© Leserbild by Guido Huwyler


SBB-Mickey-Mouse-Reisli: Basel-Strasbourg-Luzern

Auf Professionalität bedachte ÖV-Unternehmen arbeiten ausgerechnet bei ihren Aushängeschildern schludrig.
Basel, 6. November 2014

Leidenschaftliche ÖV-Benutzer wie der Schreibende können sich der Vermutung nicht erwehren, die fehlerhaften Abfahrtsanzeigen der SBB hätten System. Nach dem gestrigen OnlineReports-Brief an SBB-CEO Andreas Meyer teilt diesen Eindruck auch Leser Guido Huwyler aus Binningen. Als er am 19. Oktober zu einer Wanderung in den Jura aufbrach, traute er auf Perron 16/17 seinen Augen nicht: Gleich zwei Anzeigetafeln enthielten groteske Fehler. Die eine bot eine Fahrt nach Luzern via Strasbourg an, die andere ein Reisli über Biel-Mulhouse nach Genf (Bilder).

Nachdem Herr Huwyler den Patzer den SBB gemeldet hatte, erhielt er aus Kunden-Center in Brig mit der Anschrift "Sehr geehrte Frau Huwyler" (!) Bescheid von höchstem Aufklärungswert: "Da hat sich wohl ein Fehler in der Anzeigetafel eingeschlichen."

Auch andere ÖV-Betriebe patzern

Doch die SBB sind nicht das einzige Transportunternehmen, das sich schludrige Information leistet. Auf besagter Wanderung von Büren nach Ziefen stieg Guido Huwyler auf einen Bus der Autobus AG Liestal ein, der, aus Reigoldswil kommend, mit Ziel "Reigoldswil" angeschrieben war.

Auch bei den BVB machte der Kunde hartnäckige Patzer aus: Die Digitalanzeige im Combino der Linie 8 zeigte die Haltestelle "Im langen_Loh" mit Unterstrich an. Auf seinen Hinweis an die BVB hin dauerte es über zwei Jahre, bis der falsche Unterstrich weggeputzt war.




Weiterführende Links:
- Sehr geehrter Herr SBB-CEO Andreas Meyer ... (III)
- Tram nach Weil: Oooops – Digitalanzeigen vergessen
- Herr SBB-Generaldirektor Meyer: Verstehen Sie mich?
- Sehr geehrter Herr SBB-CEO Andreas Meyer ...
- Die SBB schaffens nicht mehr: "Flirt" steht erneut
- Zu spät in die Schule: "Flirt"-Probleme mit Kupplungen
- Abenteuer mit der Bundesbahn: "Nein, nicht schon wieder!"
- Die SBB verflirten den "Flirt": Neuer Frust am Bahnsteig
- SBB-"Türstörung" und Pannen-Halt im Hauenstein-Tunnel
- Wieder Micky Mouse-Einlage der SBB im Basler Bahnhof
- Stadler Rail zwingt das Weck-Feeling in den "Flirt"


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"Notbremse betätigt"

Schöne Real-Satire - müssten wir den SBB hierfür nicht eigentlich noch etwas extra zahlen bei so viel Unterhaltungswert???

 

Ein anderes Müsterchen (vor ein paar Monaten): Zug von Zürich nach Liestal, Durchsage: Es wurde soeben die Notbremse betätigt, der Zug wird nun anhalten. Dies 3 Mal in kurzen Abständen. Der Zug fährt wunderbar, hält fahrplangerecht in Lenzburg an, fährt weiter und dann wieder das gleiche Durchsagespiel. Es ging mindestens 15 Min. bis der Conducteur durchsagte, dass es sich wohl um eine Störung handle.

 

Da schleicht sich zuerst schon ein komisches Gefühl ein, aber wenigstens ohne Wirkung. Aber: liebe SBB, lieber Herr Meyer, wenigstens fahren ihre LokführerInnen – wir danken diesen HeldInnen.


Erika Bachmann, Lausen




"Jammern auf hohem Niveau"

Ich bin auch leidenschaftlicher ÖV-Benutzer und dazu noch ein Eisenbahnerkind. Mit Verlaub, diese Geschichten mit der Durchsage und den Fehlern auf den Anzeigetafeln gehören doch eher ins Kapitel „Jammern auf hohem Niveau“. Die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Bahnen ist in der Schweiz recht hoch. Dass es ab und zu mal technische Schwierigkeiten mit den Informationsmitteln gibt, ist aus meiner Sicht verständlich. Was mir viel mehr unter den Nägeln brennt, ist die ungelöste Frage des Veloparkings. Das Chaos respektive der fehlende Platz bei den Velo-, Mofa- und vor allem auch Rollerparkplätzen (z.B. Abstellplatz Süd) ist unglaublich. Da ist die SBB und die Stadt gefordert, endlich etwas zu tun.


Rolf Dürig, Basel



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RückSpiegel


In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

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"Verkehrssicherheitsplan droht zum Papiertiger"

CVP Basel-Stadt
Zwischentitel in der
Medienmitteilung
vom 29. Januar 2019
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Schreibsicherheitsplan revisionsbedürftig.

In einem Satz


Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.