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Vom Versuch, den Telefon-Werbeterror zu überlisten

Überall, 27. April 2018

Zu jeder Tageszeit, über Mittag und zwischen Abendessen und "Tagesschau". Der Terror ist allgegenwärtig. Der Telefon-Terror. Es sind unverdächtige "061"-er oder "044"-er Nummer. Man hebt den Hörer ab und am andern Ende der Leitung herrscht Stille – aber nur während drei Sekunden. Dann tönt es beispielsweise "Hällo, Grüüzi, hier ist Kärina Schmitt" in deutscher Sprache mit östlichem Akzent. Der Rest ist bekannt: Werbung für Krankenkassen, Internet-Provider oder "erlesene italienische Weine".

Der Stern im Telefon ist offensichtlich gut gemeint, aber vollkommen nutzlos. Also dann der Anruf an die Provider-Hotline: Wie kann diese Belastigung abgestellt werden? "Good afternoon, Sir", begrüsst mich der Freundliche, obschon ich die Taste "für Deutsch" gewählt habe.

Freundlich verbindet er mich mit einem Deutsch sprechenden Freundlichen. Ich schildere ihm mein Problem und er schlägt mir vor: 1. Die seit Jahrzehnten bestehende Festnetznummer zu wechseln. 2. Das Festnetz-Abonnement zu kündigen. 3. Einen Eintrag in die "Robinsonliste". Robinsonliste? Die Internet-Adresse kennt der Freundliche nicht, verweist mich aber hilfreich an Google.

Während ich dank Google diese "Robinsonliste" ermittelt habe, geht es mir durch den Kopf, weshalb zwar Lärm-, Luft- und Schuftbelästigungen gesetzlich sauber begrenzt sind, die Telefonbelästigung immer noch möglich ist. Ein hinzunehmender Auswuchs der freien Marktwirtschaft?

Jetzt auf der "Robinsonliste" angekommen. Eintrag meiner Daten in die Liste! Daten? Eintrag? Wer schützt mich nun davor, dass wiederum diese Liste für Werbezwecke missbraucht wird – etwa für Telefon-Provider, die garantiert belastigungsfreien Telefonverkehr anbieten?

Die Liste ist jedenfalls abgeschickt. Über ihren Nutzen und allfällige Nebenwirkungen wird an dieser Stelle wieder zu berichten sein.



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"Wer nimmt solch bescheuerte Jobs an?"

Auch ich bin vom Telefonterror betroffen und nehme mir immer wieder Zeit mit den Anrufenden zu reden, sofern ich deren Deutsch überhaupt verstehe. Er schwafelt irgendetwas von meiner Versicherung, ich frage, bei welcher Versicherung ich denn sei, er nennt eine, ich sage, dass dies nicht stimmt, er redet einfach weiter, etc..

Einmal habe ich einen Deutschen dran gehabt, bei dem habe ich es bis dahin geschafft, dass er mir einen Termin vermitteln wollte und ich den CV des Besuchenden verlangt habe. Leider kam nie einer, den hätte ich sehr gerne gesehen.

Ich frage mich, wer solche bescheuerten Jobs annimmt und wie die Personen instruiert werden. Gar nicht, nehme ich an. Einmal sagte einer: Sie haben keine Ahnung, wie ich hier schwitze, weil ich erst seit gestern da bin und nicht weiss, wie ich vorgehen soll. Tja, ….


ERika Bachmann, Lausen




"Gegen Telefonwerber gibt es Mittel"

Für den aufsässigen Telefonwerber im eigenen programmierbaren Telefon (auch Handy) dessen Nummer nicht sperren, sondern diesen Anruf weiterleiten an den nächsten bekannten Illegalen - dann können die ungeniert miteinander plaudern. Die Callcenter-Anrufer kommen meist aus einem Nummern-Block. Da ist einfach dieser ganze Block weiterzuleiten (Bsp. 044 123 45 xx). Kostet nichts.

Auch unerwünschte Faxwerbung ist ärgerlich. Meist ist eine gutgemeinte Rücksendung mit der Bitte um Löschung umsonst. Deshalb hier ein Mittel, das zügig zum Ziel führt: Via einen online Fax-Anbieter (am besten aus Deutschland) dem "Werber" zB. 111 vollseitig schwarze Seiten an dessen Nummer senden. Am besten mit dessen eigener Fax-Nummer oben im Kopf. Da wird dieser staunen, wie das geht. Resultat Papier leer und futsch, teurer Toner ebenfalls leer. Fax läuft heiss und ist dauerbesetzt. Kosten dafür: unter 10 Rappen und in weniger als 2 Minuten erledigt. Ist nicht rückverfolgbar. Wirkt immer! Mein Tipp: in der Nacht senden lassen, wenn niemand am Fax ist. Sonst da capo al fine.


Simon Gilgen, Breitenbach




"Ein Skript, das Telefonverkäufer staubig macht"

Den Telefonverkäufer zu überlisten ist mir noch nicht gelungen. Aber wenn es mir nicht gerade pressiert, dann nehme ich mir ein wenig Zeit und stehle ihm seine Zeit. Ich verwende dafür dieses Skript: www.xs4all.nl/~egbg/duits.pdf  Immer dann, wenn ich das Skript verwendet habe, hat mir der Telefonverkäufer (oder die Telefonverkäuferin) nachher nichts mehr verkaufen wollen.

Hintergrundinformationen dazu gibt es hier: egbg.home.xs4all.nl/duits.html

Dann gibt es noch den Roger Anderson. Der hat eine besonders kreative Lösung erfunden. Leider nur in Englisch und nicht bei uns verfügbar. Aber ich finde es trotzdem genial: www.youtube.com/watch


Alfred Steyrer, Basel



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RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

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"Chefredaktor Markus Rohr"

OnlineReports.ch
vom 2. Januar 2019
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Impressum falsch gelesen.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.