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Kongo-Gorilladame "Kati" starb inmitten ihrer Affenfamilie

Basel, 22. März 2010

Kati ist nicht mehr. Das auf ein Alter von 49 Jahren geschätzte Gorillaweibchen starb am frühen Sonntagmorgen im Affenhaus. Dies meldet heute der Basler Zoo in seiner Mitteilung mit dem Titel "Trauer um verstorbene Gorillafrau Kati". Das für einen Affen sehr betagte Tier habe sein Leben "im Beisein der ganzen Gorillagruppe" ausgehaucht, präzisieren die Zolli-Verantwortlichen.

Kati war der letzte Gorilla in Basel, der in Freiheit das Licht der Welt erblickte – das Dämmerlicht des Urwalds im damals zu Frankreich gehörenden Kongo mit der Hauptstadt Brazzaville. Kati prägte fast ein halbes Jahrhundert lang die Gorillageschichte des Zollis mit.

Sie kam im Jahr 1962 als Spielgefährtin für die damals dreijährige Goma und den Gorillabuben Pepe in den Zolli. Zusammen mit dem Orang-Utan-Kind Elsie und dem Schimpansenmädchen Josephine bildeten die fünf eine Kinderspielgruppe, deren Ausgelassenheit noch manchen langjährigen Zoofreunden in lebhafter Erinnerung ist. Als junge Erwachsene zog Kati im Jahre 1969 mit der damals achtköpfigen Gorillagruppe ins neue Affenhaus ein. Anfangs Siebzigerjahre gebar Kati ihre ersten Kinder.

Als Mutter habe sie jedoch kein Glück gehabt. Dafür entwickelte sie, so der Zolli, "eine hohe Kompetenz als Teilzeitmutter" an der Seite ihrer kinderreichen Kollegin Quarta. Mit ausgeprägter Sorgfalt habe sie die ihr anvertrauten Kleinkinder jeweils betreut und zu gegebener Zeit der eigentlichen Mutter wieder zurückgegeben. "Diese Qualitäten und Katis stilles Wesen bewirkten, dass Kati – wenn auch nicht ranghoch – so doch ein gutes Ansehen in der Gruppe hatte." Mit dem Silberrücken Pepe habe sie zeitlebens "eine sehr nahe Verbindung" gepflegt. Nach dessen Ableben im Jahre 1999 habe sie im Kreis der ebenfalls älteren Gorillafrauen Goma und Quarta zwei Verbündete gefunden, "mit denen sie sich gemeinsam gegenüber dem zuweilen aufschäumenden Temperament der rauflustigen Jugendlichen behaupten konnte", beobachteten die Zolli-Leute.

Kati verstarb nach einer kurzen Zeit des Schwächerwerdens. In den letzten Tagen ist Kati merklich ruhiger geworden, heisst es in der Medienmitteilung. Ihr Tod hinterlasse "eine Lücke". Dies vor allem in der Gorillagruppe an der Seite der betagten Geschwister Goma und Quarta, "sowie im Zoo Basel bei allen, die diese eindrückliche Gorillapersönlichkeit über lange Jahre geschätzt haben und mit ihr verbunden waren".




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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

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"Verkehrssicherheitsplan droht zum Papiertiger"

CVP Basel-Stadt
Zwischentitel in der
Medienmitteilung
vom 29. Januar 2019
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Schreibsicherheitsplan revisionsbedürftig.

In einem Satz


Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

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Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

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• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

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