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BVB am Anschlag: 60 Personen krank, Bus-Ausfälle

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben Mühe, ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Die aktuell knallharte Personalpolitik überfordert Drämmler und Buschauffeure: Bis zu 60 Angestellte melden sich zurzeit krank.
Basel, 22. Juli 2017

Diese hohe Zahl bestätigt Claudia Demel, Mediensprecherin der BVB, gegenüber OnlineReports. Die Ausfälle hatten letzten Samstag Auswirkungen auf den Busbetrieb: "Es konnten gesamthaft drei Bus-Kurse nicht gefahren werden", konkretisiert Demel. Der Ausfall betraf jeweils einen Kurs auf der Linie 3 (Tramersatzbus), der Linie 38 und der Linie 35. Somit haben sich die Wartezeiten für die Fahrgäste verlängert.

Firmenbindung bröckelt

Die Bindung an den traditionellen Basler ÖV-Betrieb schwindet. Wer nicht mehr mag, der geht. Interne Quellen sprechen von rund 37 Kündigungen von BVB-Mitarbeitenden per spätestens Ende kommenden Oktober. Die BVB weichen einer Bestätigung aus: "Die BVB erhebt nicht systematisch den Eingang der Kündigungen, sondern nur den Zeitpunkt der Austritte", erklärt Demel, weshalb sie die Zahl nicht verifizieren könne.

Gegenüber OnlineReports führte ein Wagenführer aus, dass es mindestens fünf sogenannte "Frustrations-Kündigungen" gegeben habe. Sprich: Angestellte, die ohne neuen Job ihre Demission eingereicht haben. Ein weiterer Drämmler berichtet von Eheproblemen, die die aktuelle Belastung mit sich bringe: Er habe mit seiner Frau gesprochen und entschieden, dass er das "Risiko einer Arbeitslosigkeit" auf sich nehme – auch seiner Gesundheit wegen.

Spitze traf sich mit Personalkommission

Es muss damit gerechnet werden, dass es in nächster Zeit vermehrt zu einzelnen Kursausfällen auf Buslinien kommen könnte. Polyvalente Mitarbeitende der BVB, die Tram und Bus fahren können, werden vermehrt auf den Tramlinien eingesetzt. Ein Ausfall eines Tramkurses müsste dem Bundesamt für Verkehr (BAV) nach Bern gemeldet werden, der Ausfall eine Buskurses nicht. Der Grund liegt im härter formulierten Eisenbahngesetz, dem Schienenfahrzeuge unterliegen.

Gestern Freitagmorgen trafen sich erstmals der Verwaltungsrat unter der Leitung des neuen Präsidenten Kurt Altermatt sowie Direktor Erich Lagler mit Mitgliedern der Personalkommission (Peko). Thema war neben der OnlineReports-Enthüllung über die versuchte Einmischung Laglers in die Peko-Wahlen auch der kritische BVB-Bericht der Geschäftsprüfungs-Kommission des Grossen Rates.




Weiterführende Links:
- BVB-Präsident nur interimistisch gewählt: Kurt Altermatt
- Mirjam Ballmer ist Kürzestzeit-Präsidentin der BVB
- BVB-Paukenschlag um Blumenthal und Rüst: Rücktritt
- Kommissionsgeheimnis verletzt – Stawa eingeschaltet
- "Kopfschütteln darüber, was Lagler unter Sozialpartnerschaft versteht"
- BVB-Chef Lagler wollte Wahlen in Personal-Kommission beeinflussen


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"Nur noch Tempo und Kasse zählen"

Es wundert mich überhaupt nicht, dass die Leute Krank werden der demotiviert sind.

Das Personal wird vom Schreibtisch aus kommandiert, sie dürfen keine Austausche untereinander mehr machen ohne offizielle Bewilligung, können kaum auf die Toilette, müssen auf Abruf bereitstehen und vieles mehr. Dass das so nicht funktionieren kann sieht ein Blinder. Bis vor wenigen Jahren haben sich die Fahrerinnen und Fahrer selbst organisiert, ihre Ferien abgesprochen und so weiter. Und Heute? Es wird vom Bürotisch aus kommandiert und dabei haben die in der Führungsetage keinen Schimmer über das Leben der Leute im Führerstand. Was zählt ist nur Tempo und die Kasse, der Mensch ist austauschbar, wie lange noch?

Die BVB kann froh sein wenn nicht gestreikt wird, bei solchen Zuständen hätte ich vollstes Verständnis dafür.


Peter Isler, Basel



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"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.