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Kunstmuseum-Neubau abgerüstet – ist er nun schön?

Jetzt wird der Erweiterungsbau des Basler Kunstmuseums aus dem Gerüst geschält. Der Anblick aus der Rittergasse ist gewöhnungsbedürftig.
Basel, 28. August 2015

Der Erweiterungsbau des Basler Kunstmuseums an der prominenten Ecke Dufourstrasse / St. Alban-Vorstadt / St. Alban-Graben wird zwar erst im nächsten Jahr eingeweiht. Jetzt wird der Bau der Architekten Christ & Gantenbein aber aus dem Gerüst geschält. Laut Auskunft des Kunstmuseums wird er Ende September gerüstfrei sein. Eine erste Beurteilung seiner realen Wirkung ist aber schon möglich.

Bereits ganz abgerüstet ist die Front der Schmalseite. In der offiziellen Medienmitteilung von 2011 heisst es dazu: "Die markant eingezogene Ecke im Volumen des Neubaus ist eine zeichenhafte Antwort auf die prominente, ebenso markant vorspringende Ecke des Kunstmuseums. Sie bildet den Eingang zum neuen Haus und gibt ihm an dieser sehr prominenten Stelle ein Gesicht."

Wie vor einer Wand

Der Anblick von der Rittergasse ist nun gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig: Diese Wand weckt Vorstellungen von einer Festung oder einem archaischen Mausoleum. Die rechte Front der nach innen gewendeten Ecke ist fenster- und türenlos, entgegen früheren Visualisierungen, aber der Baueingabe entsprechend. Dagegen ist die Längsseite mit drei Fenstern auf der Höhe des ersten Stockes und einer breiten Türe für Anlieferungen versehen.

Auf alle Fälle ist damit signalisiert, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Haus für gewöhnliche Nutzungen handelt, sondern um ein Haus der schönen Künste. Gemildert wird der herbe Eindruck durch die farbliche Abstufung der Fassadenverkleidung, die aus grauem Backstein des dänischen Herstellers Petersen besteht. Die Maurerarbeit ist erst aus der Nähe zu sehen, was aber wegen der Gerüste und Abschrankungen zur Zeit noch schwierig ist. Was noch fehlt, ist eine variable Beschriftung mit LED-Leuchten auf dem dunklen Fries im oberen Drittel des Gebäudes.

Weniger umstritten als seinerzeit der Hauptbau    

Der Ergänzungsbau war in der Planungsphase viel weniger umstritten als der Hauptbau des Kunstmuseums, dem wegen seiner Orientierung an italienischen Vorbildern und seiner blockhaften Wucht geradezu faschistoide Tendenzen vorgeworfen wurden. Der Kredit dafür wurde 1932 in einer Volksabstimmung nur knapp gutgeheissen. Nur ein Drittel der Stimmberechtigten ging an die Urne. In der Wirtschaftskrise hatten viele Basler andere Sorgen.




Weiterführende Links:
- Kunstmuseum-Erweiterung: Änderungen an der Fassade


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"Die Stadtmauer lebt"

Die alte Stadtmauer lebt! Und mit ihr dank der noch zu bauenden Verbindungsbrücke zwischen den Bauten auch wieder "Kunos Tor" am Ende der Rittergasse! Alles schon da gewesen …


Michael Schäfer, Birsfelden




"Die Idee am Eröffnungsfest"

Liebe Leserbriefschreiber, es gibt doch dazu ein wunderbares Eröffnungsfest. Vielleich fällt einer kompetenten Persönlichkeit etwas ein, wie mann/frau diese graue Wand anlässlich dieses wunderbaren Eröffnungsfestes verschönern könnte.


Hanspeter Thum, Reinach




"Machtbewusste Banalität"

Meine Unterstützung für den Vorschlag von Heidy Strub! Wir werden das neue Haus erst mit den Jahren gültig beurteilen können. Auf den ersten Blick scheint mir der Bau stilistisch Kontakt aufzunehmen mit dem Roche-Turm. Thema: Machtbewusste Banalität.


Heinz Weber, Basel




"Diese grauen Wände"

Da kommen wohl unsere Lieblingsbilder an diese grauen Wände?!


Heidy Strub, Muttenz




"Ein grosses Kompliment"

Ich freue mich zu hören, dass Sie den Bau gewöhnungsbedürftig finden. Das ist für ein (architektonisches) Kunstwerk ein grosses Kompliment. Wäre der Bau nicht gewöhnungsbedürftig, hätten wir es mit angepasstem Mittelmass zu tun. Wäre ihnen das lieber?

Und gestatten Sie mir noch eine Frage: Interessant wäre es zu erfahren, was Sie an dem Bau fasziniert. Für den Ausdruck von Unmut und Abschätzigkeit haben wir ja die BaZ. Da könnte sich OnlineReports wohltuend abheben.


Marco Ronzani, Basel




"Entrüstet"

Ich bin nur entrüstet.


Dieter Stumpf, Basel




"Grauer Klotz"

Wer vom Münsterplatz her durch die Rittergasse mit den schönen alten Häusern läuft und plötzlich diesen scheusslichen grauen Klotz vor den Augen hat, kann nicht verstehen, dass die Stadtbildkommission – sonst wegen jedem kleinen Umbau aktiv – diese Schandtat zugelassen hat.


Bruno Honold, Basel




"Wieder einrüsten"

Man wünscht sich das Gerüst wieder zurück ...


Rolf W. Voellmin, Basel




"Augen zu und durch"

Ist hier die Stadt zu Ende? (Manche meinen ja  sie sei "am Ende"...). Und gewöhnungsbedürftig heisst wohl: "Augen zu und durch." Gute Kunst wird man hoffentlich dann wieder im Innern sehen können.


Brigitta Szathmáry, Basel



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"Die Temperaturen kratzen heute am Gefrierpunkt."

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"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.