© Fotos by OnlineReports.ch / Roland Schmid


Brigitte Hollingers SP-Nachfolge: Viele valable Namen

Der kollektive Rücktritt des Basler SP-Präsidiums, gestern Mittwoch bekannt geworden, stürzt die Partei in keine Krise: Die Personaldecke ist so dick wie in keiner andern Partei im Kanton.
Basel, 5. Januar 2017

Eine andere Frage ist, wer bereit ist, das Präsidium der zurücktretenden Brigitta Hollinger zu übernehmen zu einem Zeitpunkt, in dem "die Wahlerfolge nicht zu toppen sind" (so die abtretende Vizepräsidentin Michela Seggiani zu OnlineReports). Sie selber steht nach reiflicher Überlegung über die Jahreswende für das Präsidium ebenso wenig zur Verfügung wie ihr demissionierender Vize-Kollege Mustafa Atici (47), wie er heute Donnerstag im OnlineReports-Interview festhielt.

Michela Seggiani, die im Verlauf der kommenden Amtsperiode vermutlich in den Grossen Rat nachrücken wird, nennt als potenzielle Nachfolger von Brigitte Hollinger den früheren Vizepräsidenten Pascal Pfister, den OnlineReports schon gestern Mittwochabend ins Spiel brachte, und den 25-jährigen ex-Juso-Präsidenten Beda Baumgartner. Der Soziologie und Sekretär der Gewerkschaft Unia sagt aber klar ab. Er fände aber den 47-jährigen Historiker Martin Leschhorn Strebel "interessant".

Auch "nicht a priori Nein sagen" will Kaspar Sutter, Noch-Generalsekretär des Finanzdepartements, der ab kommendem Februar dem Grossen Rat angehören wird und "primär dort meine Kraft einsetzen" will.

Der Riehemer SP-Co-Präsident "ist noch unentschieden, weil ich beruflich und politisch stark eingebunden bin". Er sage "nicht kategorisch Nein", sei aber noch "weit weg von einem Entscheid". Pascal Pfister hält das Präsidium vor allem wegen familiärer Verpflichtungen nicht für denkbar, ein Vizepräsidium, das er aus seiner Vergangenheit schon kennt, käme "eventuell" in Frage.

An führungsfähigen Frauen stünde bei der SP – wie eine kleine OnlineReports-Recherche ergab – eine ganze Reihe bereit. Unter ihnen Grossrats-Fraktionspräsidentin Beatriz Greuter (46, "für mich ist das klar keine Option") und ihre Vizepräsidentinnen Kerstin Wenk (45), die schon 2010 Interesse am Präsidium signalisiert hatte, sowie die Riehemerin Salome Hofer (30, "ein 200-prozentiges Nein"). Im Gespräch ist aber auch die 36-jährige Biologin Toya Krummenacher, die Co-Präsidentin des Basler Gewerkschaftsbundes und seit Dezember VPOD-Sekretärin. Mit diesen Aufgaben sei sie "ausgefüllt", meinte sie, was indes "nicht eine abschliessende Antwort" sei.

Die amtierende Grossrats-Präsidentin Dominique König (59) steht "klar nicht zur Verfügung". Sie wolle nach Ablauf des Präsidialjahres "eher ins zweite Glied zurücktreten". In der Partei sei jetzt eine Verjüngung angesagt. Diese Meinung vertritt auch Michela Seggiani: "Eine Mischung aus Erfahrung und neuem Esprit wäre optimal."

Bild von links: Martin Leschhorn, Beatriz Greuter, Kerstin Wenk, Kaspar Sutter




Weiterführende Links:
- Basler SP-Präsidium: Kollektiver Rücktritt
- Mustafa Atici: "Mein Herz schlägt für eine Frau"
- Die Basler SP wollte kaum Fetzen fliegen lassen
- Nach Hollinger: Pascal Pfister neuer Präsident der Basler SP


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Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

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Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.