SVP-Fraktion trennt sich einhellig von Urs-Peter Moos

Liestal/Binningen, 25. Juli 2012

Erst noch vor wenigen Monaten war er als möglicher Präsident der SVP Baselland im Gespräch – jetzt ist er in dieser Partei persona nun grata: Die SVP-Landratsfraktion lehnte an ihrer ausserordentlichen Fraktionssitzung von gestern Dienstag den Antrag von Urs-Peter Moos auf Verbleib als parteiloses Mitglied in der SVP-Fraktion einstimmig ab.

Moos war nach dem Ausschluss aus der SVP-Sektion Binningen mit dem Antrag an die Fraktion gelangt, dass er als Parteiloser weiterhin der SVP-Landratsfraktion angehören könne. Es habe von seiner Seite auch kein Antrag zuhanden der Parteileitung des Kantons vorgelegen, "ihn als Mitglied der Kantonalpartei aufzunehmen". Zugleich habe er mehrfach darauf hingewiesen, dass er vor der Gründung einer eigenen Partei stehe, heist es in einem Communiqué der SVP von heute Mittwoch. Die Parteileitung habe sich vor ihrem Verdikt eingehend über die Vorgänge in Binningen informiert und sich mit dem Sektionsvorstand von Binningen abgesprochen.

"Dies ist eine dreiste Lüge. Es hat kein offizielles Gespräch mit dem Vorstand
stattgefunden. So haben zum Beispiel weder die Vorstandsmitglieder Christian Schaub noch Charlotte Marti je etwas von einem derartigen Gespräch vernommen", schrieb Moos als Reaktion auf das SVP-Communiqué. "Bezeichnenderweise sprechen
sich beide klar für meinen Verbleib in der SVP Binningen aus. Ferner hat sich die Parteileitung der SVP Baselland nie bei mir gemeldet. Üblicherweise werden in einem Konflikt beide Seiten angehört."



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"Will der neue Präsident lieber Duckmäuser?"

Gerade mal 4 Monate lang ist die neue Parteileitung im Amt und schon herrscht Krieg innerhalb der SVP BL! Ganz klar sind bei weitem nicht alle SVP-Mitglieder mit dem Hinauswurf von U.P. Moos einverstanden. Moos ist einer der fähigsten Politiker, den die SVP BL hatte: Geradlinig, aktiv und integer, aber zeitweilig auch unbequem.

 

Das passt der neuen Leitung offensichtlich nicht, deren Mitglieder zum Teil auch im Landrat vertreten sind. Möchte dieses Präsidium lieber Duckmäuser und Schleimer anstatt Mitglieder, die sich trauen den Mund aufzumachen und Missstände anzuprangern?


Ruth Singer, Läufelfingen




"Das musste ja so kommen"

Das musste ja so kommen. Es zeigt sich wieder einmal, dass grossschreierisches und unkollegiales Benehmen à la Zürcher SVP in unserer Region nicht gut ankommt. Besonders dann, wenn die aufgeklärte Bevölkerung merkt, dass hinter dem öffentlichen zünden und zur Schau stellen persönliche Befriedigung steckt, statt Probleme kultiviert und kollegial anzugehen. Es gibt SVP-ler, die schon längst merkten, dass gute Zusammenarbeit für die Allgemeinheit mehr bringt statt niveaulose persönliche Profilierungen. Leider sterben solche Selbstdarsteller à la U.P. Moos nicht aus.


Bruno Heuberger, Oberwil



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RückSpiegel


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Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

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Weitere RückSpiegel

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"Letzte Details zum Neujahrsempfang vom 8. January 2019"

Handelskammer beider Basel
Betreff einer E-Mail
vom 7. Januar 2019
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Thanks. Got ya.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.