© Foto by OnlineReports.ch


Plünderung im Regenwald: Die Erklärung dazu aus Basel

Der Liestaler Historiker Lukas Straumann begab sich auf die Spuren der malaysischen Holz-Mafia: Ein Enthüllungs-Buch, das auch mit der Schweiz zu tun hat.
Basel, 27. Februar 2014

Autor Lukas Straumann (Bild: rechts) stellte sein Buch unter dem Titel "Raubzug auf den Regenwald" gestern Mittwochabend im voll besetzten Basler Literaturhaus vor. Mit auf dem Podium sassen die Finanzmarkt-Professorin Monika Roth (Bild: von links nach rechts), Moderator Kaspar Müller und die britische Menschenrechtlerin und Journalistin Clare Rewcastle, die die indigenen Bewohner im malaysischen Teilstaat Sarawak auf der Insel Borneo unter anderem mit dem Radiosender "Radio Free Sarawak" in ihrem Kampf gegen die anhaltende Zerstörung unterstützt.

Seit Straumann im Jahr 2004 die Geschäftsführer-Funktion des in Basel domizilierten Bruno Manser Fonds antrat, legte er sich durch internationale Recherchen wie kein Zweiter intime Kenntnisse über ein düsteres Kapitel in der Politik- und Wirtschaftsgeschichte des hierzulande als "Tigerstaat" bewunderten Landes Malaysia zu. Abseits der von Wachstum geprägten Wirtschaftsmetropole Kuala Lumpur plündert die weit verzweigte Familie von Abdul Taib Mahmut, dem als Herrscher agierenden Regierungs-Chef des von Regenwald bedeckten Gliedstaates Sarawak, seit Jahrzehnten ohne Rücksicht auf die dort lebenden Naturvölker.

Wo immer Primärwald gerodet, verladen oder verschifft wird, mehren Taib und seine Familie ihren unermesslichen Reichtum. Es geht um Milliarden, die mit Tropenholz und den auf den gerodeten Flächen angelegten Palmöl-Plantagen verdient werden. Nur, so  die Frage auf dem Podium: "Wo blieb das Geld?"

Auch Schweizer Banken wie UBS, die in Verdacht steht, Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen zu haben, und Credit Suisse sind Horte malaysischer Potentatengelder oder Helfer von Rodungsfirmen wie Samling. Wirtschaftsminister Johann Schneider Ammann lancierte im November 2012 mit Malaysia ein Freihandelsabkommen, doch auf Rechtshilfe-Gesuche der Schweiz im Zusammenhang mit Korruption der Regenwald-Diktatoren gibt dieser Staat keine Antwort. Der aus Basel gesteuerte Support der indigenen Völkern in den Urwäldern Sarawaks und die Bekanntmachung der dortigen Verhältnisse – wie über das soeben im Salis-Verlag erschienene Buch – scheinen den malaysischen Machthabern in keiner Weise zu behagen.

OnlineReports wird auf das Buch noch ausführlich eingehen.




