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"Personenunfall": Protokoll eines "spannenden Morgens"

Gelterkinden/Liestal/Olten, 19. März 2018

Scheinbar sind die sogenannten "Personenunfälle" im Bahnhof Liestal nicht zu vermeiden. Personen, die sich unter den Zug werfen. Wir müssen damit leben. Die Frage aber ist, wie die SBB solche Fälle kommunizieren. Schon vor wenigen Tagen erlebten SBB-Fahrgäste nach einem "Personenunfall" die unsachgemässe SBB-Informationspolitik. Heute Morgen wiederholt sich das Chaos, wie ein Fahrgast aus Gelterkinden erlebte, der mit dem "Interregio 27" (Abfahrt 10.22 Uhr) nach Basel reisen wollte.

• 10.19 Uhr – Der IC Bern-Olten-Basel steht unplangemäss am Bahnhof Gelterkinden. Perron-Anzeige: "Bitte nicht einsteigen" (Bild)
• 10.20 Uhr – Automatische Durchsage: "Verkehr im Bahnhof Liestal beeinträchtigt."
• 10.22 Uhr – Automatische Durchsage: "Interregio 27 folgt vier Minuten später."
• 10.23 Uhr – Automatische Durchsage: "Verkehr im Bahnhof Liestal ist unterbrochen. Verspätungen und Zugsausfälle."
• 10.26 Uhr – Automatische Durchsage: "Interregio 27 steht im Bahnhof Tecknau."

(Emsiges Telefonieren der wartenden Fahrgäste auf dem Bahnsteig. Am grauen Himmel kreisen die Milane.)

• 10.32 Uhr – Das Zugpersonal des "Intercity" gibt freundlicherweise die Türen frei und lässt die auf dem Perron frierenden Personen in die Wärme einsteigen. Im Zug eine freundliche Durchsage an die regulären IC-Fahrgäste: "Sie können hier kurz aussteigen, frische Luft schnappen oder eine Zigarette rauchen. Sie werden dann informiert, wann wir weiterfahren."

• 10.49 Uhr – Durchsage im Intercity: "Dieser Zug fährt um 11.10 Uhr zurück nach Olten." Gut gemeint! Doch schon um 10.57 Uhr fährt der Zug plötzlich in Richtung Olten los, ohne jene Fahrgäste zu informieren, die nur eingestiegen waren, um etwas Wärme zu erhaschen. Die Zugsdurchsage bittet Passagiere in Richtung Basel, den Zug nach Brugg zu nehmen und von dort nach Basel zu reisen. Ankunft: etwa 12.45 Uhr.

Der nun ungewollte nach Olten gereiste Passagier stellte aber fest, dass die S3 zurück nach Basel fährt. Jedenfalls ist im Zug von keiner Störung mehr die Rede. Somit hätten die "Intercity"-Passagiere in Olten bequem in diesen Regionalzug umsteigen können und hätten Basel mit leichter Verspätung kurz nach 12 Uhr erreicht.

Geschätzter Herr Generaldirektor Andreas Meyer, kümmern sie sich doch bitte mal kurz nicht um Ihre "grossen internationalen Dinge", sondern darum, dass auch die Krisenkommunikation klappt. Und sorgen Sie in solchen Fällen dafür, dass real existierende Menschen korrekte Bahnhof-Durchsagen machen und so verhindern, dass – wie heute Morgen in Olten geschehen – wartende Fahrgäste nach Irrfahrten säuerlich telefonieren, sie erlebten gerade "einen spannenden Morgen".




Weiterführende Links:
- Unfall-Management der Schweizerischen Sardinen-Bahn (SBB)


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"Die SBB-Devise"

Die SBB handeln offenbar nach der Devise – was weiss ich was ich denk, wenn ich nicht höre, was ich sag …


Manfred Beck, Basel



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"Der FCB startet am 20. Juni in Sion in die Meisterschaft."

Basler Zeitung
vom 21. Juni 2019
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Der Stehsatz hat so seine Tücken.

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.