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Sex-Affäre und Motorrad-Privileg in Baschi Dürrs Polizei

Die Vorwürfe gegen Missstände in der Basler Kantonspolizei reissen nicht ab: Eine Sex-Affäre und neuer Fall von Privilegienwirtschaft erschüttern die Position von Baschi Dürr, dem Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD).
Basel, 12. Oktober 2016

Den Vorwurf des "Sex-Skandals bei der Basler Polizei" erhob gestern Dienstagabend Telebasel aufgrund von unbestätigten Informationen. Bei der Abteilung Verkehrspolizei habe ein Polizist am Ende eines Gruppenausflugs im August Sex mit einer Arbeitskollegin gehabt. Die Polizistin sei dabei derart betrunken gewesen, dass sie sich kaum noch habe bewegen können. Ein dritter Polizist habe die Szene mit seinem Handy gefilmt.

Ermittlung wegen Schändung

Laut dem TV-Sender habe das Sicherheitsdepartement mitgeteilt, dass "wegen eines Vorfalls in der Freizeit mehrere aufsichtsrechtliche Verfahren" im Gange seien. Ein Mitarbeiter sei freigestellt worden. Ermittelnde Behörde ist die Baselbieter Staatsanwaltschaft, da sich der vermutete Übergriff auf Gebiet des Kantons Baselland abgespielt hat.

Sprecher Michael Lutz erklärte gegenüber OnlineReports, es werde wegen des Straftatbestandes der Schändung ermittelt. In die Untersuchung seien vier Mitarbeitende der Basler Kantonspolizei verwickelt, darunter auch das Opfer.

Bezeichnend auch hier die Imagepflege-Informationspolitik des Basler Sicherheitsdepartements: Es hielt diesen gravierenden Vorwurf unter dem Deckel, kommunizierte aber heute Mittwochworgen einen Selbstunfall auf der Autobahn.

Staats-Töff für Privat-Prüfung

Nach Bekanntwerden von Dienstwagen-Privilegien und dem Verschlampen von Lohnausweisen für die Basler Milizfeuerwehr, wird nun ein neuer Fall von Vorzugsbehandlung aus dem Sicherheitsdepartement bekannt. Wie die "Basler Zeitung" heute Mittwoch berichtet, habe Dieter Aebersold, der Vizekommandant der Rettung Basel, ein Polizeifahrzeug für seine private Motorradprüfung verwendet und damit auch immer wieder Streifzüge unternommen, "um genügend Fahrpraxis zu erlangen".

Dabei habe er jeweils seinen persönlichen Dienstwagen – einen VW Passat – gratis auf dem Zeughaus-Areal parkiert. Dieses Privileg hätten "normale JSD-Mitarbeiter" nicht beanspruchen können.




Weiterführende Links:
- Departement Dürr verschlampte Lohnausweise für freiwillige Feuerwehr
- Für Polizei-Kader: Dienstwagen auch für Privatfahrten
- Polizist freigestellt: Verdacht auf sexuelle Belästigung


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"Man kann alles übertreiben"

Also ich habe Verständnis, dass Der Mann das Motorrad verwendet das er auch beruflich viel benutzt und sicher ist damit. Man kann alles übertreiben mit Vorschriften, Staat hin oder her, soviele Kosten verursacht das jerzt auch wieder nicht. Manchmal dreht der Kanton auch den Spiess um und verlangt Sachen die nicht bezahlt werden, ich spreche aus Erfahrung.


Peter Isler, Basel



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RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• An der 1. Mai-Feier in Liestal wird etwas Ständerats-Vorwahlkampf spürbar, indem die grüne Nationalrätin Maya Graf und SP-Nationalrat Eric Nussbaumer mit als Hauptredner auftreten.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.