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BVB: Der "Stau" verschwindet von digitalen Anzeigetafeln

Die digitalen Anzeigetafeln an den Haltestellen von Bus und Tram der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erleben ein grösseres Update. Der "Stau" verschwindet. Mathematische Zeichen sorgen für Abkürzung.
Basel, 16. Juni 2017

OnlineReportser P. K. (Name der Redaktion bekannt) schaute an der Station "Markthalle" auf die Anzeigetafel und guckte gleich zweimal: Die Linie 16 in Richtung "Heuwaage" und "Schifflände" fahre um 10.54 Uhr ab. Aha, dachte der Trambenützer, eine Neuigkeit: Statt der Wartezeit wird künftig die Echtzeit angegeben (Bild oben).

Rückfrage bei den BVB: Die Option der fahrplanmässigen Abfahrtszeit werde "seit längerem" angewendet, erklärt Sprecher Benjamin Schmid. Dann nämlich, wenn die "digital Fahrgastinformation" (DFI, wie sie betrieblich korrekt genannt wird) nicht in der Lage sei, das einfahrende Tram per GPS zu erkennen – beispielsweise wegen eines Funklochs oder aus andern Gründen.

' = Minuten, > = länger als

Neu sei hingegen, dass die Wartezeit künftig nicht mehr in "Min" angezeigt werde, sondern mit dem Minutenkürzel in Form eines Apostrophs (kleines Bild). "4'" bedeutet, dass das Fahrzeug in vier Minuten zu erwarten ist. Auf dem Centralbahnplatz und einigen andern Haltestellen ist dieses Anzeige-System schon eingeführt. Auf diese Weise werde auf der linken Seite des Displays mehr Platz geschaffen für Haltestellen mit langen Namen, sagte Schmid.

Neu ist auch, dass der wenig aussagekräftige und gelegentlich auch mitten in der Nacht sichtbare Hinweis "Stau" künftig verschwindet. Wird eine Verzögerung von beispielsweise mehr als fünf Minuten erwartet, wird dies mit der "grösser als"-Klammer angezeigt: > 5'. Früher gelernte Zeichen aus der Mathematik finden bei den BVB somit praktische Anwendung.



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"Kann das gemeine Volk die Symbole deuten?"

Da bin ich aber froh, dass der Stau verschwindet! Wenn schon nicht der real exisitierende, dann wenigstens der auf der elektronischen Anzeigetafel.

Glücklich bin ich auch um den im Gymi genossenen Mathe-Unterricht. Zwar war ich in Mathe eine Niete, aber Zeichen wie < und > sind immerhin in meinem Hirn hängen geblieben. Der Apostroph exisitiert auch in der Rechtschreibung, und zum Glück haben wir OnlineReports, der uns erklärt, dass ein ' bei der DFI "Minute" bedeutet. Die BVB beschäftigt offensichtlich gebildete Leute als Digitalspezialisten, die müssen laufend mit neuen Herausforderungen wie diese Umgestaltung der Leuchtanzeigen beschäftigt werden. Ob das mathematisch ungebildete, gemeine Volk die Symbole deuten kann, ist nicht so wichtig.

Wie in aller Welt sind wir je ohne die elektronischen Anzeige-Monster an den Haltestellen ausgekommen? Klar, die Vor-DFI-Epoche, das war Steinzeit. Ich behaupte jedoch, dass damals sogar Fred Feuerstein nach einem Blick auf Fahrplan und Armbanduhr gemerkt hat, dass sein von Dinos gezogenes Rumpeltram Verspätung hatte.


Esther Murbach, Basel




"Na dann ..."

Die Anzeige "Stau" hat ja wirklich nie etwas Vernünftiges ausgesagt. Oft kam der Bus trotz "Stau" gleich um die Ecke (Bus 48, bei der Haltestelle Schützenmatte). Sollte die Anzeige ">5' " mit demselben Algorithmus berechnet werden, na dann ... (siehe oben).


Peter Ganzmann, Basel




"An der älteren Kundschaft vorbei"

Der Beginn der Saure-Gurke-Zeit! Hat die BVB wirklich nichts anderes zu tun! Warum Bewährtes ändern, was doch bis anhin gut funktioniert hat, klar und deutlich daher kam. Komplett an der älteren Kundschaft vorbei. Mir tun diejenigen älteren Menschen leid, die nicht ständig up-to-date sein können.


Sabina Droll, Seltisberg



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"Ein Mann in Seon konnte, zusammen mit der Ambulanz, nach einem Herzinfarkt, erfolgreich reanimiert werden."

Kantonspolizei Aargau
in einem Communiqué
vom 25. November 2018
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Wir hoffen, die Ambulanz habe dank Defibrillator den Infarkt gut überlebt.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, die die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.