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Bruno Manser Fonds greift Anwaltskanzlei Vischer an

Basel, 21. August 2018

Der Streit um eine superprovisorische Verfügung zwischen dem kanadisch-malaysischen Immobilienkonzern "Sakto Corporation" und dem Bruno Manser Fonds (BMF) weitet sich in Basel aus: Die Regenwaldschützer greifen jetzt die Anwaltskanzlei "Vischer AG" an. Sie vertritt die Interessen der Familie des malaysischen Politikers Taib Mahmud, der "Sakto" gehört.

Der BMF fordert "Vischer" auf, das "Sakto"-Mandat niederzulegen. Die Kanzlei des früheren Basler Regierungsrates Ueli Vischer (LDP) lasse sich "von der Potentatenfamilie vor den Karren spannen" (so BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann). Das grösste Basler Anwalts-Konglomerat vertritt den Immobilienkonzern gegen Vorwürfe der Geldwäscherei, die der Bruno Manser Fonds seit Jahren gegen die Familie des früheren Regierungs-Chefs des malaysischen Gliedstaates Sarawak erhebt.

Der Milliardär Taib habe durch die Fällung von Tropenwald (Bild) indigenen Völkern die Existenzgrundlage entzogen und der Teilnahme am Rodungsgeschäft über zahlreiche Kanäle ein immenses Vermögen erzielt, so der BMF-Vorwurf.

"Sakto" ihrerseits bestreitet, Erlöse aus dem Holzgeschäft "gewaschen" zu haben. Mit einer superprovisorischen Verfügung des Basler Zivilgerichts will der Konzern erreichen, dass der Bruno Manser Fonds "rechtsverletzende Inhalte aus dem öffentlichen Bereich zurückieht und derartige Inhalte nicht wiederholt".




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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

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"Er nimmts mit einem Lächeln"

BZ Basel
vom 23. Januar 2019
über die Verurteilung von
Cristiano Ronaldo zu
18,8 Millionen Euro
wegen Steuerbetrugs
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Das sind die Götter der heutigen Zeit.

In einem Satz


• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

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