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BLT testet ersten gasbetriebenen Scania-Bus der Schweiz

Der Lastwagen-Hersteller Scania will in den Gasbus-Markt einsteigen – die Baselland Transport AG (BLT) testet während drei Jahren das erste gasbetriebene Fahrzeug der Firma in der Schweiz. Ein gutes Geschäft.
Oberwil, 11. April 2016

Es war keine Hochzeitsfahrt in diesem blumenbeschmückten Fahrzeug, aber eine Jungfernfahrt vom BLT Busdepot in Oberwil zur Gastankstelle in Arlesheim: Zum ersten Mal ging in der Schweiz ein nach der neusten Umwelt-Norm Euro-6 erdgasbetriebener Bus der schwedischen Marke "Scania" auf eine medienöffentliche Testfahrt. Alle strahlten: Kurt Schmidlin, Marketing- und Vertriebschef des Gasverbunds Mittelland, BLT-Direktor Andreas Büttiker, sowie Stine Fagerman (Verkaufs-Chefin) und Claudio Albrecht (Busverantwortlicher) von "Scania" Schweiz (Bild von links).

Eine win-win-win-Situation

Die drei beteiligten Partner lassen sich in einen dreijährigen Test ein, der zu einer win-win-win-Situation führt, noch bevor die Ergebnisse feststehen werden. Der Fahrzeug-Hersteller kann sich auf diese Weise wichtige Testdaten sichern, der Gaslieferant kann Erdgas verkaufen – und die BLT erhält während den drei Jahren einen Gratis-Bus. Ausser für Treibstoff und Verbrauchsmaterial fallen für die BLT keine Kosten an. Ziel des Tests ist es, Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Ökologie der neusten Gas-Antriebstechnologie in der Praxis zu testen. Laut Büttiker herrscht "eine unheimliche Dynamik in der Antriebstechnologie".

In die Kasse greifen muss die BLT erst, wenn sie sich dazu entschliesst, ihre bisherige aus 63 Fahrzeugen bestehende Diesel-Flotte der Marke "Mercedes Citaro" künftig schrittweise (rund fünf pro Jahr) durch die "Scania"-Fahrzeuge zu ersetzen. Mit dem noch bis Sommer als Testfahrzeug verkehrenden Diesel-Hybrid "Volvo" wurden die BLT-Chauffeure nicht so richtig heiss, weil sie insbesondere im hügeligen Oberbaselbiet "zu wenig Power" (Büttiker) entwickelten. Nicht zuletzt deshalb soll das neue Testfahrzeug auch im oberen Kantonsteil zum Einsatz kommen. Für Treibstoff-Nachschub sorgt die Erdgas-Tankstelle in Bubendorf.

Chauffeure müssen sich wohlfühlen

Während der Testphase wird im Unterbaselbiet jeweils – etwas zeitaufwendig, eine Ladung dauert rund zwanzig Minuten – in der Arlesheimer Tankstelle Gas in die auf dem Fahrzeug-Dach montierten Tanks geladen. Eine Füllung sorgt für eine Reichweite von über 600 Kilometern.

Sollte die BLT mit dem neuen Lieferanten ins Geschäft kommen, müsste eine neue Tankstelle beim Depot "Hüslimatt" gebaut werden. Darüber, wer diese Investition übernähme, liessen sich die Exponenten nicht in die Karten blicken. Der Preis beläuft sich für ein 320 PS-Fahrzeug auf 365'000 Franken, wie Stine Fagermann gegenüber OnlineReports erklärte. Der Motor wurde in Schweden gebaut, konstruiert wurde das Fahrzeug in Polen.

Chauffeur Raphael Meister (Bild) aus der BLT-Buswerkstatt zeigte sich nach der Testfahrt im Gefährt mit drei Doppeltüren "positiv überrascht". Er diagnostizierte, von OnlineReports befragt, "Leistungsfähigkeit", ein "ruhiges Fahrverhalten" und "keine starken Vibrationen". Im klimatisierten Führerstand fühle man sich "wohl" – nicht ganz unwichtig. Empfinden nämlich Profi-Chauffeure eine Unverträglichkeit, schicken sie das Fahrzeug schon beim kleinsten Defekt gern in die Garage, um in einen andern Typ steigen zu können.

Kein Wunder, hat "Scania" – seit fast hundert Jahren im klassischen Lastwagenbau tätig – ein Interesse an einem guten Testverlauf, weil sich damit ein neues Geschäftsfeld im Bus-Markt öffnen kann. Repräsentant Claudio Albrecht: "Wir versprechen, alles zu tun, damit dies hier ein Erfolg wird."



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"Diesel-Dreckschleudern sind rentabler"

Eine überaus erfreuliche Mitteilung die auch zeigt, dass Umweltschutz bei der BLT kein leeres Wort ist. Wer den "Diesel-Report" der WHO kennt und überdies in der Tagespolitik, nicht erst seit der unrühmlichen VW-Diesel-Bschiss-Affäre, die Probleme der Dieselabgase zur Kenntnis nimmt, schätzt die mögliche Anschaffung der BLT.

Wenn Grossstädte wie Paris unter Bürgermeisterin Anne Hidalgo oder Stuttgart massive Einschränkungen von Diesel-PW's diskutieren, dämmerts endlich auch in der Politik. Nur die Autofabriken haben es noch nicht vollständig "geschnallt", die verkaufen nämlich lieber "Diesel-Dreckschleudern", weil sie an denen mehr verdienen, dann wird einfach noch das "Blue-Tec-Mäntelchen" umgehängt und einer Dieselgläubigen Kundschaft angedreht. Die Vorteile von Auto-Gasmotoren sind evident! Es hapert leider noch an genügend Tanksstellen.


Albert Augustin, Gelterkinden



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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front – ganz im Stil von Markus Somm.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

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20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

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Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

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• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

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• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.