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Die neue Baselbieter CVP-Präsidentin: Brigitte Müller-Kaderli

Liestal, 27. März 2017

Willkommen in der Baselbieter Polit-Szene, Frau Unbekannt: Brigitte Müller-Kaderli (40, Bild) soll neue Präsidentin der Baselbieter CVP und Nachfolgerin des zurücktretenden Marc Scherrer (30) werden. Die parteiinterne Personalkommission schlägt sie der Generalversammlung vom morgen Dienstag in Liestal zur Wahl vor.

Brigitte Müller-Kaderli ist reformiert und ausgebildete Kindergärtnerin mit Weiterbildungen im Bereich der Non Profit Organisationen und Change Management. Wie die Partei heute Montagnachmittag mitteilte, habe sie "einen neuen Betriebszweig einer Stiftung aufgebaut und diesen in die schwarzen Zahlen geführt". Seit der Familiengründung ist sie selbstständig im Projektmanagement tätig.

Seit 2015 im Baselbiet

Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von sechs und acht Jahren zog 2015 ins Baselbiet nach Allschwil. Ihr Mann arbeitet als Oberarzt am Universitätsspital Basel. Sie ist einer breiteren Öffentlichkeit bisher gänzlich unbekannt. Hingegen verfügt sie laut CVP-Medienmitteilung "über langjährige politische Erfahrungen im Kanton Aargau.

In ihren Jugendjahren engagierte sie sich stark für die Entstehung des aargauischen Jugendparlamentes. Schon mit 25 Jahren wurde sie in den Grossen Rat gewählt, dem sie von 2002 bis 2005 angehörte, aus dem sie jedoch wegen der Verkleinerung von 200 auf 140 Sitze abgewählt wurde. Später war sie Einwohnerrätin in Baden und Präsidentin der Stadtpartei in Baden.

Im Kanton Aargau politisierte sie für die EVP, war in den letzten sechs Jahren aber nicht mehr für die Partei aktiv. 2015 trat sie der CVP bei und ist seit 2016 Vorstandsmitglied der CVP Allschwil-Schönenbuch.

Drei Terror-Anschläge überlebt

Im Gespräch mit OnlineReports sagte die designierte Präsidentin, sie habe diese Funktion nicht gesucht, sondern sei "von der Findungskommission angefragt" worden. Der Wechsel aus der EVP zur CVP habe "persönlich-politische Gründe", da sie sich aufgrund ihrer beruflichen Situation "von Mitte-Links nach Mitte-Rechts" entwickelt habe. Bei den letzten Einwohnerratswahlen in Allschwil kandidierte sie auf der CVP Liste, schaffte die Wahl allerdings nicht.

Brigitte Müller und ihr Ehemann gehören einer Freikirche an. Einer der Gründe für diesen Schritt war, dass sie während ihres Aufenthalts in Israel "drei Terror-Anschläge überlebt" habe. Nach einer Wahl will sie möglichst rasch ihre Landrats-Fraktion besuchen und auch den Kontakt zu den andern Parteipräsidien suchen. Auf die OnlineReports-Frage, ob sie bei den nächsten Landratswahlen kandidiere, sagte sie: "Das ist nicht abwegig."

Nachtrag vom 28. März 2017. Wie die CVP Baselland heute bekanntgab, wurde Brigitte Müller "von den Mitgliedern mit grosser Überzeugung gewählt".



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"Die Idee einer minimalen Mindeststeuer für alle sei (...) diskutiert, aber wieder verworfen worden."

BZ Basel
vom 27. November 2018
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Ist mit "minimaler Mindeststeuer" die Rückerstattung gemeint?

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.