© Foto by Tiefbauamt Baselland


25 Bahnübergänge saniert: Deutlich weniger Unfälle

Der Kanton Baselland hat in den letzten sechs Jahren 25 Übergange der Waldenburgerbahn (WB) und der Baselland Transport AG (BLT) saniert und zehn Übergänge geschlossen. Folge: Deutlich weniger Unfälle.
Hölstein/Liestal, 20. Juli 2016

Die Inbetriebnahme einer Schranke am Knoten Hauptstrasse / Steinenweg in Hölstein heute Mittwochmorgen begingen die Beteiligten mit einer kleinen Feier. Sie markiert die letzte Massnahme eines Programms zur Verbesserung der Sicherheit durch bauliche Massnahmen entlang der Baselbieter Schmalspurbahnen BLT und WB.

Die Verantwortung lag für alle Anlagen beim Baselbieter Tiefbauamt, das die Arbeiten eng mit den Transportunternehmungen, den Standortgemeinden und den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern abstimmte und koordinierte.

20 Millionen für mehr Sicherheit

Die Bau- und Umweltschutzdirektion hatte im Jahr 2004 nach einer Reihe schwerer Unfälle eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die "Grundsätze für die Signalisation der Kreuzungen Schiene / Strasse" entwickelte. Daraufhin wurden alle Bahnübergänge im Kanton inventarisiert, Soll/Ist-Zustände verglichen und darauf basierende Massnahmen entwickelt, um die Sicherheit zu erhöhen.

Im gleichen Zeitraum wurde die Eisenbahnverordnung verschärft. Die neue Regelung schrieb vor, dass es ab 2015 in der Regel keine ungesicherten Bahnübergänge mehr geben dürfe. Im Jahre 2006 sprach der Landrat für die Sanierung der Bahnübergänge einen Kredit von 20 Millionen Franken.

Unfallgefahr "signifikant reduziert"

Die Umsetzung des Programms  – das Aufmacher-Bild zeigt den Bahnübergang Weihermattstrasse in Binningen vor und nach der Sanierung – begann 2010 mit der Absicherung des Bahnübergangs Lampenberg Nord bei der Station Lampenberg-Ramlinsburg. Bis Ende 2016 wurden im Rahmen von zehn Massnahmen 20 Bahnübergänge im Waldenburgertal abgesichert oder geschlossen. Gleichzeitig wurden im Leimental und Birseck im Rahmen von ebenfalls zehn Massnahmen 15 Bahnübergänge sicherer gemacht.

Auf Anfrage von OnlineReports sagte Daniel Schoop vom Tiefbauamt, der durch die Sanierung erlangte Sicherheits-Effekt sei noch nicht im Detail erhoben. Die Zahl der gravierenden Unfälle habe sich aber seit Programm-Beginn – vor allem im Waldenburgertal – "signifikant verbessert".



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In einem Satz


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