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Arbeitsplätze und Einwohner: Basel setzt auf Wachstum

Mit einer Anpassung des Richtplans trägt Basel-Stadt den positiven Wachstums-Prognosen für den Stadtkanton Rechnung. Bis 2035 könnte sich die Zahl der Arbeitsplätze um 30'000 und jene der Einwohner um 20'000 erhöhen.
Basel, 27. Oktober 2017

Die Basler Wirtschafts- und Bevölkerungszahlen zeigen nach oben, wobei die Zahl der Beschäftigten und Arbeitsplätze schneller wächst als die Bevölkerung des Kantons. Letztere nähert sich der 200'000-Grenze, die Zahl der Beschäftigten wurde zuletzt 2014 mit 191'400 ermittelt. Nicht vermehrbar ist dagegen die Kantonsfläche, was die Politiker und Planer vor Herausforderungen stellt.

Übergeordnetes Planungsinstrument

Regierungsrat Hans-Peter Wessels stellte daher heute Freitagmorgen zusammen mit Mitarbeitern aus seinem Bau- und dem Wirtschaftsdepartement eine Überarbeitung des Richtplans in den Bereichen Wohnen und Arbeiten vor, der nun in die Vernehmlassung geht. Beim Richtplan handelt es sich um ein den Sach- und Nutzungsplänen übergeordnetes Planungsinstrument, das vom Bund genehmigt werden muss.

Der Zeithorizont für die neue Überarbeitung liegt beim Jahr 2035. Aufgrund der vorliegenden Prognosen rechnet die Regierung damit, dass sich die Zahl der Arbeitsplätze bis zu diesem Zeitpunkt um 30'000 erhöhen wird und dass mit 20'000 zusätzlichen Einwohnerinnen und Einwohnern zu rechnen ist. Für diese neuen Volumen muss Platz geschaffen werden, ohne dass es zu unüberwindlichen Konflikten kommt.

Dynamische Wirtschaft

Wessels führte aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung viermal schneller verläuft als die Schaffung von Wohnraum. Bei den Arbeitsflächen gibt es immer noch Leerstände, aber auch Probleme mit der Nachfrage nach spezifischen und rasch zur Verfügung stehenden Angeboten.

Beim Wohnraum setzt die Regierung mit dem Richtplan auf vier Säulen: Areal-Entwicklungen, Aufzonungen (wie in der Zonenplanrevision vorgeschlagen), Hochhäuser an punktuellen Lagen sowie eine bessere Flächenausnutzung im Sinne der Verdichtung. Im überarbeiteten Richtplan wird festgehalten, auf welchen Flächen das Arbeiten dominieren soll, wo Arbeiten und Wohnen gemeinsam möglich sind und wo der Schwerpunkt beim Wohnen liegt.

Wohnen und Arbeiten näher zusammen



Beispiele für gemischte Nutzungen sind das Felix Platter-Areal (Spital und Wohnen), die Erlenmatt und Lysbüchel/Volta Nord (Bild), wo Gewerbebetriebe an Wohnflächen grenzen werden. Das Geschäft liegt zurzeit bei der Grossratskommission und gab schon Anlass zu Kritik von Gewerbe und Wirtschaft.

Mehr Dichte von Wirtschaft und Wohnen führt auch zu einer stärkeren Belastung der Verkehrs-Infrastrukturen – ein Thema, das erst in einem späteren Richtplankapitel behandelt werden soll. Nicht die Rede war gestern auch von den Folgen der Verdichtung für Umwelt und Stadtklima.



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"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

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"Das zweite politische Vorhaben jenseits der ausgelutschten Parkplatz-Debatte, die als eine Art Kitt fungiert, ..."

Tageswoche online
vom 3. April 2018
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War nicht eher der fungierte Kitt ausgelutscht?

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.