Weiterführende Links:
- ABB-Konzern gefährdet Penan-Indigene in Sarawak
- Urwald-Rodungen: Bundesgericht stellt sich vor die UBS
- Geldwäsche mit Tropenholz: Strafverfahren gegen UBS
- "Tropenholzaffäre": Singapur soll UBS durchleuchten
- Geldwäsche: Bundesanwälte prüfen Vorwürfe gegen UBS
- Geldwäscherei mit Regenwald: Strafanzeige gegen UBS
- Bruno Mansers Erbe findet mehr Anklang als je zuvor
- UBS soll Holzkonzern-Schmiergelder gewaschen haben
- Jetzt vertreiben auch Staudämme Urvölker im Regenwald
- Antrag an Malaysia: Regierungs-Chef soll hinter Gitter
- Deutsche Bank wegen Taib Mahmud unter Verdacht
- Kritik aus Basel bringt FBI mächtig in die Klemme
- Angela Merkel soll Regierungschef Taib Mahmud überprüfen
- Tropenwald-Schutz ist mehr Wunschdenken als Realität
- Schweiz soll Vermögen von Sarawaks Taib einfrieren
- Sarawak-Milliardär Taib als Geldwäscher verklagt
- Penan konfrontieren Richter mit Urwaldzerstörungen
- Migros zeigt Flagge und verklagt Palmöl-Frevler
- Nestlés Palmöl-Offensive gegen die Regenwaldzerstörung
- Penan eröffnen neuen Urwaldpark auf Borneo
- Regenwald-Schützer Bruno Manser offiziell für tot erklärt
- Schweizer Palmölkonsum beschleunigt Urwaldvernichtung
- BuchBasel: Manser-Publikation stösst auf grosses Interesse
- Lukas Straumann wird Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds
- Tropenholz aus Raubbau soll nicht mehr in der Schweiz landen
- Nach Suchaktionen: "Manser ist nicht bewusst untergetaucht"
- EDA-Sprecher Zanolari: Bruno Manser würde ausgeschafft
- Tropenholz: "Jumbo"kann sich Spende "nicht leisten"
- Protest in Kloten: Rätselhafte Generalsvisite aus Malaysia
- Genfer Stadt-Parlament setzt sich für Basler Bruno Manser ein
- Waldschützer Manser in Sarawak verhaftet
- Sexualdelikte an Penan-Nomaden von Malaysia bestätigt
- "Luzerner Rohstoffkonzern Trafigura zerstört Regenwald"
- Hotelkonzern Accor lehrt Holzgigant Interhill Moral
- Malaysia bestreitet sexuelle Gewalt an Penan
- Mysteriöser Tod des Penan-Häuptlings Kelesau Naan
- CS-Partner Samling stoppt illegale Abholzung
- US-Präsident Barack Obama will Task Force gegen die Elefantenwilderer
- Bruno Mansers Luftritt ins Ungewisse
- Schweizer Schulterschluss mit China würde Urwäldern und Weltklima schaden
- "Ohne Korruptions-Bekämpfung können wir den Regenwald nicht retten"
- Fall Manser: Schweiz bat Malaysia noch nicht um Hilfe
- Bei den Waldvölkern wüten jeden Tag technische Orkane
- "Der Erfolg in Sarawak ist unter Null"
- "Die Politik braucht Menschen wie Bruno Manser"
- Ein Waldvolk zeigt, was Klimaschutz wirklich heisst
- "Das Interesse am Stumm-Machen Mansers ist belegt"
- "Die Schweiz hat grösseren Einfluss als vermutet"
- Bruno Mansers Tagebücher: Drei Kilogramm Motivforschung
- "Irgendwann werden wir erfahren, wo Bruno Manser ist"
- "Die Henker werden nicht das letzte Wort haben"
- Das unerklärliche Verschwinden von Bruno Manser


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Und der Schweizer Holzhändler HIAG?"

HIAG ist der grösste Holzhändler der Schweiz, dessen Gründer, Gustav Grisard in Riehen, war vor Jahren mein direkter militärscher Vorgesetzter. Schon damals fragte ich mich, wie sehr er mit seiner HIAG (samt dem Schmidheini-Konzern, mit dem er verschwägert ist) mit der Holzmafia liiert sein könnte.


Christoph Senn, Arlesheim



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Medea" im Theater Basel

Alles mit scharf

Wachsen und Widerstand

"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Abfallkübel statt Herz"

BaZ und BZ Basel
Titel über gleich lautendem
Artikel zum Juventus-Aus
vom 13. April 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

BaZ-Autorenzeile: SDA. BZ-Autorenzeile: Stefan Wyss. Wer suggeriert mehr Eigenleistung?

In einem Satz


• An der 1. Mai-Feier in Liestal wird etwas Ständerats-Vorwahlkampf spürbar, indem die grüne Nationalrätin Maya Graf und SP-Nationalrat Eric Nussbaumer mit als Hauptredner auftreten.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.