© Leserfotos by Hansueli Müller und Alex Pfister


Anzeige-Flops: Neues aus dem ÖV-Disneyland

Basel/Olten/Hamburg, 8. November 2014

Der Informations-Pfusch im öffentlichen Verkehr der Schweiz will kein Ende nehmen. Dabei fällt eines auf: Die Unternehmen wie die SBB kommunizieren aus ihrer eigenen Optik – und nicht im Interesse der Kunden. Beispiel: Im Bahnhof Olten kündigte eine Anzeige bloss gerade eine "Betriebsstörung" (Bild oben) am Zug an, der vermutlich nach Bern fahren sollte. Aber was soll der Kunde, der vielleicht in Bern zu einer Sitzung muss, mit dieser Meldung anfangen? Werden weiterführende Informationen per Lautsprecher-Durchsage folgen? Falls Ja, sollte dies auf der Anzeige mitgeteilt werden.

Leser Paul Müller aus Stein am Rhein meldet uns aus St. Gallen einen Regionalzug, der zuweilen die Endstation La Spezia versprach.

"Zugdurchfahrt" im Sackbahnhof

Auch bei der Deutschen Bahn scheint Informations-Mickey-Mouse Regie zu führen. "Achtung Zugdurchfahrt!", warnt ein Schild im Hamburger Bahnhof Altona (Bild). Informierte Bahnreisende werden sich verwundert die Frage stellen, wie eine Zugdurchfahrt in einem Sackbahnhof möglich sei soll.

Zurück nach Basel. Wie uns OnlineReports-Leser Pascal Jenni mitteilt, wird das "Kinderspital UKBB" im BVB-Bus der Linie 33 als "Kinderspital Ukbb" angezeigt. Sind den Programmierern die Versalien ausgegangen? Ist da überhaupt jemand, der die Haltestelle-Schreibweise überprüft?

Laut einer weiteren Beobachtung des Lesers wird der "Badische Bahnhof" in öffentlichen Verkehrsmitteln oft als "Bad Bahnhof" (neues Schwimmbad? Basel als Kurort?) angezeigt. Weshalb nicht tatsächlich "Badischer Bahnhof" oder zumindest – wenns denn schon zwingend eine Abkürzung sein soll – "Badischer Bhf"? Auswärtigen Fahrgästen und Kunden wäre damit sicherlich besser gedient.




Weiterführende Links:
- SBB-Mickey-Mouse-Reisli: Basel-Strasbourg-Luzern
- Sehr geehrter Herr SBB-CEO Andreas Meyer ... (III)
- Herr SBB-Generaldirektor Meyer: Verstehen Sie mich?
- Sehr geehrter Herr SBB-CEO Andreas Meyer ...
- Die SBB schaffens nicht mehr: "Flirt" steht erneut
- Zu spät in die Schule: "Flirt"-Probleme mit Kupplungen
- Abenteuer mit der Bundesbahn: "Nein, nicht schon wieder!"
- Die SBB verflirten den "Flirt": Neuer Frust am Bahnsteig
- SBB-"Türstörung" und Pannen-Halt im Hauenstein-Tunnel
- Stadler Rail zwingt das Weck-Feeling in den "Flirt"
- Wieder Micky Mouse-Einlage der SBB im Basler Bahnhof
- Dank SBB: Basel hat neuen Bahnhof "Basel Bad"
- SBB machen wieder Kunden sauer: Pannen-"Flirt"
- Wieder unzuverlässige SBB: Zu spät am Arbeitsplatz
- SBB-Leistungsabfall: Wieder Zugsausfälle in Olten und Basel
- Kurzer "Flirt": Kupplungsprobleme führten zu Gedränge
- Wieder SBB-Zitterpartie: Verspätungen, "Betriebsstörung"
- Regierungsrat Krähenbühl zu SBB-Pannen: "Katastrophal"
- SBB setzen Kunden weiter dem Zug-Entzug aus
- Wieder mal Zugsausfälle: Störung im Oberbaselbiet
- Liebe SBB: Wo blieb nur schon wieder der Regionalzug?
- Wieder SBB-Pannen-Serie: "Wegen einer Türstörung ..."
- Wieder einmal Ärger mit den SBB im Oberbaselbiet
- Im Bahnhof zusammengeschlagen: Täter nicht gefasst
- Nach "Flirt"-Knatsch: Mehr Zug-Kooperation am Oberrhein
- Pendler klagen: "SBB-Service wird immer schlimmer"
- SBB-Kunststück des Tages: An Olten vorbei gefahren
- Basel-Olten: SBB-"Flirt" spielt wieder verrückt
- Mega-Panne bei den SBB: Schweizer Züge stehen still
- Laufener SBB-Kunden staunten: "Zug fällt aus"
- Fahrplanwechsel: Peinliche Fehler im SBB-Online-Fahrplan
- SBB-Fahrplan-Flop: Keine einzige Verbesserung
- Stau im Basler Bahnhof: Grüne fordern Wiedereröffnung der Unterführung
- Neuer unfertiger Basler Bahnhof: Stau und stockender Kolonnenverkehr


