Bedrohte Völker: Gegen "perverses Schweigen"

Bern, 24. Oktober 2004

"Bei den Menschenrechten herrscht politische Eiszeit", bedauerte am Samstag die Nationalrätin und Präsidentin der "Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz" (GfbV), Ruth-Gaby Vermot-Mangold, an der 15-Jahr-Jubiläumsfeier der Schweizer Sektion in Bern. Dabei schlug sie den Bogen von der US-Politik der Bush-Regierung bis zur oft rassistischen Haltung gegenüber Asylanten und Flüchtlingen in der Schweiz. Die nach wie vor dringende Menschenrechtsarbeit erfordere eine andauernde Hartnäckigkeit, die auch zu Erfolgen führen könne. Jüngstes Beispiel sei die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern, die der Bundesrat bis zuletzt mit Rücksicht auf die Wirtschaftsinteressen vermieden habe.

Aus Deutschland angereist war GfbV-Gründer Tilman Zülch (Bild). Der Präsident von GfbV International lobte die Gründer der Schweizer Sektion, Göpf Berweger und Bernhard Pulver, für ihre "grossartige Leistung in einer schwierigen Zeit". Heute sei die Verfolgung Andersdenkener oder Andersgearteter genau so "international" wie das Versagen, dagegen anzukämpfen, kritisierte Zülch mit Hinweisen auf die Genozide in Ruanda, Bosnien und Sudan. Dieses "perverse Schweigen" mit Publikationen wie "Pogrom" und "Vielfalt" , mit Aktionen, Vernetzung und Wachstum zu brechen, betrachte die Gesellschaft als zentrale Aufgabe. Lobende Worte fand Zülch für das irakische Kurdistan, in dem die GfbV in Zusammenarbeit mit der Barzani-Fraktion ein Büro in Arbil eröffnen werde. Die irakischen Kurden befänden sich wie kaum je zuvor in einer regelrechten Aufbruchstimmung. Häuser und Strassen würden gebaut und die Berghänge neu aufgeforstet.

Göpf Berweger, Vorgänger des heutigen GfbV-Schweiz-Geschäftsführers Hanspeter Bigler erklärte in seine Rückschau: "Wir machten, was wir mit unseren bescheidenen Mitteln konnten." Höhepunkte waren Aktionen für Tibet, die Adivasi in Indien, die Yanonami im Amazonas, die Roma und Sinti in Europa. In Zusammenarbeit mit der Indianerunterstützungs-Organisation Incommindios und dem Bruno-Manser-Fonds setzte man sich auch für nordamerikanische Indianer und die Waldvölker ein. Im Vorstand bestätigt wurden aus der Region Basel Nationalrat Remo Gysin, ausserdem Göpf Berweger, Monika Gysin und Thomas Huonker. Neu im Vorstand sitzen der Basler Arzt Urs Tschokke, der Zuger Nationalrat Joe Lang und Silvie Schulze. Die GfbV-Schweiz unterhält ein Büro in Bern, für das viele junge Frauen und Männer unentgeltlich arbeiten.



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"Den Geruch spürt man bis nach Basel."

20 Minuten online
vom 26. September 2019
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Die Gschpürigen rochen sogar etwas.

RückSpiegel


nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).