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CVP zählt auf "Bisherigen"-Bonus von Markus Lehmann

Die frühe Verständigung mit ihren Listenverbindungs-Partnern erachtet die Basler CVP als einen Trumpf in ihrem Wahlkampf zur Verteidigung des Nationalrats-Mandats von Markus Lehmann. Die Partei hofft auf die Stimmen des bürgerlichen Basel.
Basel, 21. September 2015

16 Jahre lang – seit dem Ausscheiden von Hugo Wick – war die Basler CVP im Nationalrat nicht mehr vertreten, bis es vor vier Jahren Markus Lehmann mit Glück gelang, den Grünen das Mandat von Anita Lachenmeier zu entreissen. Am 18. Oktober geht es der Partei darum, ihren Sitz zu verteidigen: Lehmann soll vier weitere Jahre nach Bern.

Früh beschlossene Listenverbindung

Alleine könnte es die CVP mit ihrem Wähleranteil von 6,5 Prozent (Ergebnis vor vier Jahren) nicht schaffen. Deshalb hat sie sich schon im Juni erneut in einer Listenverbindung mit der EVP, den Grünliberalen und der BDP zusammengeschlossen und der Partei damit jenes Gerangel erspart, mit dem die Baselbieter Schwesterpartei bis zum Anmeldeschluss haderte. Bei einem Ergebnis von 16,7 Prozent hätte die Allianz ein Vollmandat auf sicher. Vor vier Jahren holte sich die Listenverbindung 17,1 Prozent.

Dieses Ergebnis zu halten ist das Mindestziel der CVP. Für seine eigene Partei verfolgt Wahlkampfleger Patrick Huber das Ziel, den Wähleranteil von 6,5 auf 7,5 Prozent zu steigern. Kantonalpräsidentin Andrea Strahm ist davon überzeugt, dass Bonus als "Bisheriger" hilft, dieses Ziel zu erreichen. Ausserdem erhoffen sich die Christdemokraten einen Schub von der kürzlich lancierten Quartierparking-Initiative.

Für bürgerliche Basler Mehrheit in Bern

Markus Lehmann sagte an einem Medientermin von heute Montagmorgen, seine Basler Ratskollegen Daniel Stolz von der FDP und Sebastian Frehner von der SVP seien "so gut wie gewählt". Wenn das bürgerliche Basel also wolle, dass es weiterhin von einer bürgerlichen Mehrheit in Bern vertreten sei, "dann muss es CVP wählen". Im "Bilanz"-Rating, so der Mitte-Politiker weiter, sei er als wirtschaftsfreundlichster Basler Nationalrat bewertet worden.

Der 60-jährige frühere Handball-Internationale nahm für sich in Anspruch, auf "vier erfolgreiche Jahre in Bern" zurückblicken zu können. "Basel" werde dank ihm und seiner Baselbieter Parteikollegin Elisabeth Schneider-Schneiter in der Bundeshausfraktion wieder wahrgenommen. Als Mitglied der Verkehrskommission habe er massgeblich dazu beigetragen, dass nun für den Ausbau des Rheinhafens Bundesgelder fliessen. In Vorstössen habe er sich für die Sicherheit von Velofahrern und Fussgängern eingesetzt, für Vermögenssicherheit im Alter, für eine Pflegekostenversicherung ab fünfzig und für liberale Immissions-Regelungen beim Bau von Sportstätten.

Auf die Nachfrage von OnlineReports, ob seine Vorstösse gegen Velo-Verluderung nicht seine grünliberalen Allianz-Partner vergrätzte, sagte Lehmann, er sei, selbst Radfahrer, "nicht gegen das Velo", sondern nur gegen jene Benützer, "die die Regeln nicht einhalten". Mit den e-Bikes sei es zudem zu einer "exorbitanten Unfallzunahme" gekommen.

Lehmann fordert auch eine nationale Gebietsreform: "26 Kantone bringen es nicht." Er sei in Bern "kein Show-Politiker"; vielmehr liege ihm daran, "mit Verstand und Weitsicht" zu politisieren.

Gegen Armuts-Risiko Familiengründung

Grossrats-Fraktionspräsident Remo Gallacchi würde sich in Bern vor allem um die Alterspflege und deren Finanzierung kümmern und mit einer solidarischen gesamtschweizerischen Lösung dafür sorgen, dass die Bewohner der Städte nicht die höchsten Krankenkasse-Prämien zahlen. Grossrat Oswald Inglin möchte "bildungspolitische Schwerpunkte setzen" und dazu beitragen, dass die erste Fremdsprache eine Landessprache ist. Ausserdem wünscht er einen Ausbau der Studienplätze in der Humanmedizin zugunsten einheimischer Studenten.

Kantonalpräsidentin Andrea Strahm möchte – vor allem im Interesse der Exportindustrie – den bilateralen Weg mit der EU weiter gehen, dabei aber auch den Volkswillen zur Einwanderung ernst nehmen. Der Riehner Gemeinderat Daniel Albietz legte "als Konsenspolitiker" seinen Schwerpunkt auf die Familienpolitik, wobei ihm idealerweise eine Familie mit vier Kindern vorschwebt. Familien sollten aber steuerlich entlastet werden: "Es darf nicht sein, dass es ein Armuts-Risiko ist, eine Familie zu gründen."


Bild von links: Daniel Albietz, Remo Gallacchi, Markus Lehmann, Andrea Strahm und Oswald Inglin



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"Birs war lange sehr schlecht"

BZ Basel
vom 31. Juli 2018
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Sie spielte in der vierten Liga.

Veranstaltungs-Hinweis


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Samstag, 18. August, 10–16 h | Stadthausgasse 13
 

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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.