© Foto by Heimatschutz BS


Heimatschutz mit Beschwerde gegen höhere Spalen-Häuser

In einem Geviert im Basler Spalen-Quartier soll höher gebaut werden dürfen. Der Heimatschutz beschwert sich gegen das Projekt, vor allem wegen der geschützten Häuserzeile an der Pilgerstrasse.
Basel, 11. Februar 2016

Das Basler Bau- und Verkehrsdepartement möchte im Geviert Nonnenweg, Pilgerstrasse, Missionsstrasse, Hegenheimerstrasse künftig höhere Häuser zulassen. Doch der Heimatschutz hat gegen die sogenannte Aufzonung von Zone zwei in Zone vier Beschwerde eingereicht. Grund: Es sei insbesondere "nicht akzeptabel", dass auch die bestehende Wohnhausreihe an der Pilgerstrasse (Bild links, heute bereits in Zone 3) in der Zone vier eingestuft werden soll und somit gegenüber der geschützten Häuserzeile Pilgerstrasse 1 bis 45 (Bild rechts) um drei Meter höher gebaut werden darf.

Geschützte Häuserzeile beeinträchtigt

Wie der Heimatschutz mitteilt, geht es ihm vor allem um dieses problematische Teilstück des Gevierts. Wenn der eine Teil der Pilgerstrasse höher gebaut werden darf, dann würden die geschützten Liegenschaften auf der andern Seite beeinträchtigt. Für die ganze Zeile, vor allem aber für die neobarocken Reihenhäuser von Adolf Visscher van Gaasbeek (13 bis 19), gelte der im Denkmalschutzgesetz verankerte Umgebungsschutz. Der Heimatschutz fordert in der Beschwerde einen "differenzierenden Bebauungsplan" für das Plangelände. Überdies müsse auch das attraktive Gartenareal hinter den Wohnhäusern an der Pilgerstrasse erhalten werden.
     
Auslöser dieser Aufzonung ist der Raumbedarf der heutigen Innenhofnutzer Stiftung AHBasel, Stiftung Wohnwerk und Stiftung Lehrbetriebe beider Basel. Da die Nutzungsreserven auf deren Parzellen aufgebraucht sind,  kann der Blockrand am Nonnenweg nicht mehr zonengemäss ausgenutzt werden. Der Heimatschutz betont, der habe "grundsätzlich" nichts gegen gewisse Aufzonungen im Geviert. Er lehnt aber eine flächendeckende Aufzonung als undifferenziert ab, weil das Gebiet im kantonalen Richtplan zu Recht nicht als Verdichtungsgebiet vorgesehen sei.



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RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

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"Grausiger Fund in Basel: Leiche verwest mehrere Tage in Psychiatrie-Park"

BZ Basel
Newsletter-Schlagzeile
vom 30. März 2018
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Schlichte Folge eines Suizids, halt.

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.