Delikt-Verdacht in der katholischen Kirchgemeinde

Grellingen, 5. Dezember 2018

Innerhalb der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen ist es möglicherweise zu einem Finanzdelikt gekommen: Laut einer Medienmitteilung bestünden "Hinweise auf Unregelmässigkeiten und allenfalls strafbares Handeln im Finanzbereich mit Vermögensschaden zu Lasten der Kirchgemeinde". Die Präsidentin des Kirchgemeinderats habe umgehend ihre Landeskirche als Aufsichtsbehörde eingeschaltet und Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Die Ermittlungen seien aufgenommen.

Schadensvermutung gegen eine halbe Million Franken

Die Medienmitteilung äussert sich weder über verdächtigte Personen noch über das vermutete Ausmass eines allfälligen Schadens. Auch Nachfrage von OnlineReports nannte Dominik Prétôt, Kommunikations-Verantwortlicher der Landeskirche, einen "tieferen bis mittleren sechsstelligen Betrag". Damit geht es um das Anderthalbfache des Jahresbudgets, das bei 300'000 Franken liegt. Die vermuteten Delikte seien "im letzten halben Jahr" begangen worden.

Auf die Frage, ob die Finanzchefin der Grellinger Kirchgemeinde im Fokus stehe, wollte Prétôt keine Antwort geben. Der gesundheitsbedingte Rücktritt des Vizepräsidenten vor wenigen Tagen stehe aber nicht mit den finanziellen Unregelmässigkeiten im Zusammenhang. Um die lokale Kirchgemeinde angesichts ausstehender Rechnungen – etwa für die Kirchenrenovation – nicht bankrott gehen zu lassen, steht ein Überbrückungskredit der Landeskirche zur Diskussion.

Mehrere Griffe in katholische Kirchen-Kassen

Grobe Verfehlungen innerhalb einer katholischen Kirchgemeinde sind aus Birsfelden bekannt (siehe untenstehende Links). Dort hatte der damalige Kirchgemeindepräsident während über elf Jahren, von 2001 bis 2013 über 2,6 Millionen Franken veruntreut. Das Baselbieter Kantonsgericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und einem langjährigen Berufsverbot als Treuhänder.

Über 340'000 Franken hatte zudem der frühere Finanzchef der katholischen Kirchgemeinde Duggingen abgezweigt. Er wurde im September 2014 vom Strafgericht zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten auf zwei Jahre Bewährung verurteilt.




Weiterführende Links:
- Kirchen-Finanzchefin: "Keiner Verfehlungen bewusst"
- ex-Kirchgemeindepräsident griff massiv in die Kasse
- Vier Jahre unbedingt für ex-Kirchgemeindepräsidenten
- Ungetreuer Kirchenpräsident: Fünf Jahre Freiheitsstrafe
- Kirchen-Kassier und Shemsi Beqiri vor Strafgericht
- Dugginger Kirchen-Kassier verurteilt – Beqiri Freispruch
- Auch in der CVP-Kasse fehlt Geld: "Little Nashville"?


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RückSpiegel


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Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

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Weitere RückSpiegel

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"De Courten sonnt sich im Schatten von Toni Brunner."

BZ Basel
vom 28. Februar 2019
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Sonnenbaden im Schatten – erspart die Schutzfaktor-Evaluation.

In einem Satz


• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.