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Eine breite Allianz für die Baselbieter Energie-Förderung

Der Energie-Pionierkanton Baselland soll seiner Rolle wieder gerecht werden: Eine politisch breit abgestützte Allianz kämpft für zweimal Ja zu den Energiespar-Fördermassnahmen und eine Energie-Abgabe.
Liestal, 25. Oktober 2016

Das Bild im Sitzungszimmer des Regierungsgebäudes in Liestal heute Dienstagmorgen hatte tatsächlich Seltenheitswert: Ein politisch bunt gemischtes Komitee von rechts bis links-grün, das sich für ein doppeltes Ja zu den energiepolitischen Förder-Massnahmen am 27. November einsetzt. FDP, CVP, SP, Grüne und die EVP sowie der Hauseigentümer-Verband und die Wirtschaftskammer Baselland sassen vereint und geeint um einen Tisch, um dafür zu kämpfen, was als "breit abgestützter Kompromiss" (so FDP-Präsidentin Christine Frey) aus harten Landratsdebatten hervorgegangen war.

So hätte die SP eine Anschluss-Pflicht an "Energieschiene Ergolztal" gesetzlich verankern wollen, und auch die Grünen hätten "gern mehr verpflichtende Elemente" gehabt. Dass mit den beiden Abstimmungsvorlagen viel auf dem Spiel steht, zeigt auch die dreiseitige, eng bedruckte Medienmitteilung dazu.

Umstrittene Energieabgabe

Zum Volksentscheid steht die Frage an, ob und wie die staatliche Energiespar-Förderung in Zukunft gestaltet und finanziert werden soll. Über die verstärkten Sparanstrengungen sind sich alle einig. Umstritten ist aber vor allem die geplante, in der Verfassung verankerte Energieabgabe von höchstens 0,5 Rappen pro Kilowattstunde verbrauchte nicht erneuerbare Wärmeenergie, die bis spätestens Ende 2030 befristet ist und die Erreichung der Sparziele ermöglichen soll. Diese Abgabe, begründet beispielsweise die Handelskammer beider Basel ihre Ablehnung, sei "weder bundesrechtlich abgesichert, noch beachtet sie steuerrechtliche Prinzipien".

Diese Meinung teilt das Pro-Komitee nicht. Es stützt sich auf den Auftrag des Baselbieter Stimmvolkes aus dem Jahr 2010, als es mit einem Ja-Anteil von 62,5 Prozent entschied, bis 2030 40 Prozent des Gesamtenergie-Verbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu bestreiten. Mit der jetzt vorgesehenen Energieabgabe sollen die jährlich zur Verfügung stehenden staatlichen Fördermittel von fünf auf 15 Millionen Franken verdreifacht werden. Einzelheiten im Vollzug – wie der Erhebung oder die Befreiung von Unternehmen von der Abgabe – sind im neuen Energiegesetz geregelt, über das ebenfalls abgestimmt werden muss.

FDP jetzt ernsthaft für Nachhaltigkeit

Die Notwendigkeit einer Abgabe begründete FDP-Chefin Christine Frey damit, dass "der Spielraum der Kantonsfinanzen ausgeschöpft" und der früher bewilligte Kredit für Energiesanierung "bald aufgebraucht" sei. Die ambitiösen energiepolitischen Ziel seien allerdings "nicht zum Nulltarif zu erreichen". Den Vorwurf, die FDP verrate mit ihrer Zustimmung zur Energieabgabe ihr liberales Erbe, liess Frey nicht gelten. Vielmehr kümmere sich die Partei nun ernsthaft um eine nachhaltige Energiestrategie, nachdem sie sich "in der Tat lange Zeit nicht um dieses Thema bemüht hat".

Der grüne Fraktionspräsident Klaus Kirchmayr (Aesch), der die Totalrevision des Energiegesetzes initiiert hatte, rechnete vor, dass die bisher bewilligten Fördergelder in Höhe von 40 Millionen Franken private Investitionen von 180 Millionen Franken in einer vierstelligen Zahl Ein- und Mehrfamilienhäusern ausgelöst hätten. Die Förderanreize des Staates bewirkten überdies, dass brach liegendes Privat-Kapital in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werde und gleichzeitig "jedes Jahr die Energiebilanz verbessert" werde. Ausserdem könne der Kanton bei der Erhöhung der Energie-Effizienz eine ökologisch wirkungsvolle Massnahme beeinflussen, ohne auf die Politik des Bundes Rücksicht nehmen zu müssen.

