"schappo" anerkennt Integrationsarbeit

"Ein wichtiges Beispiel für eine effiziente
Integration fremdsprachiger Menschen im Kanton Basel-Stadt" ist der Verein "Beraber" in der Sicht von Regierungspräsident Guy Morin. Deshalb erhält der Verein die erste "schappo"-Auszeichnung dieses Jahres.
Basel, 25. Februar 2008

Der zum 15. Mal durch das Justizdepartement vergebene "schappo" geht an ein studentisches Projekt. Der Verein "Beraber", eine Initiative von Studierenden der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz, erfährt damit eine Anerkennung für seine integrative Arbeit mit fremdsprachigen Jugendlichen in der Region Basel.

Der Verein Beraber wurde vor acht Jahren von einer Gruppe von Studierenden gegründet. Diese wuchsen in einem anderen Land auf, gehören einem anderen Kulturkreis an und studieren heute in Basel. Die Vorstandsmitglieder Nina Hobi, Anousha Hadinia und Sébastien Orsini (Bild) zum Ziel des Vereins: "Wir wollen die Integration von ausländischen, fremdsprachigen Kindern und Jugendlichen verbessern. Wir helfen ihnen, den Alltag zu bewältigen oder unterstützen sie durch Förderunterricht."

Unterstützung für 40 Jugendliche

Heute engagieren sich über 30 Studierende aus den unterschiedlichsten Ländern im Verein Beraber. Sie unterstützen zur Zeit rund 40 fremdsprachige Jugendliche und arbeiten in Einzel- oder Zweiergruppen den Schulstoff auf. Auch im Alltag stehen die Vereinsmitglieder den Jugendlichen beim Umgang mit Behörden, bei Elterngesprächen oder beim Ausfüllen von Formularen zur Seite.

Der Verein "Beraber" gründet auf der Überzeugung, dass Bildung und Sprache die Eckpfeiler für eine nachhaltige Integration in unsere Gesellschaft sind. Daher wollen die Vereinsmitglieder ihr Potenzial und ihr Kulturverständnis nutzen, um einen aktiven Beitrag zur Integration fremdsprachiger Jugendlicher im Kanton Basel-Stadt zu leisten.

Der Förderunterricht wird inzwischen auch in Bern und Zürich angeboten. "Beraber" finanziert sich aus öffentlichen Geldern und ist auf die Unterstützung von Stiftungen angewiesen. Auch Privatpersonen können dem Verein eintreten. Als Mitglied fördern sie so dessen Arbeit, auch wenn sie nicht aktiv unterrichten. "Beraber" sucht ausserdem dringend weitere Studierende, die fremdsprachige Jugendliche während zwei Stunden pro Woche unterrichten

Regierungspräsident Guy Morin übergibt den "schappo" an der öffentlichen
Preisverleihung kommenden Donnerstag, 28. Februar 2008, um 16 Uhr, im Katholischen Studentenhaus, Herbergsgasse 7, in Basel.



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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

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• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".