"Schnabelbryys": Ospel denkt nichts ans Aufgeben

Basel, 18. Februar 2004

Seine Idee, an der diesjährigen Basler Fasnacht erstmals das Schnitzelbangg-Preissingen "Schnabelbryys" durchzuführen, trug UBS-Chef und Aktiv-Fasnächtler Marcel Ospel viel Kritik ein. "Dass die Reaktionen derart harsch ausfallen, hat schon erstaunt", erklärte Ospel gegenüber Basler Fasnacht Online (BFO). "Wir wollen lediglich einen Anreiz schaffen, mehr in Qualität zu investieren", sagt Ospel. Schliesslich seien der Schnitzelbangg "der einzige Exportartikel der Basler Fasnacht". Ans Aufgeben denkt er aller Kritik zum Trotz aber nicht: "Neues hat es an der Basler Fasnacht immer schwer." Ospel setze auf Dynamik und einen Lernprozess und ist zudem guten Mutes, auch 2005 einen "Schnabelbryys" durchführen zu können. "Wir werden unsere Lehren aus der Premiere ziehen."



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"Wir verzichten auf den Schnabelpreis"

Die Comité-Schnitzelbänke, sowie die Basler Schnitzelbankgesellschaft (BSG), die Vereinigte Schnitzelbankgesellschaft(VSG) und die Bebbi-Bängg verzichten auf eine Teilnahme an dem in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Schnabelpreis, einer Stiftung zur Förderung des Basler Schnitzelbanks, finanziert von Herr Marcel Ospel.

 

Selbstverständlich ist es allen Schnitzelbankgesellschaften ein Anliegen,dass die Tradition von guten Schnitzelbankauftritten an der Basler Fasnacht fortdauert und wenn möglich sogar verbessert wird. Wir halten den mit dem „Schnabelpreis“eingeschlagenen Weg jedoch für verfehlt und zwar aus folgenden Gründen:

 

1. Eine Preisgeldausschüttung für Schnitzelbänkler gefährdet eines der wichtigsten Elemente der Basler Fasnacht: die Narrenfreiheit! Kein Hund beisst bekanntlich die Hand, die ihn füttert.

 

2. Im Vordergrund steht nicht mehr die Fasnacht, sondern der „Wettkampf“. Das eigentliche Ziel des Schnitzelbankes, nämlich Missstände und Ungereimtheiten in ironisch-persiflierender Weise anzuprangern, rückt in den Hintergrund. Wir wollen kein Wettsingen, wir wollen Fasnacht.

 

3. Es ist selbst für „Experten“ unmöglich, in drei Stunden mehr als 20 Bänke hintereinander anzuhören, miteinander zu vergleichen und einen Sieger zu erküren. Diesen daraufhin als den „Superbank“ der Fasnacht 04 auszurufen entspräche ausserdem nicht der Realität, denn ausser den für den Schnabelpreis angemeldeten, beziehungsweise durch ein Auswahlgremium zugelassenen Bänke, sind noch mindestens 80 weitere Bank-Gruppierungen an der Fasnacht unterwegs.

 

4. Eine Gesamtbeurteilung findet bei den verschiedenen Schnitzelbank–Gesellschaften seit Jahrzehnten bereits statt, sei es im Vorfeld der Fasnacht oder hinterher zum Festlegen der Subventionshöhe, wie z.B. bei den Comité-Schnitzelbänken. Diese Beurteilung wird jedem Bank persönlich mitgeteilt und es werden,wo nötig, Hilfestellungen angeboten. Eine Beurteilung aber ist keine Bewertung mit Ranglistenfolge. Diese internen Qualifikationen werden nicht nach aussen getragen. Diesem Gedanken widerspricht der Schnabelpreis diametral.

 

5. Unsere Verzichtserklärung richtet sich nicht gegen die Initianten persönlich. Sie drückt nur aus, dass nach unserer Einschätzung das Ziel einer Qualitätssteigerung besser erreicht würde, wenn – mit allenfalls zur Verfügung gestellten Mitteln – ein echtes Weiterbildungsangebot für Schnitzelbänkler ins Leben gerufen würde; zum Beispiel mit Kursen im sprachlichen, im musikalischen, oder im szenischen Bereich, mit Ausführungen von Fachleuten über „Witz“, „Humor“ und „Pointe“, begleitet von Videoaufzeichnungen und Videovorführungen usw.


Comité-Bängg, Basler Schnitzelbankgesellschaft (BSG), Vereinigte Schnitzelbankgesellschaft (VSG) und Bebbi-Bängg, Basel



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Dieser Sattel muss einiges an Gewicht ausgehalten haben.

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