Auf Industrie und Gewerbe ausgeweitet

Als einen "wichtigen Schritt" zur Erreichung der Energiespar-Potenziale bezeichnete der Sissacher SP-Landrat Stephan Zemp, Mitglied der Umweltschutz- und Energiekommission, die vermehrte Einbindung von Gewerbe und Industrie in den Fokus der gesetzlichen Massnahmen.

Dabei griff Zemp die Handelskammer an, die sich als "öffentliches Sprachrohr" der Mieter aufspiele und fälschlicherweise behaupte, die Mieter lehnten eine Energieabgabe ab. Im Gegenteil: Der Mieterverband unterstütze die Vorlage, weil allfällige höhere Mieten durch eine Energie-Sanierung zu tieferen Nebenkosten in den Bereichen Heizung und Strom führten, sagte Zemp, bevor er noch kurz einen Werbespot zum Atomausstieg platzierte.

Auf einen "möglicherweise existenziellen" Pluspunkt für die Wirschaft wies der Grellinger CVP-Landrat Franz Meyer hin: Bestimmte Unternehmen können sich über eine Zielvereinbarung mit dem Kanton oder einer anerkanten Organisation von der Energieabgabe befreien lassen. Ebenso bestehe in begründeten Fällen eine Härtefall-Regelung. Seine Partei stehe klar hinter den beiden Vorlagen. Denn: "Der CVP fällt es relativ leicht, Kompromisse einzugehen", fügte Meyer zum Vergnügen der übrigen Anwesenden an.

Wirtschaftskammer bei Gesuchs-Abwicklung dabei

Mehrere kritische Diskussionen hatte die vom Amt für Umwelt und Energie mit der Abwicklung der Standard-Gesuche beauftragte Wirtschaftskammer Baselland ausgelöst. Rund eine halbe Million Franken nahm der Dachverband des Gewerbes jährlich ein. Neu soll diese Schnittstelle ausgeschrieben werden.

Direktor Christoph Buser erklärte an der Medienkonferenz, die Wirtschaftskammer habe dem Kanton in den vergangenen sechs Jahren "Geld gespart", weil sie die Abwicklung deutlich günstiger und näher an den Kunden sicherstellen könne. Gegenüber OnlineReports bekräftigte Buser das anhaltende Interesse seines Verbandes an diesem Auftrag: "Wir werden uns sicher bewerben."



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"Finanzielle Konsequenzen werden verschwiegen"

Im Artikel stehen einige Behauptungen, die zu korrigieren sind. Dass als Gegenargument aber der Volksauftrag von 2010 herangezogen wird, ist verfehlt. Denn bei dieser Abstimmung wurden dem Stimmbürger die finanziellen Konsequenzen seines Beschlusses nicht dargelegt.

Der von Klaus Kirchmayr angesprochene Multiplikatoreffekt muss ebenfalls in Zweifel gezogen werden. Die meisten Massnahmen, die mit der Steuer ausgelöst werden sollten, würden ohnehin getätigt. Der Unterstützungsbetrag wird lediglich als gern genommener Mitnahmeeffekt beansprucht.

Die Abgabe wird von den Befürwortern als notwendig taxiert. Eine Einschätzung, welche ich nicht teile, weil Alternativen existieren. Sie müssten lediglich diskutiert und evaluiert werden – was bisher trotz entsprechenden Vorschlägen nicht stattgefunden hat.

Abschliessend sehe ich noch den Widerspruch zwischen den Landräten Zemp und Meyer: Die Abgabebefreiung für einen Teil der Unternehmen verlagert die Abgabelast automatisch auf jene, die die Steuer leisten. Das sind neben den KMU auch Privatpersonen. Die Handelskammer hat übrigens nie behauptet, die Mieter würden die Steuer ablehnen – macht aber auf diesen heiklen Sachverhalt aufmerksam.


Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel, Duggingen



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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.