Streit um Kinderheim "Auf Berg": Kanton setzt neue Frist

In der Auseinandersetzung zwischen dem Kanton und dem Katholischen Fürsorgeverein um die zukünftige Betriebsorganisation des Seltisberger Kinderheims "Auf Berg" erhielt die Trägerschaft eine neue Frist gesetzt: Bis in einer Woche muss sie dem Kanton Unterlagen über die von ihm geforderten Anpassungen seiner Führungsstrukturen vorlegen.
Seltisberg, 8. Mai 2008

Dies ist das Ergebnis einer Besprechung beider Seiten vom 6. Mai. Gegenüber OnlineReports sagte der Leiter der mit der Heimaufsicht betrauten Fachstelle für Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe, René Broder, dass es eine "Annäherung" zwischen Kanton und Verein gegeben habe. Aber: "Leider erfolgten die erforderlichen Zusicherungen nur mündlich. Deshalb konnten an der Sitzung keine Entscheide gefällt werden." Daher bleibe, so Broder, die "langfristige Weiterführung der Heimvereinbarung offen".

Angesprochen auf die anhaltende Unsicherheit unter dem Heimpersonal, das sich schlimmstenfalls nach neuen Arbeitsplätzen umsehen muss, meinte Broder: "Es ist mir klar, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter hohem Druck stehen. Das ist in jeder Krise tatsächlich so. Da möchte ich aber vor Dramatisierungen warnen."

Keine Stellungnahme der Trägerschaft

Seitens des Fürsorgevereins äusserte sich der Reinacher Vizepräsident Alphons Ottiger zuversichtlich, ohne sich indes zu den aufgeworfenen Einzelheiten wie den vom Kanton verlangten, aber nicht vorgelegten schriftlichen Dokumenten zu äussern. Ottiger: "Wir sind weiterhin im Gespräch mit dem Kanton." Wenn es nach dem Fahrplan der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion geht, muss die Generalversammlung des Fürsorgevereins bis Ende Juni einer Reihe von betrieblichen Anpassungen zustimmen, damit das Heim in Zukunft staatlich anerkannt bleibt. In der Vergangenheit hatte die Vereinsträgerschaft wiederholt von sich reden gemacht durch seine problematische Führungsstrukturen.

Anmerkung: Am 4. April äusserten sich der Bildungsdirektor Urs Wüthrich sowie Fachstellenleiter René Broder und sein Mitarbeiter Antonio Tucconi eingehend zur Krise im Kinderheim "Auf Berg" in Seltisberg, über welche OnlineReports seit Mitte Februar berichtet. Im Verlauf der aktuellen Recherchen stellte OnlineReports fest, dass recht unterschiedliche Wahrnehmungen über das von der Direktion Gesagte kursieren. Für Interessierte wird deshalb hier eine Abschrift vom Verlauf der Pressekonferenz als PDF bereitgehalten.

Dokument: Transkript der Medienkonferenz vom 4. April 2008




Weiterführende Links:
- Kinderheim-Krise: Wüthrich setzt jetzt Druck auf
- Kinderheim "Auf Berg": Führungs-Konflikt wird zum Machtkampf


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"Wegen Lieferproblemen Haben wir keine Ware erhalten. Deswegen Können wir Ihnen leider nicht den ganzen Sortiment anbieten, vor allem leaderprodukte fehlen."

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Anschlag des
Teams Basel Bahnhof
am 15. Januar 2017
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Auch die Autokorrektur war ausser Betrieb.

RückSpiegel


Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Nach dem Rücktritt von Elisabeth Ackermann als Co-Präsidentin der Basler Grünen als Folge ihrer Wahl in die Kantonsregierung führen interimistisch Harald Friedl und Barbara Wegmann die Partei.

Tobias Brenk ist als Nachfolger der abtretenden "Kaserne"-Chefin Carena Schlewitt neuer künstlerischer Leiter des Theaterfestival Basel.

Gerhard Schafroth, Gründungsmitglied und Gründungspräsident der Baselbieter Grünliberalen, tritt nach fast zehn Jahren aus dem Parteivorstand zurück und überlässt seinen Posten dem 26-jährigen Frenkendörfer Wirtschaftsstudenten Patrick Wolfgang.

• Die Augenkliniken des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel arbeiten künftig so eng zusammen, dass sie ihre Angebote miteinander abstimmen und medizinisches Personal austauschen.

• In Liestal werden die Gasstrasse (Abschnitt Rheinstrasse bis Weierweg), der Weierweg und die Rosenstrasse vom Gemeinde- ins Kantonsstrassennetz integriert und umgebaut werden.

Beat Lüthy (54), dreifacher Vater aus Sissach, wird neuer Leiter des Baselbieter Amts für Volksschulen.

• Der ACS beider Basel will gegen die Einführung von "Tempo 30" auf Basler Hauptverkehrsachsen weiter zu kämpfen und den Fall am Beispiel der Sevogelstrasse vor Bundesgericht bringen.

• Mit dem Ziel, dass Basler Jugendzentren alkoholfrei bleiben, hat ein Komitee aus gesundheits- und jugendschutzorientierten Kreisen das Referendum gegen das revidierte Gastgewerbegesetz ergriffen.

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• Zur Unternehmenssteuer-Reform III haben die Basler SP-Delegierten mit 84 zu 47 Stimmen bei 3 Enthaltungen die Nein-Parole beschlossen.

• In zwei von 27 Enkelbetrugs-Fällen konnten Gangster im Baselbiet gesamthaft 16'000 Franken ergaunern.

• Entgegen der ursprünglichen Absicht bleibt der Polizeiposten Waldenburg aus "regionalpolitischen Gründen" bis auf Weiteres bestehen, wie die Baselbieter Regierung schreibt.

• Die beiden Basler Parteien CVP und EVP führen ihre seit vier Jahren bestehende Fraktionsgemeinschaft im Grossen Rat weiter.

Leila Straumann, die Leiterin der baselstädtischen Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, übernimmt ab 1. Dezember 2017 das Präsidium der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (SKG).

• Die Stimmberechtigten von Sissach haben sich mit 1‘583 Ja- gegen 985 Nein-Stimmen für den Ausbau der Kunsteisbahn zur geschlossenen Eishalle ausgesprochen.

• Grossrätin Beatrice Isler übernimmt den Vorsitz der CVP-Frauen Basel-Stadt als Nachfolgerin der langjährigen Präsidentin Jenny Ch. Wüst.

• Das Budget 2017 von Riehen lässt bei Ausgaben von 112 Millionen Franken einen Überschuss von rund 0,7 Millionen Franken erwarten.

• Weiterhin gleich bleibende Konditionen für Baselbieter Steuerzahlende: Der Vergütungszins für das Jahr 2017 bleibt bei 0,2 Prozent, der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Das aus Vertretern von BDP, FDP, LDP und SVP bestehende überparteiliche Komitee "Nein zum überteuerten Kasernen-Umbau" hat mit knapp 2'900 Unterschriften das Referendum gegen das vom Grossen Rat beschlossene Projekt eingereicht.

Markus Balmer wird neues Mitglied der IWB-Geschäftsleitung und neuer Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Patrick Schünemann.

• Die Reinacher Gemeinderätin Bianca Maag-Streit wird ab 1. Januar 2017 Präsidentin des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) und damit Nachfolgerin von Peter Vogt, Gemeindepräsident von Muttenz.