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Markthalle-Komplex in einem Jahr bezugsbereit

Der 50 Meter hohe Wohnturm und dazu gehörende Markthalle-Komplex sind im Rohbau fertig gestellt. In einem Jahr sollen die Räume bezogen und eröffnet werden. Das Mieter-Interesse ist rege.
Basel, 31. März 2011

Die Metamorphose der Basler Markthalle in unmittelbarer Bahnhofsnähe war in den letzten Monaten unverkennbar: Der Wohnturm wuchs zügig nach oben und hat nun seine volle Höhe von 50 Metern erreicht, knapp halb so hoch wie der Messeturm. Unter der imposanten 25 Meter hohen Kuppel mit einer Spannweite von 60 Metern – eine der grössten Kuppelbauten der Welt, wo früher Gemüse, Kakao und Früchte aus der ganzen Welt gehandelt wurden – werden schon die sieben "Schollen" sichtbar, aus denen bald Verkäufsläden entstehen. Um die Kuppel herum nehmen die renovierten und teils neu errichteten Randgebäude Gestalt an, wie den Medien heute Donnerstagmorgen an einem Rundgang gezeigt wurde.

"Nicht zu kommerzielle Anbieter"

Der markante Komplex ermöglicht mit seinen drei grosszügigen Portalen eine deutlich weniger umständliche Beziehung vom Bahnhof zur Innenstadt. Die "City in der City" (Selbstdefinition) vereinigt "urbanes Wohnen" mit Dienstleistungs- und Bürobereich, Einkaufsläden, Events und Restaurationsbetrieben. Die grosse Hauptfläche soll flexibel als gemütliche Lounge ("die grösste gedeckte Lounge in Basel"), Veranstaltungsort, Firmenanlass, Wochenmarkt oder Ausstellungsraum genutzt werden. Im Untergeschoss, der so genannten "Säulenhalle", wird "Bächle Bergsport" Hauptmieter sein.

Im Retailbereich, der schon zu über 40 Prozent vermietet ist, liegt die Nettomiete zwischen 390 und 700 Franken pro Quadratmeter. Im Dienstleistungs- und Bürobereich liegt der Quadratmeterpreis bei 250 Franken.

Bei der Firmen-Auswahl stehen "nicht zu kommerzielle Anbieter" im Vordergrund, die teilweise auch Fair Trade- und Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen. Die Gebäude, in denen neben Gesundheitsangeboten auch "Energie-Zukunft Schweiz" zu finden sein wird, erfüllen den Minergie-Standard. Die immense Kuppelhülle wurde mit einem Aufwand von fünf Millionen Franken bau- und energietechnisch saniert, so dass sie laut den Baufachleuten im Sommer und Winter eine ideale Isolation bildet.

Stadtwohnen im Turm

Der fünfeckige, 14-geschossige, von Diener & Diener Architekten entworfene Wohnturm an der Westflanke der Markthalle enthält 45 Mietwohnungen in der Grösse von zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern. In das oberste Stockwerk (Bild oben), das ein Rundum-Panorama ins Dreiländereck bietet, teilen sich zwei Penthouses mit rund 180 Quadratmetern Wohnfläche. Die Mietpreise liegen in der Spanne zwischen 1'500 und 7'500 Franken. In unmittelbarer Nähe der Überbauung befinden sich 1'700 öffentliche Parkplätze.

Wie die Betreiber ausführten, herrsche auch bereits eine rege Nachfrage nach den Stadt-Wohnungen im Turm.

Die Baukosten betragen 60 Millionen Franken, Bauherrin ist die Zürcher Firma Allreal, betrieben wird der Komplex durch die Zürcher psm Center Management AG. Die Eröffnung des neuen städtebaulichen Akzents in Basel ist in einem Jahr geplant: März 2012.




Weiterführende Links:
- Dem berühmten Markthalle-Kuppelbau droht der Abriss
- Neue Nutzung der Basler Markthalle: Business-Hochhaus
- Die Zähmung des Centralbahnplatzes weckt neue Hoffnungen
- Arbeiter auf Grossbaustelle "Markthalle" schwer verunfallt
- Basler CVP nimmt Kampf für Markthalle-Hochhaus auf
- Multiplex-Kino auf der Basler "Heuwaage" klar gescheitert


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
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vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


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nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

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Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.