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"Baugesellschaft BL" zahlungsunfähig: Baustellen ruhen

Die Reinacher Hoch- und Tiefbaufirma "Baugesellschaft BL AG" (BBL) ist am Ende: Sie ist zahlungsunfähig. Die Arbeiter warten auf ihren Februar-Lohn.
Reinach, 8. März 2016

Am letzten Freitag kam das Aus. Arbeiter, die am Morgen noch frohgemut zur Arbeit gingen, kamen am Mittag niedergeschlagen nach Hause, weil das Unternehmen nicht mehr zahlen konnte. Sie hatten zwar die Februar-Lohnabrechnung erhalten, die Löhne sind aber bis auf den heutigen Tag nicht überwiesen worden. Nach OnlineReports-Informationen war das Unternehmen (Slogan: "Darauf können Sie bauen") nicht mehr in der Lage, die Lieferanten zu zahlen.

Der Schock kam aus heiterem Himmel. Schon heute ist die Website ausser Betrieb, das Firmentelefon wird nicht mehr abgenommen. Laut Reto Tschudin, dem Hauptabteilungsleiter des Baselbieter Betreibungs- und Konkursamtes, wurde "bis zum heutigen Tag kein Konkurs" über BBL eröffnet. Wie es mit ihr und dem Schicksal der Belegschaft weiter geht, ist offen. Nach Informationen von OnlineReports ist eine Übernahme durch eine grössere regionale Baufirma möglich.

Brand am Firmensitz - Geschäftsführer verletzt

Der finanzielle Zusammenbruch wird begleitet von einem mysteriösen Umstand. Der Geschäftssitz der BBL befindet sich in einem repräsentablen Eigenheim am Hollenweg 7 in Reinach. In dieser Liegenschaft wohnt auch H.N., der BBL-Geschäftsführer. Am Abend des 26. Februar kam es im Keller-Schlafzimmer dieses Hauses zu einem Brand, bei dem sich eine Person – der BBL-Geschäftsführer – schwere Verletzungen zuzog und grosser Sachschaden entstand.

Ob zwischen den geschäftlichen Schwierigkeiten und dem Brandausbruch ein Zusammenhang besteht, ist nicht bekannt. Wie die Baselbieter Staatsanwaltschaft auf Anfrage erklärte, hatte sie bisher keine Kenntnis vom Konkurs BBL. Die Untersuchung des Brandfalls stehe erst am Anfang, und es gibt "keine Hinweise, die auf einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen deuten würden". Ob beim Brand auch Geschäftsunterlagen zerstört wurden, könne "nicht abschliessend" beurteilt werden.

Von den finanziellen Schwierigkeiten in der Bauunternehmung wussten weder die Gewerkschaften Unia noch Syna, wie eine Anfrage von OnlineReports ergab.

BBL war selbst eine Auffanggesellschaft

Die BBL war vor einigen Jahren als Auffanggesellschaft der "Basler Baugesellschaft" ein Hoffnungsträger in der regionalen Baubranche. Heute stehen mehrere Baustellen still – so unter anderem auch das neue Fachzentrum für Gehör, Sprache und Kommunikation in der Region Nordwestschweiz, das die GSR Wieland Stiftung in Aesch Nord baut. Erst am 2. März feierte die Bauherrschaft die Grundsteinlegung.

Stiftungsratspräsident Sven Cattelan sieht in den aktuellen Schwierigkeiten eine "Herausforderung", die es jetzt zu lösen gelte. So sei die Bauherrschaft in Verhandlungen mit verschiedenen Unternehmen, um die Arbeiten möglichst ohne Verzug weiterführen zu können. So könnte die einstige Firma selbst von einer Auffanggesellschaft übernommen werden. Die Angaben über die Zahl der Mitarbeitenden schwanken zwischen 35 und über 60.




Weiterführende Links:
- Gehörlosen-Fachzentrum: Rofra springt für marode BBL ein


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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.