierungsratspräsidentin Barbara Schneider, Professor Christian Körner von der Universität Basel, Novartis-Forschungsleiter Paul Herrling und Bundespräsident Moritz Leuenberger. Am Ende wurde ein Manifest verabschiedet, das eine Verantwortung gegenüber den folgenden Generationen sowie die Schaffung neuer National- und Naturparks fordert. (Foto © by Ruedi Suter, OnlineReports.ch)




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BZ Basel
vom 23. Mai 2018
über den Bau einer
12 Meter breiten Surf-Welle
auf dem Rhein
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Höhe mal Breite gibt Story.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.