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Immobilien-Coup: Basel-Stadt kauft das Rosental-Areal

Der Kanton Basel-Stadt landet den grössten Immobilien-Coup aller Zeiten: Er kauft das Rosental-Areal.
Basel, 22. März 2016

Das Rosental-Areal beim Badischen Bahnhof (Bild links) geht in den Besitz des Kantons Basel-Stadt über. Wie die Regierung heute Dienstag bekanntgab, hat sie das über 47'000 Quadratmeter grosse Gelände von englischen Investoren mit Sitz in Gibraltar gekauft. Mit ihrem Angebot setzte sie sich gegen mehrere Interessenten durch.

Staatlicher Super-Deal

Mit dem vereinbarten Kaufpreis und den bestehenden Mietverträgen lasse sich "eine marktkonforme Bruttorendite realisieren". Doch über den Kaufpreis wurde – eher ungewöhnlich – Stillschweigen vereinbart. Es handelt sich nach Informationen von OnlineReports um einen dreistelligen Millionenbetrag. Das Areal wird im Finanzvermögen erworben. Wie Rolf Borner, der Geschäftsleiter von Immobilien Basel, gegenüber OnlineReports erklärte, handelt es sich "um das grösste Immobilien-Geschäft, das der Kanton Basel-Stadt je getätigt hat".

Das Areal sei ein "sehr interessanter Wirtschafts-Standort", der ein "grosses Ausbau-Potenzial" habe und der Regierung die Möglichkeit gebe, die Entwicklung zu steuern, sagte Borner weiter. So soll unter anderem auch die Durchlässigkeit des bisher hermetisch abgeschlossenen Geländes geprüft werden.

Neubauten als zusätzliches Potenzial

Bis zum Verkauf 2007 wurde das Areal vom Agrokonzern Syngenta benutzt. Heute belegt das Unternehmen noch rund einen Viertel des Geländes. Seither haben die Eigentümer zahlreiche neue Mietverträge abgeschlossen und einzelne, kleinere Teile an die Universität Basel (Neubau Zahnmedizinisches Institut) und Private verkauft.

Das Areal, das gegen 6'000 Arbeitsplätze bietet, wird heute unter dem Namen "Biopark Rosental" vermarktet und beheimatet vor allem Mieter aus der Chemie und den Life Sciences. Die Gebäude auf dem Areal sind vorwiegend Industriebauten – Labors, Büros und Lagerflächen – und stammen grösstenteils aus der jüngeren Nachkriegszeit.

Seit rund zehn Jahren wurde auf der Industriefläche kaum mehr investiert. In fünf bis sieben Jahren läuft der Vertrag mit BASF als einem der grössten Mieter aus. Dadurch erhofft sich der Kanton ein Potenzial an weiteren Neubauten, die eine "zusätzliche Wertsteigerung" bieten.

Der Kaufvertrag ist laut Borner unter Dach und Fach, der Eigentümerwechsel trete kommenden Herbst in Kraft.

Erst gestern Montag hatte die Regierung einen Überschuss von über 430 Millionen Franken in der Staatsrechnung 2015 bekannt gegeben.




Weiterführende Links:
- Ein grosser oder vier kleine Türme am Messeplatz
- Badischer Bahnhof: Regierung sagt Ja zu Entwicklung
- Umgestaltung Badischer Bahnhof: Fit für die Zukunft
- Wie aus der grauen Rosentalstrasse eine Vorzeige-Meile werden könnte
- Stoppt die Landhof-Blockade – und baut einen modernen Stadt-Park
- Überschuss liegt 400 Millionen Franken über dem Budget


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Titel vom
25. November 2017
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Kühe aller Fraktionen vereinigt euch!

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.