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Basel einen Schritt näher bei den Berufs-Weltmeisterschaften

Der Ständerat eröffnet eine neue Chance für den Kanton Basel-Stadt, im Jahr 2023 die Berufs-Weltmeisterschaften durchführen zu können.
Bern/Basel, 6. Juni 2018

Einen für Basel-Stadt erfreulichen Entscheid traf der Ständerat heute Mittwochmorgen früh: Er nahm ohne Gegenstimme eine Motion aus dem Nationalrat an, nach welcher der Bundesrat die Durchführung der Berufs-Weltmeisterschaften "WorldSkills" in der Schweiz unterstützen soll. Für die Einreichung der Bewerbung ist formell die Stiftung "SwissSkills" zuständig.

Der Ständerat änderte den ursprünglichen Text allerdings so ab, dass nicht mehr der Bundesrat selbst die Kandidatur erarbeiten soll. Nach dem beschlossenen Wortlaut der Ständerats-Kommission soll die Landesregierung die Berufs-Weltmeisterschaften in der Schweiz nur noch "unterstützen". Auch wird kein konkretes Datum der Durchführung genannt. Es sei Sache von "SwissKills", der schweizerischen Stiftung zur Förderung von Berufs-Weltmeisterschaften, die Kandidatur zu organisieren und den Zeitpunkt festzulegen.

Wirtschafts- und Bildungsminister Johann Schneider Ammann ("Wir haben das beste Berufsbildungs-System"), unterstützte die ständerätliche Fassung.

Cramer: "Frischer Wind"

Für den Kanton Basel-Stadt ist der Beschluss eine gute Nachricht, wie aus der Stellungnahme von Erziehungsdirektor Conradin Cramer (LDP, Bild) hervorgeht: "Ich begrüsse den Entscheid des Ständerats sehr und freue mich auch für unsere Basler Kandidatur, dass nun frischer Wind in die Angelegenheit kommt."

Zusammen mit dem Basler Gewerbeverband und der Messe Basel sei "das Erziehungsdepartement bereit, die 'WorldSkills 2023' durchzuführen" und nehme "die Unterstützung aus anderen Kantonen und von den Verbänden zum Anlass, weiter in dieser Sache aktiv zu bleiben".

Das plötzliche Nein des Bundesrates

Basel-Stadt muss mit seiner Bewerbung nicht von vorn beginnen. Denn der Kanton hatte sich mit einem fixfertigen Dossier schon für die Berufs-Weltmeisterschaften 2021 beworben, der Grosse Rat hatte die finanzielle Unterstüzung schon zugesagt, die Messe ihre Hallen reserviert. Doch im Juni 2017 kam das unerwartete Aus – aus dem Bundeshaus: Am selben Tag, als der Bundesrat eine Milliarde zur Unterstützung der Olympiade-Kandidatur sprach, lehnte er eine Unterstützung des Grossanlasses in Basel ab.

Wie Cramer weiter schreibt, könne davon ausgegangen werden, "dass bei einem verbindlichen Bekenntnis des Bundes auch das Kantonsparlament wieder hinter einer Kandidatur steht". Von einer substanziellen Finanzspritze hat Schneider Ammann bisher allerdings noch nichts gesagt.

Basel-Stadt erwartet "klare Signale"

Auch René Diesch, stellvertretender Leiter Mittelschulen und Berufsbildung im Basler Erziehungsdepartement – er ist Schlüsselstelle und Ansprechpartner für die "WorldSkills" in Basel –, hält den heutigen Ständerats-Entscheid für "sehr ermunternd". Doch wichtig für ihn sind jetzt "klare Signale des Bundes und von 'SwissSkills', dass sie den Lead übernehmen und die Berufs-Weltmeisterschaften im Jahr 2023 in der Schweiz durchführen wollen".

Lange kann nicht mehr gezögert werden: Im zweiten Halbjahr muss die Schweizer Bewerbung laut Diesch bei "WorldSkills" angemeldet werden und im Frühling 2019 muss sie eingereicht sein.

250'000 Besucher erwartet

Dieses Wetteifern der weltbesten Berufsleute ist ein Gross-Ereignis, das René Diesch mit der Dimension einer Europa-Fussballmeisterschaft in Zusammenhang bringt: Je 1'500 Teilnehmende und Begleitpersonen sowie rund eine Viertelmillion Besuchende während sieben Tagen.

Dabei dürfen sich die führenden Schweizer Berufs-Profis gute Erfolgshoffnungen machen. An den letzten Berufs-Weltmeisterschaften waren sie hinter China das zweiterfolgreichste Team mit 20 Medaillen, davon 11 Weltmeistern.



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"Neo-FCB-Coach Marcel Koller stationierte einen Tag vor dem Sieg gegen GC ein Exempel an einem Spieler."

Blick online
vom 6. August 2018
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Fragt sich nur, wo Koller das Exempel stationiert hat – als Rechtsverteidiger oder Mittelstürmer?

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

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Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

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entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

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bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.