SVP hält Blumenthal als BVB-Präsident für "untragbar"

Paul Blumenthal soll als neuer BVB-Präsident zurücktreten und André Dosé sowie seinem BLT-Direktor Andreas Büttiker Platz machen, verlangt die Basler SVP. Auch soll die Rolle von Regierungsrat Hans-Peter Wessels in der BVB-Affäre geklärt werden.
Basel, 12. Dezember 2013

Scharfe Kritik am neuen Verwaltungsrats-Präsidenten der BVB äussert die Basler SVP: Der am Montag durch den Verwaltungsrat gewählte Paul Blumenthal sei die "falsche Person", um die BVB aus der Krise zu führen, schreibt die SVP und fordert seine sofortige Abberufung durch die Basler Regierung.

Zusätzliches Mandat für Blumenthal?

"Ganz offensichtlich" habe es im BVB-Verwaltungsrat eine breite Ablehnung gegen eine Weiterbeschäftigung von Direktor Jürg Baumgartner (47) gegeben. Blumenthal aber habe, "wohl nach Rücksprache mit Regierungsrat Hans-Peter Wessels", die Entlassung Baumgartners verhindert. Damit mache sich Blumenthal, der als amtierender Verwaltungsrat ohnehin seit vier Jahren in der Verantwortung steht, "gleich zu Amtsbeginn unglaubwürdig". Laut SVP soll Blumenthal zudem neben seinem Verwaltungsrats-Mandat "ein weiteres bedeutendes Mandat von der BVB erhalten haben", was "völlig inakzeptabel" sei. Die SVP führt nicht aus, worum es sich bei diesem Mandat handelt.

Die SVP beruft sich sodann auf die "Basler Zeitung" und bezeichnet Baumgartner als "Sexgrüsel", der "weibliche Angestellte mit eigenen Nacktfotos belästigte". Belege dafür, dass Baumgartner Nackfotos an Mitarbeiterinnen geschickt habe, liegen nach  dem Wissen von OnlineReports allerdings nicht vor.

GPK soll Rolle Wessels prüfen

Laut der SVP müsse auch die Rolle des zuständigen Regierungsrats Hans-Peter Wessels (SP) untersucht werden. Er habe "Günstlingspolitik" betrieben, die sich "wohl kaum mit den Coperate Governance-Grundsätzen der Regierung in Einklang bringen" liessen. Der zurückgetretene Präsident Martin Gudenrath sei "ein guter Freund von ihm". Wessels habe in der BVB-Krise "keine gute Figur hinterlassen und hat einen grossen Anteil am Desaster". Insbesondere scheine er "Mühe zu haben, persönliche Bekanntschaften und öffentliche Interessen auseinander halten".

Die Partei schlägt schliesslich gleich ein neues Führungs-Duo vor: BLT-Präsident André Dosé – soeben als GC-Präsident entlassen – und Direktor Andreas Büttiker sollen die Führung der BVB übernehmen. Ausserdem verlangt die SVP, dass sich die Geschäftsprüfungs-Kommission (GPK) des Grossen Rates mit den BVB und dem Bericht der Finanzkontrolle kritisch auseinandersetzt und insbesondere auch die Rolle von Regierungsrat Hanspeter Wessels hinterfragt. Nötigenfalls soll die GPK dem Grossen Rat eine Parlamantarische Untersuchungs-Kommission beantragen.




Weiterführende Links:
- BVB-Köpferollen: Fokus jetzt auf Wessels Rolle
- Nach Gudenrath geht auch Direktor Jürg Baumgartner
- BVB-Untersuchung: Forderung nach Veröffentlichung
- Rücktritt: BVB-Präsident Martin Gudenrath geht
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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

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Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
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Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.