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Vosseler bricht zu "Wanderung" nach St. Petersburg auf

Der Basler Umweltschützer Martin Vosseler brach heute Montagmittag zu einem 2'500 Kilometer langen Fussmarsch nach St. Petersburg auf.
Basel/St. Petersburg, 9. Mai 2011

Es war kurz nach 12 Uhr auf der Pfalz, der Aussichtsplattform hinter dem Basler Münster, als sich der 62-jährige Basler Arzt und Umweltschützer Martin Vosseler in Begleitung einer Schar "Sonnengeschwister" (wie er sie nennt) auf seinen neuen Gewaltsmarsch sammelte. Ein kurzes Ständchen mit Violine und Querflöte, ein vom Kabarettisten Franz Hohler (Bild links) vorgetragenes spanisches Gedicht, Abschied hier, Küsschen da, Gepäckwägelchen am Körper fixieren. Ein irisches Touristenpaar drückt ihm noch rasch eine Zwanzigernote in die Hand. Und los geht's. Richtung Osten.

Eine "planetare Ethik" ist die Botschaft

Von einem "Gewaltsmarsch" würde Vosseler allerdings nie sprechen. Es ist für ihn seine fünfte "Sonnenwanderung". Eine der letzten führte ihn Tausende von Kilometern quer durch den nordamerikanischen Kontinent von Los Angeles nach Boston, früher war er schon nach Jerusalem gepilgert. Mit einem solarbetriebenen Katamaran fuhr er schon über den Atlantik. Die jetzige Reise führt ihn mit 20 Kilogramm Gepäck über 2'500 Kilometer über Dresden und die baltischen Staaten nach St. Petersburg, wo er nach 65 Wandertagen um den 20. Juli eintreffen soll. Drei Paar Sandalen, so rechnet er, wird er während dieser Zeit durchtreten.

Vosseler geht es dabei aber in keiner Weise um den Nachweis einer physischen Leistung. Vielmehr will er auch auf seiner neusten  Mission einer Abkehr von der Verschwendungs-Gesellschaft hin zu einer "planetaren Ethik" das Wort reden. Deshalb plant er zwischendurch immer wieder Treffen mit Schulen, Medien und Passanten, wobei er für Nachhaltigkeit, Ausstieg aus der Atomenergie und einen "einfachen, sinnlich reichen, gesunden und erdverträglichen Lebensstil" werben will.

Franz Hohler begleitete seinen Freund auf den ersten Schritten. Auf die Frage, wie weit es denn gemeinsam gehen soll, zeigte sich der Satiriker noch unentschlossen: "Bis Mumpf oder Minsk."




Weiterführende Links:
- Solarwanderer Martin Vosseler hat St. Petersburg erreicht
- Eine PR-Fahrt von 7'000 Seemeilen für die Energie-Wende
- Weltrekords-Traum: Im Sonnen-Katamaran über den Atlantik
- Einspruch, Herr Geering!
- Mister Al Gore wünschte sich mehr Selbstverantwortung
- Land in Sicht: Schweizer Solarboot legt in Martinique an


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"Die Idee einer minimalen Mindeststeuer für alle sei (...) diskutiert, aber wieder verworfen worden."

BZ Basel
vom 27. November 2018
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Ist mit "minimaler Mindeststeuer" die Rückerstattung gemeint?

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.