© Foto by Monika Jäggi, OnlineReport.ch


Auf einen Schlag: Basel bietet eine neue Skyline

Auch drei Tage nach der Eröffnung des neuen Rheinuferwegs bleibt der Eindruck: Aus dem einstigen Unort Hafen wurde eine attraktive Flanierzone mit viel Potential.
Basel, 26. April 2016

Basel hat eine neue Skyline. Es ist nicht der Blick vom Münster auf das Kleinbasel und den Roche-Turm, sondern der Blick vom neu eröffneten Basler Rheinuferweg im St. Johann zurück in die Altstadt. Dort, wo vorher der St. Johanns-Hafen das Rheinufer zumauerte, eröffnet sich entlang der geschwungenen Kalksteinmauern, zwischen Dreirosenbrücke und Rhein hindurch, eine völlig neue Sicht auf die Altstadt. Die Stadt lässt sich neu entdecken.

Dabei hat es düster angefangen. Es war kalt und regnete am vergangenen Eröffnungs-Samstag. Auch Biber waren keine zu sehen. Dann der Schnitt. Bei einem erneuten Besuch am Sonntagmorgen, bei hellem Sonnenschein, zeigte sich nun das Potential des neuen Freiraums. Die hellbraunen Kalksteine, die geschwungenen Mauern, die Holzbänke – auch sie sind ein Hingucker. Viele Jogger, Spaziergänger und Velofahrende waren bereits unterwegs, lehnten sich über die Mauern, diskutierten die neue Möglichkeiten, die der Uferweg eröffnete.

Ein Weg der Gegensätze

Nicht nur der Blick rheinaufwärts zurück auf die Stadt Basel, sondern auch der Blick nach vorne, über die Landesgrenze, macht den Weg interessant. Das Ambiente wechselt von luxuriös "gediegen" – wie sich eine Joggerin am Sonntagmorgen gegenüber OnlineReports ausdrückte – zu industriell rauh. Der reizvolle komplette Gegensatz.

Hohe Schutzäune säumen den Velo- und Fussweg auf der einen Seite, dort, wo noch Lindan abgebaut wird und es weiterhin stinkt. Richtung Frankreich, Deutschland und Dreiländerbrücke eröffnet sich jedoch ein neuer Blick. Keine Basler Skyline, dafür Hafen-Atmosphäre und das Kleinbasler Rheinufer sowie ein Stück weit auch eine Ahnung, wie es hier früher mal ausgesehen haben könnte.

Diese Promenade hat grosses Potential - als neuer grenzensprengener Freiraum, als städtebauliche und architektonische Attraktion. Wenn jetzt das Restaurant, das zu Novartis gehört und unter der Woche für die Öffentlichkeit zugänglich ist, auch am Wochenende geöffnet wäre – das Erlebnis wäre perfekt. Offen bleibt, wie sich der luxuriös gestaltete und eingerichtete Uferweg mit den vielen Hunden verträgt, die dort bereits spazierengeführt wurden, und wie gut die zahlreichen Überwachungskameras ankommen, die den Promenadenweg säumen.



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"Der neue Sonntagsspaziergang"

Schön, wie Monika Jäggi den neuen Rheinuferweg mit Worten "malt". War in meiner Kindheit der Wasserturm auf dem Bruderholz jeweils das Ziel des Sonntagsspaziergangs, dürfte es jetzt der neue Rheinuferweg sein. Basel kann offensichtlich seine Industriebauwerke erfolgreich in den Alltag integrieren.


Beatrice Alder, Basel




"Für viel weniger Geld"

Und jetzt könnte doch für viel weniger Geld noch das kleine fehlende Teilstück auf der sonnigeren Rheinseite von der Dreirosenbrücke zur Uferstrasse erstellt werden. Dann wäre die rechtsufrige Rheinpromenade vom Tinguelymuseum bis zum Dreiländereck sogar nicht nur über das Wochenende offen.


Josef Vogel, Basel



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"Herzlichen Dank für Ihre Mail - diese wird am Dienstag, 7. Mai 2019, gelesen und nicht weitergeleitet."

Gewerkschaftsbund Baselland
automatische Mail-Antwort
vom 24. Mai 2019
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Vermittelt den Eindruck einer dynamischen Organisation.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.