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"Verantwortliche pflegen eine Insider-Kultur"

Die Kritiken von Peter Knechtli und die Repliken von Gaby Burgermeister & Paul Bachmann sind mehr als berechtigt !

 

Ob es nun um technische Unzulänglichkeiten (Falschanzeigen) oder um die zT wirklich zum Himmel schreienden verbalen Live-Ansagen geht: Der Hintergrund ist und bleibt, dass die Verantwortlichen stur eine 'Insider-Kultur' pflegen ("mir wüsse scho, was rächt isch…."). Dies unter klarer Missachtung der wirklichen Informationsbedürfnisse der öV-Kundschaft.

 

Eigentlich müsste der Spiess mal umgedreht werden & solche Fehlleistungen im Sinne von Malus-Aufrechnungen den Transportunternehmungen als Busse aufgebrummt werden.

 

PS: Ich möchte es nicht versäumen, all den engagierten Zugbegleiterinnen & -begleitern an dieser Stelle herzlich für ihre doch immer wieder zu hörenden lupenreinen Durchsagen in drei Sprachen zu danken – das ist beste Werbung für unser Land !


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Es gibt doch so etwas wie Sprach- und Sprechschulung"

Auch hier muss ich Frau Gaby Burgermeister recht geben. Manchmal frage ich mich schon, ob die Zugbegleiter nicht geschult werden, bevor sie auf die Passagiere losgelassen werden. Es gibt doch so etwas wie Sprach- und Sprechschulung oder eine Schulung für rechtzeitige Informationen und für sachliche Informationen und wenn möglich nicht in langfädigen, ungenauen und manchmal lachhaften Sprachvarianten von Pratteln bis Basel. Ein bisschen mehr Professionalität und Kundenfreundlichkeit wäre von Seiten der SBB schon angebracht.


Paul Bachmann, Rheinfelden




"Nicht kundenfreundlich, sondern sprechfaul"

Bei den Live-Durchsagen (also nicht ab Band) in den Intercity-Zügen ärgere ich mich immer, wenn Anschlusszüge ab Basel SBB nach Deutschland via "Basel Bad" fahren sollen. Dass auf Schrifttafeln nicht immer alles Platz hat und Abkürzungen wie "Bhf" oder "Bad. Bhf" verwendet werden müssen, leuchtet ein. Aber wenn ein Zugbegleiter mündlich den Bähnler-Jargon verwendet, ist das nicht kundenfreundlich, sondern sprechfaul. Oder der Bähnler weiss selbst nicht, was "Basel Bad", das er offenbar von einem Monitor abliest, bedeutet.


Gaby Burgermeister, Basel



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"Unser Tennis-Spezialist Simon Häring hatte wieder einmal Gelegenheit, mit dem Weltstart ausführlich zu reden."

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vom 22. Oktober 2018
über Roger Federer
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... vielleicht darüber, welche Welt soeben neu gestartet ist.

RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.